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Kundenstory des Monats: Material 4 Print

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Als einer der ersten deutschen Filamenthersteller für den 3D-Druck steht die Material 4 Print GmbH & Co. KG für Premiumfilamente von hoher Qualität. Das Unternehmen wurde 2014 von einer Gruppe technikinteressierter Unternehmer gegründet, die sich in verschiedenen Universitätsnetzwerken sowie privat seit Anfang 2010 mit dem Thema 3D-Druck beschäftigen. Jedes Teammitglied bringt einen großen Erfahrungsschatz aus verschiedenen Bereichen der industriellen Verarbeitung von Kunststoffen, Sinterverfahren, der Extrusion und dem Werkzeugbau mit.

Gemeinsam setzten sie es sich als Ziel, dem Anwender ein Premiumfilament zu liefern, welches sich deutlich in den Eigenschaften der Rundheit, Maßhaltigkeit und Farbechtheit von den am Markt verfügbaren Materialien abhebt. Neben den industriellen Lasersinteranlagen, dem Rapid Prototyping und der Stereolithografie, erfreuen sich auch die Desktop-3D-Drucker einer immer größer werdenden Beliebtheit. Material 4 Print möchte verhindern, dass Druckaufträge nach einigen Stunden Laufzeit aufgrund von schlechtem Material fehlschlagen oder sich gewünschte Farben nicht reproduzierbar abbilden lassen. Ihre Filamente stellen sie in einem sehr engen Toleranzfeld hier in Deutschland selbst her. Da Material 4 Print selbst Hersteller ist, realisiert das Unternehmen Farb- und Materialsonderwünsche in kürzester Zeit. Sie testen die Materialien in den verschiedensten Druckern direkt vor Ort und freuen sich stets über einen regen Austausch mit ihren Kunden, um den Prozess des 3D-Druckens gemeinsam weiterzuentwickeln.

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Material 4 Print im Überblick

Von null auf Warenwirtschaft

Um ihren Onlineshop abzubilden, setzt Material 4 Print auf Shopware. Die Integration in das Shopsystem war das Hauptkriterium bei der Wahl der passenden Warenwirtschaft. Zuvor war hierfür noch keine Software im Einsatz – Bestellungen wurden manuell per Lieferschein abgewickelt. Die korrekte Zuordnung der Produkte war hierbei aufgrund der Ähnlichkeit unter den einzelnen Artikeln eine große Herausforderung und Fehlerquelle.

Die Einrichtung von Pickware WMS meisterte das Unternehmen eigenständig ohne Mithilfe einer Agentur und konnte sich dabei stets auf den Pickware Support verlassen. Eine individuelle Weiterentwicklung des Systems ist derzeit nicht notwendig, denn die angebotenen Funktionalitäten von Pickware WMS unterstützen die Arbeitsabläufe von Material 4 Print optimal.

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Besonders die Warenbestandsführung vereinfacht den Alltag des Filamentherstellers enorm. Neben der Möglichkeit, Mindest- und Sollbeständen zu setzen, nutzt Material 4 Print besonders die individuellen und nachfrageorientierten Bestandsuntergrenzen. Die Produktionsleitung orientiert sich an den automatisch generierten Bestellvorschlägen und lässt diese in die Entscheidung einfließen, welche Filamentvarianten wann nachproduziert werden. Der Einkauf wiederum nutzt die Bestellvorschläge für die Nachbestellung der Rohmaterialien. Das Unternehmen erhält seine Rohstoffe von circa 15 verschiedenen Lieferanten. Die Bestellung erfolgt monats- bzw. quartalsweise, je nach Rahmenauftrag und unter Berücksichtigung der Mindestbestände auch häufiger.

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Im Lager werden die fertigen Erzeugnisse nach dem Festplatzsystem geordnet. Darüber hinaus setzt Material 4 Print auf die permanente Inventur. Ist eine Filamentvariante produziert worden, wird sie mithilfe des mobilen Barcodescanner sofort erfasst und eingelagert. Ein aufwendiger Inventurprozess in Form einer jährlichen Stichtagsinventur ist somit nicht nötig und die Vorgehensweise minimiert Fehler. Bestandskorrekturen können von den Mitarbeitern bequem per Mausklick vorgenommen werden.
Pickware WMS in Kombination mit den mobilen Barcodescannern sieht das Unternehmen als den größten Vorteil des Systems. Die Prozesse konnten um 25 % beschleunigt werden, da sich mit Pickware WMS beispielsweise Etiketten sowie Lieferscheine automatisch erstellen lassen und das Verbuchen und Zuordnen der Artikel deutlich vereinfacht wird.

"Die mobilen Barcodescanner von Pickware unterstützen uns beim Kommissionieren und Versenden, beim Ein- und Umlagern von Ware und beim Abwickeln von Retouren. Wir arbeiten flexibler und zuverlässiger und können unsere Lager- und Versandprozesse unkompliziert mit unserem Shop verknüpfen."
Kim-Julian Oleff, Material 4 Print

Vollumfängliche Prozessoptimierung

Die 3D-Druck Filamente werden ausschließlich online vertrieben, weshalb Material 4 Print bislang kein Kassensystem nutzt. Neben Pickware WMS kommt auch der DHL Adapter zum Einsatz. Dieser ermöglicht einen beschleunigten Versand unter anderem durch die automatisierte Erstellung von Versandetiketten noch während der Kommissionierung. Zu jeder Bestellung werden die gewünschten Versand- und Retourenetiketten erstellt und ebenfalls gleich gedruckt.

Mit Export für DATEV werden direkt aus dem Shopware Backend heraus Exporte für DATEV erstellt. Alle offenen Posten und Zahlungen sowie Gutschriften werden somit automatisch korrekt gemäß der DATEV Kontenrahmen verbucht und an den Steuerberater übergeben.

Das Wachstumspotenzial soll genutzt werden

In Zukunft möchte das Unternehmen die allgemeine Verbesserung ihrer Workflows nutzen und weiter wachsen. Neben dem Umstieg von Shopware 5 auf Shopware 6 soll auch eine Expansion inklusive neuem Gebäude umgesetzt werden. Darüber hinaus strebt Material 4 Print an, das eigene Portfolio auszubauen und weiterhin der erste Ansprechpartner für Premiumfilamente für den 3D-Druck zu bleiben.

Weitere Best Practice Beispiele gibt es in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys.


Experteninterview: E-Commerce Trends – von Virtual Reality bis Social Commerce

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Shopware ist mit über 100.000 zufriedenen Kunden einer der führenden Shopsystem Anbieter in Deutschland. Die Mission des Unternehmens lautet: Händlern mit flexiblen und zukunftsweisenden E-Commerce Lösungen die Freiheit geben, ihre Wachstumspotenziale schnell und einfach zu entfalten. Dies beinhaltet unter anderem, stets die neuesten Entwicklungen im E-Commerce auf dem Radar zu haben. Wir haben nachgefragt, wie die E-Commerce Trends 2022 aussehen und Patrick Büngener von Shopware hat uns als Experte Rede und Antwort gestanden.

Pickware: Lieber Patrick, möchtest du kurz erzählen, was deine Aufgaben bei Shopware sind und wie lange du schon Teil des Unternehmens bist?

Patrick: Ich bin als Partnermanager BeNeLux bei der Shopware AG tätig und berate und betreue unsere Kunden bezüglich gemeinsamer Projekte. Mittlerweile bin ich 4 ½ Jahre dabei.

In den letzten Jahren zählten Augmented und Virtual Reality zu den Top Trends im E-Commerce. Glaubst du, diese Themen sind in 2022 weiterhin relevant oder ist der Hype eher schon vorüber?

Ich denke, dass die Technologie rund um VR noch am Anfang ihres Lebenszyklus steht und durch eine höhere Nachfrage verschiedene Technologien auch noch kostengünstiger angeboten werden können. In Zeiten der Corona-Pandemie ist wieder häufiger nach diesem Trend gefragt worden, speziell in bestimmten Branchen wie der Möbelindustrie, wo beispielsweise virtuelle Showrooms und ähnliches ein Thema sind. Ich sehe eine reelle Chance, dass VR sich in bestimmten Branchen durchsetzen kann, da die Technologie zu einer besseren Customer Journey beiträgt und sie eine umfangreiche visuelle Beratung der Kunden ermöglicht. Es verbessert sich damit nicht nur das Kundenerlebnis, die Kunden sind aufgrund der Beratungsqualität sogar bereit, mehr für das Produkt zu bezahlen. Die Händler können außerdem ihre Retourenquote senken.

Du hast die Corona-Pandemie bereits angesprochen. Welche Trends sind im vergangenen Jahr insbesondere für Shopware relevant geworden?

Im vergangenen Jahr haben wir viele Anfragen zu Omnichannel-Konzepten erhalten. Die Händler stellten sich immer wieder die Frage: Wie kann ich meine Produkte auf genau den Verkaufskanälen anbieten, über die ich meine Zielgruppe aktuell am besten erreiche? Diese Frage stellen sich besonders B2B-Händler, die ihre Produkte direkt an Endkunden vertreiben möchten. Aber auch Händler, die ihr stationäres Ladengeschäft clever mit dem Onlineshop verknüpfen wollen – zum Beispiel mit „Click & Collect“ – sind an uns herangetreten.



Mit Social Commerce wurde ein Weg geschaffen, eine verbesserte persönliche Beziehung zum Kunden und eine aktive Beteiligung der Community zu realisieren. Sollten Onlinehändler Social Shopping zukünftig in ihr Portfolio aufnehmen?

Das hängt stark von den jeweiligen Produkten oder Services sowie dem Geschäftsmodell und der Zielgruppe des Händlers ab. Wenn sich die Zielgruppe intensiv auf Social Media bewegt und dort von Produkten inspirieren lässt, dann ist Social Shopping im Portfolio wahrscheinlich sinnvoll. Aber gerade hier können Händler auch versuchen, sich abzuheben und stattdessen auf anderen Wegen persönliche Beziehungen zur Zielgruppe aufbauen. Allgemein betrachtet ist es klug, eine Omnichannel-Strategie anhand der genannten Faktoren aufzubauen und für sich selbst zu evaluieren, welche Kanäle Potenzial haben.

Welche Möglichkeiten könnten sich für Onlinehändler durch die Integration von Social Commerce ergeben?

Im Rahmen von Social Commerce ist vor allem der Aufbau einer stärkeren, persönlichen Bindung zu Bestandskunden im Fokus. Die Neukundengewinnung ist gerade auf Social Media jedoch ebenfalls häufig erfolgversprechend. Kunden, die über diese Plattformen auf ein Produkt stoßen, kaufen meist intuitiver. Sie überlegen nicht so lange und sind emotional beeinflusst. Sobald du es als Händler schaffst, mit gutem Content und sinnvoller Platzierung deiner Produkte eine aktive Community zu etablieren, bist du auf dem Weg zu einer richtig guten Marke. Ein erhöhter Absatz ist dann definitiv eine langfristige Folge davon.

Social Commerce ist Teil eines Ansatzes, der schon seit vielen Jahren im E-Commerce diskutiert wird und den du nun auch schon angesprochen hast: Omnichannel. Woher kommt die Tendenz hin zu einem kanalübergreifenden Geschäftsmodell?

Die Tendenz kommt vom Menschen selbst und geht mit dem veränderten Kaufverhalten vieler Verbraucher einher. Das Kaufverhalten ist nämlich deutlich vielschichtiger und komplexer geworden. So beginnt zum Beispiel jemand den Kaufprozess auf einem Kanal und schließt diesen auf einem komplett anderen Kanal ab. Um jetzt und zukünftig weiterhin die Zielgruppe zu erreichen, müssen Händler alle relevanten Kanäle berücksichtigen und neue Wege gehen.

Welche Faktoren machen einen erfolgreichen Omnichannel-Ansatz aus?

Zum einen muss die technische Grundlage passen, sodass Händler ihre Produkte flexibel auf verschiedenen aktuellen und zukünftigen Verkaufskanälen nahtlos anbieten und verkaufen können. Die Kunden müssen stets auf eine gleichwertige Kauferfahrung stoßen, die sie beim Einkauf bestmöglich unterstützt. Sowohl technisch als auch in Bezug auf das Marketing sollten die verschiedenen Verkaufskanäle aufeinander abgestimmt sein, damit Händler ihre Kunden in keiner Phase der Customer Journey verlieren. Es reicht also nicht, nur die Kanäle mit Produkten zu füllen, alles muss miteinander verknüpft sein.

Wie sieht deiner Meinung nach die nächste wichtige Innovation im E-Commerce aus?

Ich denke, dass die CO₂-freie Transformation in der Gesamtwirtschaft auch im E-Commerce viele neue Innovationen hervorbringen wird. Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten sowie Unternehmen ist enorm gestiegen. Das ist gut so! Denn hierdurch werden kommerzielle Ziele nachhaltig. Ohne konkret eine Innovation zu nennen, denke ich, dass sich im E-Commerce einiges in den Bereichen Logistik, Verpackung, Retoure usw. tun wird.

Neben einem nachhaltigeren E-Commerce sehe ich in Zukunft vor allem auch das Thema Live Commerce als Trend. Ich gehe davon aus, dass verschiedene Formen von Live Commerce, wie das Verkaufen im Rahmen eines Livestreaming Events oder Live Auktionen, sich kurzfristig im E-Commerce festigen werden.

Lieber Patrick, wir bedanken uns für das Interview.


So holst du das Beste aus deinen Sale-Aktionen heraus

sale-vorbereitung-quadratisch Sale-Aktionen sind beliebt und im Laufe des Jahres tun sich immer wieder geeignete Anlässe auf, um deinen Kunden einen Ausverkauf anzubieten. Abgesehen von den klassischen saisonalen Events wie Weihnachten und Ostern sind vor allem der Sommer- und Winterschlussverkauf bekannt. Darüber hinaus sind in den vergangenen Jahren weitere Trends zu uns nach Deutschland übergeschwappt, die nun als Feiertage im E-Commerce gelten und für vermehrten Traffic sorgen: Der Black Weekend Sale inklusive Black Friday und Cyber Monday, der traditionell am Wochenende nach Thanksgiving stattfindet, sowie der Singles-Day, der aus dem asiatischen Raum kommt und am 11. November gefeiert wird.

Letztere Events gelten als besonders umsatzstark und läuten den Beginn des Weihnachtsgeschäfts ein. Wer sich das als Onlinehändler zu Nutze machen möchte, sollte gut vorbereitet und ab November auf ein erhöhtes Kaufvolumen eingestellt sein, um das volle Potenzial aus den Aktionen herauszuholen. Wir haben unsere Kunden gefragt, wie sie sich auf Sales vorbereiten und geben dir darüber hinaus einige Tipps an die Hand, wie du deinen Sale zum Erfolg machst und auch zu verkaufsstarken Zeiten flexibel bist.

Starte lieber zu früh als zu spät mit der Planung eines Sales

Auch wenn der Sale noch weit in der Zukunft liegt, solltest du dich frühzeitig darauf vorbereiten. Die Organisation beginnt bestenfalls damit, dass du dir überlegst, was dein Ausverkauf umfassen soll. Fokussierst du dich auf ausgewählte Produkte in deinem Shop, bietest du praktische Bundles an oder lockst du deine Kunden mit einem Rabatt über das komplette Sortiment? Ein Sale ist immer auch eine Möglichkeit, Neukunden für sich zu gewinnen, die deine Produkte zunächst zum kleinen Preis testen möchten. In dem Fall kannst du ein Einsteigerprodukt vergünstigt anbieten. Möchtest du dich lieber auf Bestandskunden fokussieren? Dann rabattiere Nachfüllsets oder Aufbauprodukte beziehungsweise deine am häufigsten verkauften Artikel.

“Wir geben Preisvorteile gerne an unsere Kunden weiter. Oft sind es daher spezielle Produkte, die in den Sale wandern. Aber es können auch mal mehrere Artikel eines Herstellers sein, die zeitweise rabattiert sind. Bei saisonalen Sales, z. B. Sommersale, verzichten wir weitestgehend darauf, bestimmte Artikel herauszustellen, sondern lassen die Nutzer*innen via Kategorie-Ebene durch die rabattierten Artikel navigieren. Letztlich bildet die Basis eines erfolgreichen Sales immer der jeweilige Artikel. Ist dieser pickware_sale_grundstoff_logo– nicht nur in Bezug auf den Preis – als Gesamtpaket attraktiv, stimmt auch die Nachfrage.”
Nico Leschhorn, Grundstoff

Es ist wahrscheinlich unklug, deinen kompletten Warenbestand innerhalb weniger Tage zum Schnäppchenpreis abzuverkaufen. Finde daher ein gutes Mittelmaß und stelle sicher, dass dein Lager nicht beispielsweise kurz vor Weihnachten restlos leergeräumt ist. Von Fake-Angeboten solltest du Abstand nehmen. Wer seine Produkte zu einem vermeintlich günstigeren Preis verkauft, obwohl der Originalpreis derselbe ist, fliegt früher oder später auf. Der Image-Schaden ist meist nicht mehr zu bereinigen.

Bereite nicht nur deinen Onlineshop vor

Hast du festgelegt, welche Art von Sale es werden wird, solltest du dein Lager vorbereiten. Kalkuliere, mit welchem Absatz du während deiner Aktion rechnest und bestelle entsprechend bei deinen Herstellern. Dein System sollte dir hierbei Hilfestellung leisten. Pickware ERP liefert dir beispielsweise eine Bestandsübersicht sowie den von dir festgelegten Meldebestand und den voraussichtlichen Bedarf unter Berücksichtigung schon vermerkter Verkäufe. Damit funktioniert nicht nur deine alltägliche Bedarfsplanung optimal, sondern du kannst auf dieser Basis auch deine für den Sale benötigten Mengen berechnen. Bestelle mit genug Vorlauf, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Ist das Lager gut gefüllt, stehen die internen Prozesse an. Wappne sowohl dein System als auch deine Mitarbeiter für den Ansturm. Weder eine überforderte Webseite noch zu spät oder falsch ausgelieferte Produkte sind im Rahmen eines Sales die gute Werbung, die du dir uns erhoffst. Es kann sinnvoll sein, dein Personal im Lager und Versand für den Zeitraum des Sales aufzustocken – deine Pickware WMS Lizenzen kannst du ebenfalls jederzeit aufstocken, damit deine Mitarbeiter zeitgleich arbeiten können.

“Die Lagerbestandsplanung steht für uns vor einem wichtigen Sale an erster Stelle, damit das Lager auch voll ist und über den Sale die Artikel nicht ausgehen.
In Bezug auf den Kundenservice wird darauf geachtet, die Prozesse intern so einfach wie möglich zu halten und effizient zu arbeiten, pickware_sale_koesmetik_logowenn ein großer Ansturm erfolgt.”
Jan Philipps, KÖsmetik

Vergiss nicht: Gegebenenfalls bringt dein Ausverkauf auch erhöhte Retouren mit sich, die es abzuwickeln gilt. Auch hier bietet es sich an, über genügend WMS Power zu verfügen und sich zusätzlich die eigenen Rückgaberichtlinien im Voraus nochmals genau anzusehen. Biete – wenn das sinnvoll ist – Sonderbedingungen in Bezug auf den Versand an, falls du diesen während des Aktionszeitraums beispielsweise kostenlos anbieten möchtest. Falls doch mal etwas schiefläuft, kannst du das häufig mit einem guten Support wieder gut machen – sei darauf also ebenfalls vorbereitet!

“Wir versuchen mögliche Spitzen vorab personell einzuplanen und abzufangen. Meist gelingt dies gut, aber es gab auch schon Phasen, in denen wir aus verschiedenen Gründen mit dem Aufkommen zu kämpfen hatten und dann besondere Maßnahmen, wie ein stark priorisierter Pick- und Versandprozess nötig waren. Bei besonders häufig bestellten Sale-Artikeln unterstützen uns die Pickfilter in der Pickware WMS Versand App, pickware_sale_grundstoff_logo die auf das jeweilige Produkt ausgerichtet sind und den Prozess beschleunigen.”
Nico Leschhorn, Grundstoff

Mach auf deine Aktion aufmerksam!

Wenn du die Grundpfeiler des Sales festgezurrt hast, gilt es die Bewerbung der Aktion ins Auge zufassen. Überlege dir, wann du die Sale-Vorteile kommunizieren willst. Oft ist es sinnvoll, nicht direkt alle Details preiszugeben, sondern “Warm-up”-Mails zu versenden. Diese weisen auf den Ausverkauf hin, benennen aber die Konditionen noch nicht explizit. Wenn du daraufhin 2–3 Tage vor der Sale-Aktion eine weitere Ankündigung und mehr Details zu den rabattierten Produkten versendest, verhinderst du, dass die Kunden ihren Einkauf in deinem Onlineshop aufgrund des Sales hinauszögern. Diese Verzögerung bewirkt eine Umsatzflaute vor dem Ausverkauf und kann im Rahmen dessen schlimmstenfalls zu Lieferengpässen führen.

Nutze möglichst alle deine Kanäle zur Bewerbung deiner Rabattaktion. Achte jedoch darauf, dass du dein Publikum differenziert ansprichst und die Inhalte spannend gestaltest. Du kannst deinen Newsletter-Abonnenten beispielsweise einen weiteren Rabattcode zur Verfügung stellen, den sie zusätzlich zum Sale anwenden können. Nutze den Überraschungseffekt! Nur so hebst du dich von anderen Onlinehändlern ab.

“Je größer und wichtiger die Aktion für uns ist, desto größer ist auch der Zeitaufwand und die Planung im Vorhinein. Wir bieten Sales besonders zu Feiertagen wie Neujahr oder Weihnachten an und sie funktionieren super, um den Umsatz kurzfristig anzukurbeln. Pickware ERP sowie Pickware WMS unterstützen uns bei der Umsetzung unserer Aktionen. Wir sind jedoch auch der Meinung, dass sich pickware_sale_koesmetik_logozu viele Sales negativ auf die Preispolitik auswirken.”
Jan Philipps, KÖsmetik

Und... fühlst du dich nun bereit für deinen Sale? Dann ran an die Vorbereitungen!

Wenn du deine Warenwirtschaft erst noch auf Vordermann bringen möchtest, lohnt es sich, zum Black Weekend im Store vorbeizuschauen:

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Release: Pickware POS für Shopware 6 ist da!

Es ist soweit! Pickware POS ist ab sofort auch für Shopware 6 verfügbar. Nach dem Release von ERP Starter sowie DHL Versand und GLS Versand freuen wir uns, in der Shopware 6 Welt nun auch mit unserem Kassensystem vertreten zu sein.

Pickware POS ist das Kassensystem, welches auch in deinem Shopware 6 Shop nahtlos integriert ist und dich so bei deinem Omnichannel-Handel bestmöglich unterstützt. Mit Pickware POS in Kombination mit der iPad Kasse verkaufst du im Ladengeschäft oder auf Messen direkt aus deinem Onlineshop heraus. Damit wickelst du alle Verkäufe und Warenabgänge in einem System ab und vermeidest Überverkäufe.

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Wie kann ich Pickware POS für Shopware 6 buchen?

Für Shopware 5 wird unser Pickware POS Plugin weiterhin wie gewohnt über den Shopware Store angeboten. In der Shopware 6 Welt hingegen ist für Pickware POS und WMS der Pickware Account die zentrale Plattform für deine Kunden- und Vertragsdaten, Zahlungen und Lizenzbuchungen. Das Pickware POS Plugin für Shopware 6 kaufst du somit direkt in deinem Pickware Account und kannst dort auch ganz einfach kurzfristige Anpassungen deiner Lizenzen durchführen.

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Zum Pickware Account Login gelangst du über unsere Homepage. In unserem Helpcenter beantworten wir weitere Fragen rund um die Installation und Einrichtung von Pickware POS. Die POS App wird wie bisher aus dem Apple App Store installiert.

Mit Pickware POS zum Verkaufserfolg

Mit Pickware POS gelingt dir die Umsetzung deiner Omnichannel-Strategie. Ob im Ladengeschäft, auf Messen, im Pop-up-Store oder über den Onlineshop – Du vermeidest Fehlerquellen und unnötige Schnittstellen zwischen den Verkaufskanälen. Das Kassensystem kommuniziert in Echtzeit mit deinem Onlineshop und dem ERP. So hältst du automatisch deine Lagerbestände aktuell und hast auch am POS Zugriff auf alle Kunden- und Produktdaten aus dem Onlineshop. Außerdem bist du mit Pickware zu 100 % rechtskonform unterwegs. Pickware POS erfüllt alle Anforderungen der GoBD und der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV).

Pickware POS für Shopware 6 jetzt 30 Tage kostenlos testen

Verknüpfe jetzt deine Filiale mühelos mit deinem Onlineshop! Du kannst Pickware POS einfach über den Pickware Account 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen.

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Wir wünschen dir viel Spaß mit Pickware POS! Feedback und Anregungen sind wie immer willkommen. Bei weiteren Fragen steht dir unser Support Team selbstverständlich jederzeit zur Seite.

Shopware Webinar: Pickware POS – das integrierte Kassensystem für Shopware 6

Lass dir live zeigen, welche Funktionen dich beim Verkaufen optimal unterstützen und erfahre, wie du ein nahtloses Einkaufserlebnis mit Pickware POS in Shopware 6 kreierst.


Kundenstory des Monats: Vietschi-Farben

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„Profi-Produkte zum fairen Preis“ – Mit diesem Leitmotiv ist Vietschi-Farben seit der Gründung im Jahr 2005 zu einem der führenden Onlineshops Deutschlands für Maler-Profi-Produkte, Farben, Lacke, Spachtelmassen, Werkzeuge, Kreativprodukte u. v. m. aufgestiegen. Zu Beginn lieferte das Unternehmen den Großteil der Verkäufe noch selbst aus. Durch den eigenen Malerbetrieb und die langjährige Erfahrung auf Baustellen konnte Inhaber Carsten Vietmeier das Sortiment perfekt an die Ansprüche der Kunden anpassen. Sein Leitsatz: „Ich weiß, wie Maler denken und fühlen und somit, wo der Bedarf liegt.“ Das Wachstum war in beiden Bereichen so groß, dass mit dem bestehenden Personal nicht beide Geschäftsfelder gleichzeitig betrieben werden konnten, weshalb sich Vietschi-Farben langfristig für eines entscheiden musste. Das Unternehmen fokussierte sich auf den Farbenfachhandel und nahm es sich zum Ziel, Qualitätsprodukte, Fachkompetenz und Kundenservice zu vereinen.

Das Unternehmen überzeugt heute mit seinem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis und einer sehr großen Auswahl. Das Sortiment umfasst mehrere tausend Artikel und deckt die komplette Palette für den Innen- und Außenbereich ab. Für ihren Kundenservice per Chat, E-Mail, Telefon, vor Ort in Bochum sowie über die sozialen Medien wurde Vietschi-Farben 2018 von der Fachzeitschrift BTH-Heimtex zum Heimtex Star für "Vorbildliche Multichannel-Aktivitäten" ernannt.

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Vietschi-Farben im Überblick

Der Wunsch nach einer individualisierbaren Lösung

Vor der Umstellung auf Shopware und Pickware nutzte Vietschi-Farben Lexware als ERP System und einen IONOS ePage Shop. Die Systeme waren in dieser Kombination nicht in der Lage, ausreichend miteinander zu kommunizieren. Das Unternehmen wusste daher beispielsweise nie, wie viele Artikel gerade tatsächlich auf Lager waren und empfand die Möglichkeiten zur Individualisierung der Software als zu gering für das eigene Vorhaben.

Eine Lagerführung konnte mit dem Altsystem nicht realisiert werden, daher wurden die entsprechenden Prozesse manuell bearbeitet – unter hohem Ressourcenverbrauch, sowohl bezüglich des benötigten Druckerpapiers als auch hinsichtlich der Mitarbeiter. Die Artikel wurden per Lieferschein zusammengesucht und händisch kommissioniert. Versandlabels wurden selbst getippt und ausgedruckt und jeder Artikel aus einer Dropshipping-Bestellung in einer einzelnen E-Mail beim Lieferanten bestellt. Eine Bestellung ging auf diese Weise durch vier Mitarbeiterhände und die Fehlerquote war enorm.

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Mit einer zentralen Datenbasis und sinnvollen Plugins zum Ziel

Den Aufwand zu verringern und den Kunden ein besseres Kauferlebnis durch die Minimierung von Fehlerquellen zu ermöglichen, galt als Hauptziel von Vietschi-Farben.

Vor allem die breite Plugin-Vielfalt von Shopware und Pickware beeinflusste die Entscheidung für die Umstellung. Zur Realisierung des Projektes steht ihnen zudem ein fünfköpfiges Team unserer Partneragentur alphabytes.de aus Bochum zur Seite.
Nun gibt es nur noch ein System, das gepflegt, gewartet und in dem gearbeitet werden muss. Importe und Exporte finden automatisch statt. Die Mitarbeiter von Vietschi-Farben arbeiteten bereits drei Wochen nach dem Go-live problemlos eigenständig im voll ausgestatteten System.

"Von der Buchhaltung, Kasse, dem Vertrieb bis zum Versand und unseren Lieferanten lief technisch alles vom ersten Tag an. Auch unsere Umsätze und Bestellungen haben trotz der Umstellung nicht gelitten."
Carsten Vietmeier, Gründer von Vietschi-Farben

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Neue Standards im Lager & Versand mit Pickware WMS

Das Unternehmen profitiert mit Pickware WMS jetzt unter anderem von digitalen Picklisten, dem automatisiertem Druck von Versandetiketten, der Buchhaltung mit dem Export für DATEV und dem automatischen Bankabgleich. Das System führt durch alle Prozesse und unterstützt somit einen reibungslosen Ablauf. Auch die Pickgeschwindigkeit wurde mit Pickware deutlich erhöht: Wo früher 150 Bestellungen das tägliche Limit darstellten, sind heute 300 Aufträge oder mehr mit dem selben Personal realisierbar.

Vietschi-Farben setzt aktuell auf die statische Lagerhaltung. Das heißt, dass jedem eingelagerten Artikel ein fester Platz im Lager zugewiesen wird. Einmal jährlich wird eine Stichtagsinventur durchgeführt. Unsere mobilen Barcodescanner minimieren Fehler und beschleunigen den Inventurprozess enorm, sodass sich heute nur noch drei statt fünf Mitarbeiter in ¾ der Zeit der Inventur widmen müssen. Auch in Sachen Rücksendungen ist die Fehlervermeidung ein großer Vorteil für den Malerexperten, dessen eigentliche Retourenquote selbst nicht sehr hoch ist. Rücksendungen fielen vor allem dann an, wenn falsche Ware durch Fehler während des Kommissionierprozesses ausgeliefert wurde. Die Genauigkeit des neuen Systems ist für Vietschi-Farben ein riesen Erfolg, denn damit können nicht nur Kosten aus der Retourenabwicklung eingespart sondern auch die Kundenzufriedenheit maßgeblich gesteigert werden.

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Die Customer Journey als elementarer Bestandteil

Pickware POS wird von Vietschi-Farben nahezu vollumfänglich genutzt. Neben Funktionen wie Click & Collect, Gutscheinen und Kundenkarten werden auch Rückgabe und Umtausch online gekaufter Artikel im Ladengeschäft angeboten und mit vordefinierten Kundengruppen gearbeitet. Das Unternehmen verfolgt eine ganzheitliche Omnichannel-Strategie, in der die Online- und Offline-Kanäle miteinander verschmelzen. Für Vietschi-Farben spielt es keine Rolle, worüber der Kunde einkauft – er erhält über jeden Kanal ein stimmiges Einkaufserlebnis.

kundenstory-vietschi-farben-carsten-vietmeier"Omnichannel par excellence! Es macht richtig Spaß immer weitere Funktionen zu entwickeln, die unser tägliches Geschäft optimieren. Der Pickware Support war/ist immer für uns da. Wir haben nie lange auf eine Rückmeldung warten müssen und uns wurde meistens sofort geholfen. Rückrufe erfolgten wie versprochen. Wir sind positiv überrascht gewesen, da wir das von anderen Anbietern nicht gewohnt sind."
Carsten Vietmeier, Gründer von Vietschi-Farben

Große Pläne für die Zukunft

Mit Shopware und Pickware wurden bei Vietschi-Farben die Weichen für weitere Meilensteine gestellt. Gemeinsam mit alphabytes.de sind schon jetzt einige Individualisierungen, wie die Entwicklung eines Dropshipping- und eines Sammelrechnungs-Plugins, umgesetzt worden. Zukünftig soll eine Abgrenzung von B2B und B2C im Shop möglich gemacht werden. Die Kundengruppen können somit differenziert angesprochen und das Marketing besser ausgebaut werden. Vietschi-Farben soll der Anlaufpunkt für Fragen rund um Farbe und Lacke im Internet sein und der Umsatz in den nächsten drei Jahren verdoppelt werden.

Weitere Best Practice Beispiele gibt es in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys.


Release: Die Pickware Cloud ist da!

Hurra! Wir feiern diese Woche unser Release der Pickware Cloud. Als Komplettlösung für Einzelhändler umfasst die Pickware Cloud eine Kombination aus Kasse, Onlineshop und Warenwirtschaft. Wir freuen uns, euch diesen besonderen Meilenstein in der Pickware Geschichte präsentieren zu dürfen. Wir stellen vor, was die Idee hinter unserer neuen Lösung ist und was die Pickware Cloud bietet.

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Die Idee hinter der Pickware Cloud

Wir möchten mit der Pickware Cloud insbesondere stationäre Einzelhändler beim Verkaufen und der unkomplizierten Verwirklichung ihrer Geschäftsidee unterstützen. Das sind Händler, die in erster Linie auf der Suche nach einem modernen Kassensystem für ihr Ladengeschäft sind und auch Pläne für den Onlinehandel haben. Sie suchen eine sofort einsatzbereite und trotzdem professionelle und skalierbare Lösung. Die Pickware Cloud bietet genau dieser Zielgruppe eine Komplettlösung. Diese setzt sich zusammen aus einem modernen Kassensystem, einem leistungsfähigen Onlineshop und einer zentralen Warenwirtschaft – alles aus einer Hand.

Diese Lösung basiert auf unserer bisherigen Produktwelt. Wir haben jetzt ein zusätzliches Angebot für alle Händler, die zwar an unserem Kassensystem interessiert sind, die jedoch keinen Shopware Onlineshop betreiben. Mit der Pickware Cloud erweitern wir unser Geschäftsmodell. Wir werden aber auch weiterhin unsere Produkte im On-Premise Bereich für Shopware 5 und 6 anbieten.

Was bietet die Pickware Cloud?

Die Pickware Cloud bietet insbesondere für Einsteiger ein Kassensystem, einen Onlineshop und eine Warenwirtschaft, ohne dass eine eigene Infrastruktur benötigt wird. Damit kann jeder Händler mit nur einer Lösung seinen Onlineshop unkompliziert im Browser per 1-Klick-Setup selbst einrichten, das Kassensystem ist direkt angeknüpft und gleichzeitig profitiert er von wertvollen Warenwirtschaftsfunktionen. Der Händler muss sich dabei Dank Cloud Technologie keine Gedanken bezüglich Hosting, Datensicherheit oder Backups machen.

Auf unserer Homepage findest du in einem neuen Bereich alle Informationen zur Pickware Cloud.

Ausblick und Vision

Da die Funktionsbereiche in der Cloud auf unseren bisherigen Produkten basieren, werden sie sich analog zur unser Entwicklung in Shopware 6 stetig weiterentwickeln. Unsere Vision für die Cloud ist es, stationäre Händler sowohl online als auch offline unkompliziert bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsidee zu unterstützen.

Abonniere unseren Newsletter und halte dich über unsere Produkte und Neuheiten auf dem Laufenden.


Checkliste: So richtest du Pickware ERP optimal ein

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Mit der Einrichtung einer neuen Warenwirtschaft legst du den Grundstein für die langfristige Automatisierung und Optimierung deiner Prozesse. Egal ob du hierfür deinen bestehenden Shop umziehst, oder ihn von Grund auf neu einrichtest, ergeben sich zu Beginn einige Schritte, die du als Grundlage für optimal ineinandergreifende Prozesse nutzen kannst. Zur Einrichtung und Optimierung empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer unserer Partneragenturen. Wenn du die Einrichtung lieber selbst übernimmst, erklären dir in diesem Beitrag, wie du Pickware ERP für Shopware 5 und Pickware ERP Starter für Shopware 6 optimal einrichtest und geben dir Tipps rund um weiterführende Ressourcen und die Optimierung deiner Arbeitsprozesse mit einer neuen Warenwirtschaft.

Schritt 1: Dokumentation lesen und wichtige Anlaufstellen kennen

Sofern du dich nicht bereits während deiner Systemevaluation damit befasst hast, sollte der erste Schritt nach Kauf deines Plugins sein, die zugehörige Dokumentation zu Pickware ERP oder Pickware ERP Starter in unserem Helpcenter zu lesen. Unser Helpcenter gewährt dir schnellen Zugang zu hilfreichen Ressourcen, Tipps und Anleitungen und bietet dir darüber hinaus Antworten auf zahlreiche Fragen rund um Einrichtung und den optimalen Gebrauch unserer Plugins. Da wir das Helpcenter stetig aktualisieren, empfehlen wir dir die vorhandenen Beiträge nicht auszudrucken sondern bei auftauchenden Fragen weiterhin das Helpcenter zu prüfen, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Wichtige Anlaufstellen bei Fragen rund um Pickware ERP:

Schritt 2: Organisatorisches klären

Da unsere Software direkt in Shopware integriert ist, enfällt die Installation einer weiteren Software mit externer Benutzeroberfläche. Zur Inbetriebnahme von Pickware musst du lediglich unsere Plugins installieren. Wir releasen regelmäßig Updates, daher solltest du sicherstellen, dass du nach deiner Testphase die aktuellste Version des Plugins installiert hast, bevor du mit deiner Arbeit im Backend beginnst. Ebenso solltest du vor der ersten Einrichtung prüfen, ob und in welchen Intervallen dein Server Backups macht. Verkürze gegebenenfalls die Intervalle und unterweise deine Mitarbeiter darüber, was zu tun ist, um zu einem früheren Backup zurückzukehren, falls bei der Einrichtung etwas doch nicht richtig läuft.

Anschließend solltest du die Grundvoraussetzungen dafür schaffen, dass alle dafür vorgesehenen Mitarbeiter gut mit deiner neuen Warenwirtschaft arbeiten können. Stelle zunächst den Systemzugriff her und richte einen oder mehrere Arbeitsplätze ein. Wenn du über ERP hinaus noch Pickware POS oder WMS nutzt, hast du die Möglichkeit, individuelle Benutzer und Rechte für deine Mitarbeiter zu vergeben.

Die wichtigsten Zwischenschritte auf einen Blick:

  • Aktuellste Plugin Version installieren
  • Serverfunktion prüfen (Stichwort Backups)
  • Zugänge für Mitarbeiter bereitstellen

Schritt 3: Lager und Lagerplätze im System anlegen

Lege nun dein Lager und die dazugehörigen Lagerplätze an, um dein Lager in deiner neuen Warenwirtschaft abzubilden. In unserem Helpcenter findest du eine detaillierte Anleitung zum Erstellen und Verwalten deines Lagers. Ein besonders hilfreiches Feature für Nutzer von Pickware ERP ist hierbei unser Lagerplatzgenerator, mit dem du unkompliziert und automatisch Lagerplätze generieren kannst. Für Nutzer von Shopware 6 gibt es derzeit keinen Lagerplatzgenerator, daher werden die Lagerplätze am besten per CSV-Import an der entsprechenden Stelle importiert. Hier zeigen wir dir, wie du in Pickware ERP Starter Lager anlegen und Lagerplätze generieren kannst.

Schritt 4: Einkaufspreise pflegen

Damit dein bewerteter Warenbestand anhand korrekter Daten berechnet wird, solltest du als Nächstes deine Einkaufspreise pflegen. Falls du deinen Onlineshop zuvor ohne Warenwirtschaft genutzt hast, kannst du nun auch Produkte verwalten, die keine Relevanz für deine Kunden haben, jedoch bestandsgeführt sein sollen. Damit gehst du sicher, dass alle deine verfügbaren Produkte und die dazugehörigen Preise zentral in deiner Warenwirtschaft verzeichnet sind. In unserem Tutorial für Pickware ERP zeigen wir dir, wie du Einkaufspreise pflegst und individuelle Einkaufspreise je Produkt und Lieferant hinterlegst. In Shopware 6 solltest du deine Einkaufspreise per CSV-Import oder manuell pflegen.

Schritt 5: Bestandsinitialisierung vornehmen

Da du mit der Installation von Pickware ERP das bereits vorhandene Bestandssystem von Shopware erweiterst, musst du im Anschluss an die Installation eine Bestandsinitialisierung durchführen. Eine wichtige Grundlage hierfür ist die Unterscheidung zwischen physischem, verfügbarem und reserviertem Warenbestand. Anhand der bereits vorhandenen Daten deines Shops werden mit der Bestandsinitialisierung einmalig der physische Lagerbestand und damit die initialen Bestände in deinem Shop bestimmt. Welche Schritte du rund um die Bestandsinitialisierung in Shopware 5 vornehmen musst, erfährst du in unserem Tutorial. In unserem Helpcenter Beitrag findest du eine weitere Anleitung zur Initialisierung deiner Bestände. In Shopware 6 entfällt die Bestandsinitialisierung.

Schritt 6: Bestände prüfen und Umzug vorbereiten

Dieser Schritt unterscheidet sich für Neukunden und Nutzer, die ihre bestehende Warenwirtschaft umziehen. Als Neukunde solltest du zunächst eine Inventur durchführen. Diese kannst du unkompliziert mit Pickware WMS oder per CSV-Datei in Pickware ERP durchführen. Wie du eine Inventur mit Pickware ERP abwickelst, erfährst du in unserem Tutorial.

Für einen Umzug der bisherigen Warenwirtschaft solltest du zunächst alle Daten aus dem aktuellen System exportieren und für den anschließenden Import aufbereiten. Um den Import mit so wenigen Klicks wie möglich abzuschließen, empfiehlt sich hier das Arbeiten mit CSV-Dateien. Gleiches gilt für Pickware ERP Starter. Dank dem neuen Import-/Exportansatz in Shopware 6 importierst du deine Bestände direkt innerhalb der Bestandsübersicht.

Schritt 7: Artikel anlegen und Lieferanten zuordnen

Abschließend legst du deine Artikel sowie Lieferanten in Pickware ERP an und nimmst entlang deiner individuellen Anforderungen die Artikel-Lieferanten-Zuordnung vor. Hierzu findest du gleich mehrere Tutorials in unserer Playlist zum Einkauf & Bestellwesen in Pickware ERP. Wenn du von einer bestehenden Warenwirtschaft umziehst, empfiehlt sich auch hier der CSV-Import, da dir dieser zahlreiche manuelle Klicks erspart. In Pickware ERP Starter nimmst du den Import deiner Daten unter Einkauf > Lieferantenzuordnung vor.

Schritt 8: Mitarbeiter schulen und Ansprechpartner festlegen

Nachdem du deine neue Warenwirtschaft komplett eingerichtet hast, ist es an der Zeit deine Mitarbeiter zu schulen. So kennt sich jeder Mitarbeiter nicht nur mit den Programmen und Arbeitsabläufen aus, sondern weiß auch, welche Aufgabenbereiche ihm in Zusammenarbeit mit der Warenwirtschaft zugeteilt sind. Je nach Unternehmensgröße solltest du außerdem einen Kanal zur Verfügung stellen, über den deine Mitarbeiter schnell und direkt Feedback geben können, um die Arbeitsabläufe so effizient wie möglich zu halten und möglichst schnell Lösungen für auftretende Probleme zu finden.

Lege am besten einen direkten Ansprechpartner im Unternehmen für deine Warenwirtschaft fest. Dieser kann dir helfen, Feedback zu sammeln und gleichzeitig die Schnittstelle zum Helpcenter, dem Pickware Support oder deiner betreuenden Agentur sein.

Wir hoffen unsere Checkliste hilft dir, deine neue Warenwirtschaft optimal einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Um keine weiteren Beiträge zu verpassen, abonniere unseren Newsletter.


Pickware 1x1 – Wie gehe ich bei einer Retoure vor?

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Die Abwicklung von Retouren gehört zu den zeitaufwändigen und fehleranfälligen Prozessen im E-Commerce. Um manuelle Fehler zu vermeiden und den Retourenprozess effizienter zu gestalten, empfiehlt sich daher die Arbeit mit unseren Barcodescannern und Pickware WMS. Durch die Digitalisierung deiner Prozesse kannst du die Abwicklung von Retouren weitgehend automatisieren und sparst viel Zeit. Solltest du noch nicht über Pickware WMS verfügen, kannst du deine Retouren allerdings auch unkompliziert mit Pickware ERP abwickeln. Wir erklären dir, wie du deinen Retourenprozess optimierst und Pickware WMS oder Pickware ERP nutzt, um deine Retouren im Handumdrehen und problemlos zu bearbeiten.

Retourenprozess mit Pickware WMS

Mit Pickware WMS und der Lager App erfasst du Retouren ganz einfach direkt im Lager mit deinem Barcodescanner. Dabei bestimmst du, ob ein Artikel wieder eingelagert oder abgeschrieben werden soll. Für eine bessere Dokumentation des Zustands der retournierten Ware gibt es zusätzlich eine Foto- und Kommentarfunktion. Die zentrale Dokumentation der Ware erleichtert dir den Retourenprozess, insbesondere wenn du mit einem größeren Team arbeitest oder eine räumliche Trennung zwischen Lager und E-Commerce Team besteht. Wie du eine Retoure in Pickware WMS annimmst und am Ziellagerplatz einlagerst, erklären wir dir in unserem Tutorial:

Die Vorteile der Retourenabwicklung mit Pickware WMS sind, dass die Retoure komplett im Lager erfasst wird und die Bestände automatisch in Echtzeit aktualisiert, die Stornorechnung erzeugt und die Rückzahlung angestoßen werden. Die barcodebasierte Prozessführung minimiert darüber hinaus Fehler beim Erfassen der retournierten Artikel.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um Retouren mit Pickware WMS abzuwickeln findest du in unserem Helpcenter.

Retouren mit Pickware ERP abwickeln

Auch mit Pickware ERP lassen sich Retouren problemlos durchführen, wobei die Nutzung der Barcodescanner und somit der hohe Automatisierungsgrad entfällt. Trotzdem bietet dir Pickware ERP einige hilfreiche Funktionen, auch wenn du noch kein Pickware WMS einsetzt. In der Retourenübersicht findest du hierfür alle Retouren auf einen Blick aufgelistet und suchst mithilfe von Filtern nach bestimmten Retouren. Den Retourenprozess kannst du unkompliziert für deine anfallenden Retouren individualisieren.

Dabei hast du die Möglichkeit sowohl Teilretouren als auch Teilstorni zu verbuchen oder anteilige Erstattungen von Artikeln oder Versandkosten zu veranlassen. In Pickware ERP findest du zudem eine Kommentarfunktion, in der du bereits nach Ankündigung der Retoure durch den Kunden Kommentare vermerken sowie Anhänge hochladen kannst, sofern der Kunde bereits Bilder zur Angabe von Reklamationsgründen geschickt hat. Wie du in Pickware ERP Bestellungen stornierst, Retouren anlegst und abschließt zeigen wir dir in unserer Playlist zur Abwicklung von Retouren:

Eine ausführliche Anleitung zur Durchführung von Retouren mit Pickware ERP findest du in unserem Helpcenter.

Wir hoffen, dieses Pickware 1x1 war hilfreich für dich. Hier findest du alle bisherigen Beiträge unserer Pickware 1x1 Reihe.


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