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5 Tipps, die deinen Kommissionierprozess optimieren

blog-cover-komissionierprozesse-optimierenDie Kommissionierung ist für viele Händler einer der aufwendigsten und teuersten Prozesse. Hier besteht ein hohes Potenzial, Zeit und Kosten einzusparen. Die eingesetzte Kommissionierstrategie spielt dabei eine wesentliche Rolle. Aber auch beim Materialfluss, der Artikelplatzierung und dem Lagersystem gibt es einige Stellschrauben. Wir erklären dir, in welche Phasen sich die Kommissionierzeit unterteilt, welche Aufgaben während der Phasen anfallen und geben konkrete Tipps, wie man sie optimieren kann.

Phase 1: Die Basiszeit

Zur Basiszeit gehören die organisatorischen Arbeiten wie Informationsbeschaffung, Auftragszuweisung, Bereitstellung aller benötigten Hilfsmittel, etc. Um diese Phase effizienter zu gestalten, solltest du sicher gehen, dass alles gut vorbereitet ist und alle nötigen Hilfsmittel einsatzbereit und verfügbar sind. Eine ERP-Software hilft dir beispielsweise dabei, Picklisten schneller und einfacher zu erstellen. Außerdem kannst du deine Bestände optimal anpassen.

Tipp 1: Lagerbestandsreduktion

Zwischen niedrigen Beständen, verbesserter Liquidität und hoher Lieferbereitschaft besteht häufig ein Konflikt. Fakt ist jedoch: Wenn du dein Lager zu sehr füllst, um Lieferengpässe zu vermeiden, minderst du deine Liquidität und erschwerst die Kommissionierung, da dein Lager unübersichtlich werden kann. Eine korrekte Bedarfsprognose auf Basis einer künstlichen Entscheidungsintelligenz ist daher sehr hilfreich. Pickware ERP bezieht relevante Daten aus deinem Warenwirtschaftssystem und berechnet daraufhin optimierte Prognosen und Bestellvorschläge für jeden Artikel. Du erhältst Informationen zu kritischen Bestellungen und Bestellzeitpunkten und hast jederzeit die Möglichkeit, die Entscheidungen des Systems aufgrund von Erfahrungswerten zu übersteuern. Somit bist du in der Lage, deine Bestände übersichtlich zu halten und trotzdem lieferfähig zu bleiben.

Phase 2: Die Wegzeit

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um den Zeitaufwand, der den Weg zum Aufbewahrungsort der Ware umfasst. Deine Mitarbeiter sollten dein(e) Lager in und auswendig kennen, damit falsche oder zu lange Wege vermieden werden. Du kannst Laufwege zusätzlich mit Durchlaufregalen und der Bestimmung eines Hauptgangs optimieren. Kommissionierfahrzeuge sind abhängig von der Lagergröße ebenfalls hilfreich.

Tipp 2: Die richtige Kommissionierungsart

Bei der Wahl einer passenden Kommissionierungsart kommt es ganz auf dein Unternehmen an. Je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen, Artikelgewicht und -größe, Anzahl von Bestellpositionen und vieles mehr, unterscheiden sich die Anforderungen sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kommissioniermethoden. Prinzipiell unterscheidet man zwischen einstufiger und mehrstufiger Kommissionierung.

Zur einstufigen Kommissionierung gehört die Einzelkommissionierung, auch serielle Kommissioniermethode genannt. Hier wird jeder Auftrag Position für Position abgearbeitet. Dabei durchläuft ein Mitarbeiter entweder alle Lagerzonen oder der Auftrag wird von Zone zu Zone weitergereicht. Daraus ergeben sich im Vergleich längere Bearbeitungszeiten aufgrund verlängerter Wegstrecken. Auch die eventuell ungleiche Auslastung einzelner Lagerzonen kann bei größerem Arbeitsaufkommen zur Herausforderung werden.

Zur mehrstufigen Kommissionierung gehören die rollende und die Sammelkommissionierung. Hierbei werden bis zu 20 Aufträge gleichzeitig bearbeitet. Bei einer großen Menge an Bestellung können somit die Wege optimiert und Zeit eingespart werden. Ergänzt durch sinnvolle Hardware wie mobile Barcodescanner, die dir die Wegoptimierung vorgeben, kannst du in dieser Phase viel Zeit einsparen. Erfahre mehr zu den unterschiedlichen Kommissionierungsarten auf unserem Blog.

Phase 3: Die Greifzeit

Diese Phase wird auch Pick- oder Entnahmezeit genannt. Sie beschreibt die Zeit, die für die Artikelentnahme bis hin zu dessen Ablegen in den Kommissionierkiste benötigt wird. Platziere deine Artikel mit hohem Umschlag in leicht erreichbarer Griffhöhe und -tiefe im Regal. Dabei spielen Faktoren wie Gewicht, Artikelgröße und Empfindlichkeit eine entscheidende Rolle. Dank dynamischer Lagersysteme gelangen Packstücke selbstständig zum Regalende.

Tipp 3: Die richtige Lagergestaltung

Deine Lagergestaltung hat direkten Einfluss auf deine Kommissionierprozesse. Wie deine Waren aus den Lagerplätzen entnommen werden, hängt ganz von deiner Planung ab. Du kannst zum Beispiel nach dem FIFO-Prinzip (First In First Out) oder dem LIFO-Prinzip (Last In First Out) vorgehen. Die Wahl des richtigen Prinzips wird in der Regel von den gelagerten Waren bestimmt. Nur so ist sichergestellt, dass die älteste Ware immer zuerst versendet wird. Bei anderen Waren kann alternativ das LIFO-Prinzip genutzt werden. Ein schöner Nebeneffekt des FIFO-Prinzips: Es erlaubt die Preisgestaltung in Abhängigkeit vom Einkaufspreis. Steigt dieser für einen Teil der Ware an, kannst du die bereits gelagerten Artikel zunächst noch für den günstigeren Verkaufspreis anbieten. Wir haben bereits einen ausführlichen Ratgeber zur Lageroptimierung mit Tipps zum Lageraufbau, der Ausstattung und Beschriftung der Lagerplätze für dich veröffentlicht. Weitere Tipps zum bewerteten Warenbestand nach dem LIFO- & FiFO-Prinzip erhältst du in unserem Pickware 1x1.

Wenn du die Umschlagshäufigkeit deiner Produkte analysierst, kannst du auch eine Artikelkonzentration in deinem Lager vornehmen.

Tipp 4: Die heiße Zone

Das Einrichten einer Hot-Picking-Zone ähnelt dem Erstellen eines weiteren Lagers in deinem bestehenden Lager. Diese Zone wird mit deinen am häufigsten bestellten Artikeln ausgestattet, die daraufhin schneller und zentral verfügbar sind. Das Identifizieren dieser Artikel wird somit schneller abgeschlossen. Diese Maßnahme ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Frequenz der Artikelbestellungen wirklich hoch ist und sich die Menge der einzelnen Produkte in Grenzen hält.

Phase 4: Die Totzeit

Während der Kommissionierung fallen zwingend auch unproduktive Nebentätigkeiten an. Dazu gehören das Suchen und Identifizieren der Artikel und/oder Lagerplätze, das Zählen, Wiegen, Abmessen, Etikettieren, Quittieren sowie Lesevorgänge und vieles mehr. Den Suchprozess kannst du durch deutliche und effektive Kennzeichnungen vereinfachen. Außerdem solltest du dein Lager digitalisieren, falls dies noch nicht geschehen ist.

Tipp 5: Automatisierung

Bei der Optimierung von Lagerprozessen, die einen Einfluss auf die Kommissionierzeit nehmen, spielen Automatisierung und Digitalisierung eine tragende Rolle. Durch die Integration eines automatisierten Kommissioniersystems wird die Liefergeschwindigkeit erhöht und Bestandsfehler vermieden. Der Schwerpunkt sollte auf der Automatisierung des Bestell- und Lieferprozesses liegen. Die Einzelzeiten der Kommissionierung und damit einhergehende Kosten werden deutlich verringert. Ein weiteres Plus dieser Optimierungen ist die Reduzierung von Fehlentnahmen, Inventurdifferenzen und all ihrer Folgen. Mit Pickware WMS steht dir ein System zur Seite, das die Kommissionierung mit digitalen Picklisten, der Hervorhebung von Expressbestellungen oder auch mit dem automatischen Druck von Versandetiketten und allen weiteren relevanten Dokumenten beschleunigt und erleichtert.

Phase 5: Die Verteilzeit

Auch die Verteilzeit gehört zu den eher unproduktiven Phasen der Kommissionierung, ist aber Teil jeder Arbeitszeit. Sie entsteht durch sachliche oder persönliche Gründe wie Pausen. Schaffe angenehme Arbeitsplatzbedingungen für deine Mitarbeiter und motiviere sie. Eine Vereinfachung der Prozesse mithilfe der oben genannten Tipps trägt sicherlich auch zur Verbesserung der Arbeitsmoral bei.

Wir hoffen, dieser Beitrag inspiriert dich, deine Kommissionierprozesse zu optimieren. Wenn du E-Commerce Einsteiger bist, kannst du dich jetzt noch über die wichtigsten Versandgrundlagen informieren. Wenn du keine weiteren Beiträge verpassen möchtest, abonniere gerne unseren Newsletter.


Experteninterview: E-Commerce Trends – von Virtual Reality bis Social Commerce

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Shopware ist mit über 100.000 zufriedenen Kunden einer der führenden Shopsystem Anbieter in Deutschland. Die Mission des Unternehmens lautet: Händlern mit flexiblen und zukunftsweisenden E-Commerce Lösungen die Freiheit geben, ihre Wachstumspotenziale schnell und einfach zu entfalten. Dies beinhaltet unter anderem, stets die neuesten Entwicklungen im E-Commerce auf dem Radar zu haben. Wir haben nachgefragt, wie die E-Commerce Trends 2022 aussehen und Patrick Büngener von Shopware hat uns als Experte Rede und Antwort gestanden.

Pickware: Lieber Patrick, möchtest du kurz erzählen, was deine Aufgaben bei Shopware sind und wie lange du schon Teil des Unternehmens bist?

Patrick: Ich bin als Partnermanager BeNeLux bei der Shopware AG tätig und berate und betreue unsere Kunden bezüglich gemeinsamer Projekte. Mittlerweile bin ich 4 ½ Jahre dabei.

In den letzten Jahren zählten Augmented und Virtual Reality zu den Top Trends im E-Commerce. Glaubst du, diese Themen sind in 2022 weiterhin relevant oder ist der Hype eher schon vorüber?

Ich denke, dass die Technologie rund um VR noch am Anfang ihres Lebenszyklus steht und durch eine höhere Nachfrage verschiedene Technologien auch noch kostengünstiger angeboten werden können. In Zeiten der Corona-Pandemie ist wieder häufiger nach diesem Trend gefragt worden, speziell in bestimmten Branchen wie der Möbelindustrie, wo beispielsweise virtuelle Showrooms und ähnliches ein Thema sind. Ich sehe eine reelle Chance, dass VR sich in bestimmten Branchen durchsetzen kann, da die Technologie zu einer besseren Customer Journey beiträgt und sie eine umfangreiche visuelle Beratung der Kunden ermöglicht. Es verbessert sich damit nicht nur das Kundenerlebnis, die Kunden sind aufgrund der Beratungsqualität sogar bereit, mehr für das Produkt zu bezahlen. Die Händler können außerdem ihre Retourenquote senken.

Du hast die Corona-Pandemie bereits angesprochen. Welche Trends sind im vergangenen Jahr insbesondere für Shopware relevant geworden?

Im vergangenen Jahr haben wir viele Anfragen zu Omnichannel-Konzepten erhalten. Die Händler stellten sich immer wieder die Frage: Wie kann ich meine Produkte auf genau den Verkaufskanälen anbieten, über die ich meine Zielgruppe aktuell am besten erreiche? Diese Frage stellen sich besonders B2B-Händler, die ihre Produkte direkt an Endkunden vertreiben möchten. Aber auch Händler, die ihr stationäres Ladengeschäft clever mit dem Onlineshop verknüpfen wollen – zum Beispiel mit „Click & Collect“ – sind an uns herangetreten.



Mit Social Commerce wurde ein Weg geschaffen, eine verbesserte persönliche Beziehung zum Kunden und eine aktive Beteiligung der Community zu realisieren. Sollten Onlinehändler Social Shopping zukünftig in ihr Portfolio aufnehmen?

Das hängt stark von den jeweiligen Produkten oder Services sowie dem Geschäftsmodell und der Zielgruppe des Händlers ab. Wenn sich die Zielgruppe intensiv auf Social Media bewegt und dort von Produkten inspirieren lässt, dann ist Social Shopping im Portfolio wahrscheinlich sinnvoll. Aber gerade hier können Händler auch versuchen, sich abzuheben und stattdessen auf anderen Wegen persönliche Beziehungen zur Zielgruppe aufbauen. Allgemein betrachtet ist es klug, eine Omnichannel-Strategie anhand der genannten Faktoren aufzubauen und für sich selbst zu evaluieren, welche Kanäle Potenzial haben.

Welche Möglichkeiten könnten sich für Onlinehändler durch die Integration von Social Commerce ergeben?

Im Rahmen von Social Commerce ist vor allem der Aufbau einer stärkeren, persönlichen Bindung zu Bestandskunden im Fokus. Die Neukundengewinnung ist gerade auf Social Media jedoch ebenfalls häufig erfolgversprechend. Kunden, die über diese Plattformen auf ein Produkt stoßen, kaufen meist intuitiver. Sie überlegen nicht so lange und sind emotional beeinflusst. Sobald du es als Händler schaffst, mit gutem Content und sinnvoller Platzierung deiner Produkte eine aktive Community zu etablieren, bist du auf dem Weg zu einer richtig guten Marke. Ein erhöhter Absatz ist dann definitiv eine langfristige Folge davon.

Social Commerce ist Teil eines Ansatzes, der schon seit vielen Jahren im E-Commerce diskutiert wird und den du nun auch schon angesprochen hast: Omnichannel. Woher kommt die Tendenz hin zu einem kanalübergreifenden Geschäftsmodell?

Die Tendenz kommt vom Menschen selbst und geht mit dem veränderten Kaufverhalten vieler Verbraucher einher. Das Kaufverhalten ist nämlich deutlich vielschichtiger und komplexer geworden. So beginnt zum Beispiel jemand den Kaufprozess auf einem Kanal und schließt diesen auf einem komplett anderen Kanal ab. Um jetzt und zukünftig weiterhin die Zielgruppe zu erreichen, müssen Händler alle relevanten Kanäle berücksichtigen und neue Wege gehen.

Welche Faktoren machen einen erfolgreichen Omnichannel-Ansatz aus?

Zum einen muss die technische Grundlage passen, sodass Händler ihre Produkte flexibel auf verschiedenen aktuellen und zukünftigen Verkaufskanälen nahtlos anbieten und verkaufen können. Die Kunden müssen stets auf eine gleichwertige Kauferfahrung stoßen, die sie beim Einkauf bestmöglich unterstützt. Sowohl technisch als auch in Bezug auf das Marketing sollten die verschiedenen Verkaufskanäle aufeinander abgestimmt sein, damit Händler ihre Kunden in keiner Phase der Customer Journey verlieren. Es reicht also nicht, nur die Kanäle mit Produkten zu füllen, alles muss miteinander verknüpft sein.

Wie sieht deiner Meinung nach die nächste wichtige Innovation im E-Commerce aus?

Ich denke, dass die CO₂-freie Transformation in der Gesamtwirtschaft auch im E-Commerce viele neue Innovationen hervorbringen wird. Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten sowie Unternehmen ist enorm gestiegen. Das ist gut so! Denn hierdurch werden kommerzielle Ziele nachhaltig. Ohne konkret eine Innovation zu nennen, denke ich, dass sich im E-Commerce einiges in den Bereichen Logistik, Verpackung, Retoure usw. tun wird.

Neben einem nachhaltigeren E-Commerce sehe ich in Zukunft vor allem auch das Thema Live Commerce als Trend. Ich gehe davon aus, dass verschiedene Formen von Live Commerce, wie das Verkaufen im Rahmen eines Livestreaming Events oder Live Auktionen, sich kurzfristig im E-Commerce festigen werden.

Lieber Patrick, wir bedanken uns für das Interview.


So holst du das Beste aus deinen Sale-Aktionen heraus

sale-vorbereitung-quadratisch Sale-Aktionen sind beliebt und im Laufe des Jahres tun sich immer wieder geeignete Anlässe auf, um deinen Kunden einen Ausverkauf anzubieten. Abgesehen von den klassischen saisonalen Events wie Weihnachten und Ostern sind vor allem der Sommer- und Winterschlussverkauf bekannt. Darüber hinaus sind in den vergangenen Jahren weitere Trends zu uns nach Deutschland übergeschwappt, die nun als Feiertage im E-Commerce gelten und für vermehrten Traffic sorgen: Der Black Weekend Sale inklusive Black Friday und Cyber Monday, der traditionell am Wochenende nach Thanksgiving stattfindet, sowie der Singles-Day, der aus dem asiatischen Raum kommt und am 11. November gefeiert wird.

Letztere Events gelten als besonders umsatzstark und läuten den Beginn des Weihnachtsgeschäfts ein. Wer sich das als Onlinehändler zu Nutze machen möchte, sollte gut vorbereitet und ab November auf ein erhöhtes Kaufvolumen eingestellt sein, um das volle Potenzial aus den Aktionen herauszuholen. Wir haben unsere Kunden gefragt, wie sie sich auf Sales vorbereiten und geben dir darüber hinaus einige Tipps an die Hand, wie du deinen Sale zum Erfolg machst und auch zu verkaufsstarken Zeiten flexibel bist.

Starte lieber zu früh als zu spät mit der Planung eines Sales

Auch wenn der Sale noch weit in der Zukunft liegt, solltest du dich frühzeitig darauf vorbereiten. Die Organisation beginnt bestenfalls damit, dass du dir überlegst, was dein Ausverkauf umfassen soll. Fokussierst du dich auf ausgewählte Produkte in deinem Shop, bietest du praktische Bundles an oder lockst du deine Kunden mit einem Rabatt über das komplette Sortiment? Ein Sale ist immer auch eine Möglichkeit, Neukunden für sich zu gewinnen, die deine Produkte zunächst zum kleinen Preis testen möchten. In dem Fall kannst du ein Einsteigerprodukt vergünstigt anbieten. Möchtest du dich lieber auf Bestandskunden fokussieren? Dann rabattiere Nachfüllsets oder Aufbauprodukte beziehungsweise deine am häufigsten verkauften Artikel.

“Wir geben Preisvorteile gerne an unsere Kunden weiter. Oft sind es daher spezielle Produkte, die in den Sale wandern. Aber es können auch mal mehrere Artikel eines Herstellers sein, die zeitweise rabattiert sind. Bei saisonalen Sales, z. B. Sommersale, verzichten wir weitestgehend darauf, bestimmte Artikel herauszustellen, sondern lassen die Nutzer*innen via Kategorie-Ebene durch die rabattierten Artikel navigieren. Letztlich bildet die Basis eines erfolgreichen Sales immer der jeweilige Artikel. Ist dieser pickware_sale_grundstoff_logo– nicht nur in Bezug auf den Preis – als Gesamtpaket attraktiv, stimmt auch die Nachfrage.”
Nico Leschhorn, Grundstoff

Es ist wahrscheinlich unklug, deinen kompletten Warenbestand innerhalb weniger Tage zum Schnäppchenpreis abzuverkaufen. Finde daher ein gutes Mittelmaß und stelle sicher, dass dein Lager nicht beispielsweise kurz vor Weihnachten restlos leergeräumt ist. Von Fake-Angeboten solltest du Abstand nehmen. Wer seine Produkte zu einem vermeintlich günstigeren Preis verkauft, obwohl der Originalpreis derselbe ist, fliegt früher oder später auf. Der Image-Schaden ist meist nicht mehr zu bereinigen.

Bereite nicht nur deinen Onlineshop vor

Hast du festgelegt, welche Art von Sale es werden wird, solltest du dein Lager vorbereiten. Kalkuliere, mit welchem Absatz du während deiner Aktion rechnest und bestelle entsprechend bei deinen Herstellern. Dein System sollte dir hierbei Hilfestellung leisten. Pickware ERP liefert dir beispielsweise eine Bestandsübersicht sowie den von dir festgelegten Meldebestand und den voraussichtlichen Bedarf unter Berücksichtigung schon vermerkter Verkäufe. Damit funktioniert nicht nur deine alltägliche Bedarfsplanung optimal, sondern du kannst auf dieser Basis auch deine für den Sale benötigten Mengen berechnen. Bestelle mit genug Vorlauf, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Ist das Lager gut gefüllt, stehen die internen Prozesse an. Wappne sowohl dein System als auch deine Mitarbeiter für den Ansturm. Weder eine überforderte Webseite noch zu spät oder falsch ausgelieferte Produkte sind im Rahmen eines Sales die gute Werbung, die du dir uns erhoffst. Es kann sinnvoll sein, dein Personal im Lager und Versand für den Zeitraum des Sales aufzustocken – deine Pickware WMS Lizenzen kannst du ebenfalls jederzeit aufstocken, damit deine Mitarbeiter zeitgleich arbeiten können.

“Die Lagerbestandsplanung steht für uns vor einem wichtigen Sale an erster Stelle, damit das Lager auch voll ist und über den Sale die Artikel nicht ausgehen.
In Bezug auf den Kundenservice wird darauf geachtet, die Prozesse intern so einfach wie möglich zu halten und effizient zu arbeiten, pickware_sale_koesmetik_logowenn ein großer Ansturm erfolgt.”
Jan Philipps, KÖsmetik

Vergiss nicht: Gegebenenfalls bringt dein Ausverkauf auch erhöhte Retouren mit sich, die es abzuwickeln gilt. Auch hier bietet es sich an, über genügend WMS Power zu verfügen und sich zusätzlich die eigenen Rückgaberichtlinien im Voraus nochmals genau anzusehen. Biete – wenn das sinnvoll ist – Sonderbedingungen in Bezug auf den Versand an, falls du diesen während des Aktionszeitraums beispielsweise kostenlos anbieten möchtest. Falls doch mal etwas schiefläuft, kannst du das häufig mit einem guten Support wieder gut machen – sei darauf also ebenfalls vorbereitet!

“Wir versuchen mögliche Spitzen vorab personell einzuplanen und abzufangen. Meist gelingt dies gut, aber es gab auch schon Phasen, in denen wir aus verschiedenen Gründen mit dem Aufkommen zu kämpfen hatten und dann besondere Maßnahmen, wie ein stark priorisierter Pick- und Versandprozess nötig waren. Bei besonders häufig bestellten Sale-Artikeln unterstützen uns die Pickfilter in der Pickware WMS Versand App, pickware_sale_grundstoff_logo die auf das jeweilige Produkt ausgerichtet sind und den Prozess beschleunigen.”
Nico Leschhorn, Grundstoff

Mach auf deine Aktion aufmerksam!

Wenn du die Grundpfeiler des Sales festgezurrt hast, gilt es die Bewerbung der Aktion ins Auge zufassen. Überlege dir, wann du die Sale-Vorteile kommunizieren willst. Oft ist es sinnvoll, nicht direkt alle Details preiszugeben, sondern “Warm-up”-Mails zu versenden. Diese weisen auf den Ausverkauf hin, benennen aber die Konditionen noch nicht explizit. Wenn du daraufhin 2–3 Tage vor der Sale-Aktion eine weitere Ankündigung und mehr Details zu den rabattierten Produkten versendest, verhinderst du, dass die Kunden ihren Einkauf in deinem Onlineshop aufgrund des Sales hinauszögern. Diese Verzögerung bewirkt eine Umsatzflaute vor dem Ausverkauf und kann im Rahmen dessen schlimmstenfalls zu Lieferengpässen führen.

Nutze möglichst alle deine Kanäle zur Bewerbung deiner Rabattaktion. Achte jedoch darauf, dass du dein Publikum differenziert ansprichst und die Inhalte spannend gestaltest. Du kannst deinen Newsletter-Abonnenten beispielsweise einen weiteren Rabattcode zur Verfügung stellen, den sie zusätzlich zum Sale anwenden können. Nutze den Überraschungseffekt! Nur so hebst du dich von anderen Onlinehändlern ab.

“Je größer und wichtiger die Aktion für uns ist, desto größer ist auch der Zeitaufwand und die Planung im Vorhinein. Wir bieten Sales besonders zu Feiertagen wie Neujahr oder Weihnachten an und sie funktionieren super, um den Umsatz kurzfristig anzukurbeln. Pickware ERP sowie Pickware WMS unterstützen uns bei der Umsetzung unserer Aktionen. Wir sind jedoch auch der Meinung, dass sich pickware_sale_koesmetik_logozu viele Sales negativ auf die Preispolitik auswirken.”
Jan Philipps, KÖsmetik

Und... fühlst du dich nun bereit für deinen Sale? Dann ran an die Vorbereitungen!

Wenn du deine Warenwirtschaft erst noch auf Vordermann bringen möchtest, lohnt es sich, zum Black Weekend im Store vorbeizuschauen:

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Kommissionierungsarten im Überblick – mehr Effizienz in deinem Lager

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Einzelkommissionierung, Rollende Kommissionierung, Sammelkommissionierung – wie unterscheiden sich diese Kommissionierungsarten und wann sollten sie eingesetzt werden? Die Kommissionierung ist der teuerste Prozess in der Logistik. Demnach lohnt es sich durch effiziente und optimale Kommissionierprozesse Zeit und somit Kosten einzusparen, wobei die eingesetzte Kommissionierstrategie eine wesentliche Rolle spielt.

Doch welche Kommissionierstrategie ist die Beste? Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen, Artikelgewicht und -größe, Anzahl Bestellpositionen etc. unterscheiden sich die Anforderungen sowie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kommissionierungsarten. Es kann sogar Sinn ergeben, alle drei Kommissionierarten in Kombination einzusetzen und situationsabhängig zu entscheiden, welche die meisten Vorteile bietet.

Einzelkommissionierung

Wie der Name schon sagt, wird bei der Einzelkommissionierung jede Bestellung einzeln abgearbeitet. Der Lagermitarbeiter nimmt eine einzelne Bestellung auf und kommissioniert die darin enthaltenen Positionen. Im Anschluss wird der Auftrag am Packtisch weiterverarbeitet und für den Versand vorbereitet.

Diese Kommissionierstrategie eignet sich vor allem in kleineren Lagern mit einer geringen Anzahl täglicher Bestellungen. Aber auch bei Bestellungen, die eine überdurchschnittlich große Anzahl an Artikeln oder sehr große oder schwere Artikel enthalten, ist die Einzelkommissionierung sinnvoll. Aufgrund der getrennten Bearbeitung der Bestellungen entstehen bei dieser Methode lange Laufwege und ein hoher Zeitaufwand. Bei einer großen Anzahl an Bestellungen mit wenigen kleinen Artikeln oder Einpöstern ist diese Methode deshalb nicht zu empfehlen. Wie das mit Pickware WMS abläuft, erfährst du in unserem Pickware Tutorial zur Einzelkommissionierung.

Rollende Kommissionierung

Bei der Rollenden Kommissionierung (auch bekannt als Boxen-Kommissionierung) werden mehrere Bestellungen (i. d. R. 6–9) gleichzeitig bearbeitet. Dabei wird eine bestimmte Anzahl an Bestellungen aufgenommen und jeder Bestellung eine Kommissionierkiste auf einem Kommissionierwagen zugewiesen. Die Positionen der Bestellungen werden in einer Pickliste zusammengefasst. Während der Kommissionierung werden die Artikel in die verschiedenen Kisten einsortiert, sodass die Aufträge im Anschluss am Packtisch nur noch kistenweise weiterverarbeitet und versandbereit gemacht werden müssen.

Diese Strategie eignet sich besonders für mittelgroße bis große Lager mit einer großen Anzahl an Bestellungen und möglichst kleinen Artikeln. Durch die gleichzeitige Kommissionierung mehrerer Aufträge sparst du dir doppelte Laufwege und somit kostbare Zeit. Um diese Strategie einzusetzen, sind ausreichend große Gänge für den Kommissionierwagen in deinem Lager notwendig. Diese Strategie ist nur bei kleinen Artikel möglich, die direkt in Kisten kommissioniert werden können. Wie das mit Pickware WMS abläuft, erfährst du in unserem Pickware Tutorial zur Rollenden Kommissionierung.

Sammelkommissionierung

Bei der Sammelkommissionierung werden ebenfalls mehrere Bestellungen (i. d. R. bis zu 20) auf einmal verarbeitet. Der Unterschied zur Rollenden Kommissionierung liegt darin, dass alle Artikel in nur einen Behälter kommissioniert werden. Erst nach der Kommissionierung werden die Artikel dann am Packtisch – meistens von einem zweiten Mitarbeiter – den einzelnen Aufträgen zugeordnet.

Diese Strategie eignet sich besonders bei großen Lagern mit einer sehr großen Anzahl an Bestellungen mit vielen verschiedenartigen Artikeln, da die Artikel im Gegensatz zur Rollenden Kommissionierung nicht in gleich große Kommissionierkisten passen müssen. Durch die Arbeitsteilung zwischen Picker und Packer werden sehr kurze Kommissionierzeiten erreicht und die große Anzahl an gleichzeitig kommissionierten Aufträgen reduziert die Laufwege. Auch für die Sammelkommissionierung bietet Pickware WMS eine effiziente Lösung. Hier geht's zum Pickware Tutorial zur Sammelkommissionierung.

Dynamische Kommissionierung mittels Pickprofilen

Mittels individueller Pickprofile können deine Mitarbeiter die kommissionierbereiten Bestellungen für die einzelnen Kommissionierarten beispielsweise nach Einpöster-Bestellungen oder Bestellungen mit besonders vielen oder großen Artikeln filtern. Mit den mobilen Pickware WMS Scannern ist ein flexibler Wechsel der Kommissionierstrategie mit wenigen Klicks möglich. So nutzt du das Potenzial der dynamischen Kommissionierung und passt diese optimal an die aktuellen Gegebenheiten an. In unserem Pickprofile Tutorial zeigen wir dir, wie du mit Pickware WMS individuelle Pickprofile einrichtest, um den Kommissionierprozess an deine Bedürfnisse anzupassen.

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Du pickst noch mit manuellen Picklisten auf Papier?

Pick-by-Paper ist in der Praxis immer noch die meistgenutzte Kommissioniermethode, obwohl sie weder zeitgemäß noch effizient ist. Die Fehlerquote und der Zeitaufwand sind sehr hoch und es kann lediglich einzeln kommissioniert werden. Eine flexible und dynamische Kommissionierung mit Rollender oder Sammelkommissionierung ist unmöglich. Mittels barcodebasierter Kommissionierung mit digitalen Picklisten auf mobilen Geräten optimierst du deine Prozesse im Versand und minimierst Packfehler. Dank der Echtzeitsynchronisation mit deinem Shopware Backend kann der aktuelle Status des Kommissioniervorgangs jederzeit verfolgt werden. Ein Wechsel auf Pick-by-Scan mit der Pickware WMS Versand App lohnt sich also.

Mehr zum Thema gibt es auch in unserem kostenfreien Webinar:



Experteninterview: Erfolgreich mit dem Shopsystem Shopware durchstarten

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Shopware ist mit über 100.000 zufriedenen Kunden einer der führenden Anbieter von Shopsystemen in Deutschland. Du bist also mit der E-Commerce Lösung von Shopware bestens ausgerüstet, um mit deinem Onlineshop durchzustarten. Da es als E-Commerce Anfänger einiges für dich zu beachten gilt, haben wir bei Shopware nachgefragt, worauf es ankommt. Als Expertin beantwortet uns Lena Hellmeister aus dem Shopware Sales Team die wichtigsten Fragen, die es rund um die Einrichtung des Shopsystems Shopware zu beachten gilt.

Pickware: Vorab kurz zu dir, Lena. Was sind deine Aufgaben bei Shopware und wie lange bist du schon dort?

Lena: Ich bin als Key Account Manager Technologie Partner bei der Shopware AG tätig. Dabei sorge ich dafür, dass alle gemeinsamen E-Commerce Projekte erfolgreich ablaufen. Ich mache das seit knapp zweieinhalb Jahren.

Was sind für mich als Onlinehändler Voraussetzungen und erste Schritte, um meinen Shopware Onlineshop einzurichten?

Bevor du als Händler mit Shopware durchstartest, solltest du dir vorab über einige grundlegende, prozessuale Fragestellungen im Klaren sein. Dazu empfehlen wir dir, einen Blick auf bereits im Einsatz befindliche Systeme, auf die bestehende IT-Infrastruktur und auf die vorhandenen Schnittstellen zu werfen. Als Händler solltest du dir darüber bewusst sein, welche Drittsysteme benötigt werden und auf welche Abhängigkeiten geachtet werden muss. Wenn du dich mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigst, hast du bereits ein viel klareres Anforderungsprofil, an dem du dich bei der Einrichtung orientieren kannst – und dein Onlineshop ist zum Greifen nah!

Was sind die größten “Stolpersteine” auf dem Weg zum fertigen Onlineshop?

Viele Anbieter von E-Commerce Software erschweren Nutzern den Weg zum fertigen Onlineshop dadurch, dass Anbindungen komplex, langwierig und teuer sind. Deshalb bieten wir von Shopware unseren Kunden einen möglichst einfachen Start ihres eigenen Onlineshops, indem wir zum Beispiel die Anbindung unseres Shopsystems in eine bestehende Prozesslandschaft reibungslos ermöglichen.



Ein weiteres großes Hindernis liegt häufig in der mangelnden Anpassungsfähigkeit vieler Shopsysteme an sich ändernde Anforderungen nach Launch des Shops. Aus Erfahrung wissen wir, dass oftmals erst zu einem späteren Zeitpunkt, während des laufenden Betriebes und bei anhaltendem Wachstum des Onlineshops neue Anforderungen entstehen, denen die bisher verwendete Shopsoftware in der Regel nicht mehr gerecht werden kann. Es folgt nicht selten ein Knick in der Wachstumsphase – bedingt durch ein zeit- und kostenintensives Migrationsprojekt auf ein flexibleres E-Commerce-System. Mit einer Technologie, die es ermöglicht, den kompletten Wachstumspfad zu beschreiten, haben wir auch hier eine Lösung geschaffen.

Welche Rolle spielt die Anbindung von anderen Verkaufskanälen wie Marktplätzen, sozialen Kanälen und Ladengeschäften?

In unserer vernetzten Welt nimmt die Zahl der internetfähigen Geräte, die uns zur Verfügung stehen, rasant zu. Gleichzeitig gibt es heute eine hohe Vielfalt an unterschiedlichen Verkaufskanälen. Diesem Nutzungsverhalten haben wir uns spätestens mit der Entwicklung von Shopware 6 vollständig angepasst. Über deine Shopware Administration hast du als Händler daher die Möglichkeit, nicht nur deinen klassischen Onlineshop, sondern völlig unterschiedliche Verkaufskanäle zu bedienen.

Ein Verkaufskanal kann beispielsweise eine Marktplatz-Anbindung, eine Integration in eine App, ein Blog oder andere Drittsysteme wie Facebook und Instagram sein. Dabei bleibt Shopware auch bei der Nutzung vieler verschiedener Verkaufskanäle stets das führende System. Die Shopware Umgebung dient dir also als zentrale Basis, in der Produktdaten, Bestellungen, Mediadaten und weiterer Content verwaltet und in den verschiedenen definierten Kanälen berücksichtigt werden. Unser Ziel ist es, dich bestmöglich dabei zu unterstützen, deine Marke und deine Produkte auf den unterschiedlichen Verkaufskanälen für verschiedenste Kundengruppen erlebbar und verfügbar zu machen.

Wie kann ich mich als Händler mit der Shopware Community vernetzen und beispielsweise mit anderen Händlern über ihre Erfahrungen austauschen?

Als Anbieter von Open-Source-Software haben wir naturgemäß großes Interesse an einem engen Austausch mit unserer Community. Um diesen zu gewährleisten, pflegen wir die unterschiedlichsten Kommunikationskanäle. Dazu zählen etwa unser Developer Slack Channel, Facebook Gruppen, Twitter Accounts oder das Shopware Forum. Hier ist die Community aktiv und kann sich austauschen. Aber auch unsere Events, etwa der Shopware Community Day oder spezielle Meetups, eignen sich perfekt zu diesem Zweck.

Gibt es besonders für mich als E-Commerce Einsteiger empfehlenswerte Plugins für meinen Shopware Shop?

Das können wir dir leider nicht pauschal beantworten, da mit derzeit 3.500 Plugins eine große Zahl an Erweiterungen zur Verfügung steht, die für jedes Geschäftsmodell eine andere Relevanz haben können. Was wir dir aber empfehlen, ist den Shopware Store als Anlaufstelle zu nutzen. Hier kannst du die große Vielfalt der Funktionen entdecken, die ganz individuelle Business-Cases ermöglichen. Der API-First-Ansatz von Shopware 6 erlaubt es außerdem, noch nicht existente Schnittstellen zu implementieren. Gerne beraten wir dich auch persönlich zu deinem Onlineshop und stehen dir für alle deine Fragen zur Verfügung.

Vielen Dank, liebe Lena, für das Interview.


Nachhaltigkeit im Onlineversand – mehr als nur ein Trend

Verbraucher kaufen immer bewusster!

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Nachhaltige Geschäftskonzepte sind seit geraumer Zeit auf dem Vormarsch. Auch wenn du in deinem Shop keine explizit nachhaltig hergestellten Produkte vertreibst, haben wir einige Ansätze, wie du dennoch die Bedürfnisse deiner Kunden auch unter diesem Gesichtspunkt erfüllen kannst. Laut Statista geben nämlich rund 94% der Deutschen an, dass ihnen wenig Verpackungsmüll bei ihrem Onlinekauf wichtig sei. Ganze 73% der Befragten haben sich in der Vergangenheit bereits von diesem Kriterium in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen lassen.

Drei gute Gründe für nachhaltigen Onlinehandel

Nachhaltigkeit spielt heutzutage also für viele Käufer eine ausschlaggebende Rolle im Kaufprozess. Für Onlinehändler wirft in diesem Zusammenhang insbesondere das Thema Versand einige knifflige Fragen auf, denn lange Zeit galt hier als einzige Maxime, dem Kunden die gewünschten Produkte auf schnellstem Wege bis vor die Haustür zu liefern. Mit wachsender Bedeutung der Themen rund um Entschleunigung und die Zukunft unseres Planeten ändert sich nicht nur das Denken der Verbraucher, sondern auch viele Onlinehändler beginnen ihre Versandprozesse umzustellen.

Wir haben für dich drei gute Gründe gesammelt, weshalb es Sinn ergibt, auch deine Prozesse nachhaltiger zu gestalten und zeigen Ansätze, wie du das Ganze praktisch umsetzen kannst.

Klimawandel entgegenwirken

Im Hinblick auf den Klimawandel geht es im Onlinehandel in erster Linie darum, unnötigen Verpackungsmüll und Emissionen zu reduzieren. Die Vermeidung von Verpackungsmüll bietet zudem gleich mehrere Vorteile. Neben einem guten ersten Eindruck beim Kunden, der sich nicht über die überflüssige Verpackung aufregt, sparst du auch Lager- und Transportkosten. Hierzu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, so kannst du beispielsweise auf recyclebare Materialien setzen, die Verpackungsgrößen optimieren oder benutzte Verpackungen als Füllmaterial wiederverwenden. Zudem gibt es mittlerweile Angebote wie DHL GoGreen für einen klimafreundlichen Versand. Für den verbleibenden kurzfristig nicht vermeidbaren Emissionsausstoß durch Lager- und Versandprozesse bietet sich der Ausgleich über die Unterstützung von Klimaschutzprojekten an.

Wirtschaftlichkeit erhöhen

Nachhaltigkeit kann sich auch wirtschaftlich für dich lohnen. Neben den Kosten für Verpackungen zahlst du als Onlinehändler nicht nur den Versand, sondern musst auch für Retouren regelmäßig Geld auf den Tisch legen. Im Schnitt wird jeder achte Artikel zurückgeschickt. Die Senkung der Retourenquote ist also für dich als Händler ein guter Hebel, um unnötigen Verpackungsmüll, Emissionen und Kosten einzusparen. Wir haben hierzu in unserem Blogbeitrag zur Senkung der Retourenquote 5 praktische Tipps für dich zusammengestellt.

Um sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig zu sein, gilt es den Versandprozess grundsätzlich so weit wie möglich zu optimieren, um freie Ressourcen zu schaffen und somit sowohl nachhaltig als auch konkurrenzfähig zu sein. Ein Ansatz hierzu ist beispielsweise der Einsatz einer barcodegestützen Prozessführung mit Pickware WMS, womit ein hoher Automatisierungsgrad beim Versenden und Einlagern von Ware sowie bei der Inventur garantiert wird.

Image verbessern

Durch das erhöhte Umweltbewusstsein der Kunden ist Nachhaltigkeit mittlerweile auch ein wichtiger Bestandteil des Image. Hier machen sich in erster Linie sichtbare Maßnahmen bemerkbar. Eine Möglichkeit ist, die Kunden selbst entscheiden zu lassen, ob sie ihre Pakete alle auf einmal per Sammellieferung oder so schnell wie möglich, in Teillieferungen zugestellt bekommen möchten. Dafür kannst du beispielsweise im Shopware Backend über Einstellungen > Versandkosten zwei verschiedene Versandarten anlegen. Lege hierzu eine für schnellstmöglichen Versand und eine für Sammellieferungen an und gib den Kunden die Chance, aktiv mitzuentscheiden. Weitere Möglichkeiten sich offenkundig für die Umwelt einzusetzen, sind natürlich auch die erwähnte Kompensation von Emissionen und die generelle Unterstützung von Klimaschutzprojekten.

Finger weg vom Greenwashing

Jeder Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Unternehmensphilosophie ist tendenziell richtig und wichtig, doch es ist Vorsicht geboten. Verbraucher merken schnell, wenn es Unternehmen mit ihrer Herangehensweise nicht ernst meinen. So sollte hinter allen Maßnahmen ein ganzheitliches Ziel zur Reduzierung der unternehmensinternen Emissionen stehen. Die Kompensation anfallender Emissionen ist eine Zwischenlösung, eine möglichst starke Reduzierung sollte dabei das langfristige Ziel bleiben. Keine Klimainitiative ist glaubhaft, wenn nicht aktiv und ganzheitlich an der Umstellung von den Prozessen im Unternehmen gearbeitet wird.


Ihre Ostergeschenke im Shopware Community Store & Pickware Shop

Schokolade und Ostereier sind schon längst nicht mehr das Einzige, das an Ostern verschenkt wird. Neben seinem traditionellen Hintergrund ist Ostern mit der Zeit zu einem Fest geworden, an dem auch vermehrt kleine Geschenke ausgetauscht werden. Damit hat sich das Osterfest über die Jahre hinweg zu einem der wichtigsten Events im E-Commerce entwickelt. Ein Grund mehr, das Ostergeschäft und die damit verbundenen Absatzmöglichkeiten für sich zu nutzen.

3 Tipps wie Sie mehr aus Ihrem Ostergeschäft herausholen

1. Stimmen Sie Ihre Kunden auf Ostern ein

Ein frühlingshaftes Design Ihrer Startseite oder ein thematisch passender Osternewsletter sind gute Möglichkeiten, um die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen. Legen Sie den Fokus darauf, dass die Produkte, die Sie in Ihrem Onlineshop um die Osterzeit herum bewerben, thematisch zum Frühling und zu Ostern passen. So bietet es sich je nach Branche an beispielsweise Frühlingsmode oder Osterdekoration zu bewerben.

2. Locken Sie mit Osterrabatten

Viele Kunden halten gezielt Ausschau nach Osterrabatten, da sie bereits wissen, dass zahlreiche Onlineshops diese an den Feiertagen anbieten. Branchenabhängig können Sie Ihre Kunden unter anderem mit Rabatten, kleinen Geschenken oder kostenlosem Versand locken. Gleichermaßen können Sie Ihre Rabattaktionen auf die einzelnen Feiertage rund um Ostern abstimmen – dadurch sorgen Sie gleich an mehreren Tagen für Traffic in Ihrem Onlineshop.

Auch wir haben in diesem Jahr ein Ostergeschenk für Sie. Wir bieten Ihnen im Shopware Community Store und in unserem Pickware Shop tolle Rabatte auf alle unsere Kaufplugins und die gesamte Hardware.

3. Binden Sie Ihre Kunden ein

Vergessen Sie nicht aktiv mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten. Über Social Media empfiehlt es sich mitunter, ein kleines Gewinnspiel zu veranstalten, bei dem Kunden Beiträge liken oder mit einer kleinen Geschichte kommentieren müssen. Auch eine digitale Ostereiersuche auf Ihrer Website, die die Kunden dazu anregt, sich mit Ihren Produkten auseinanderzusetzen, ist ein hilfreiches und spielerisches Tool, um Ihren Ostersale voranzutreiben.

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Unsere zahlreichen Produkte unterstützen Sie, damit Sie auch für künftige Feiertage gut gewappnet sind. Stöbern Sie im Shopware Community Store und finden heraus, welche Module Ihnen noch für Ihren Onlineshop fehlen, denn in der Osterwoche vom 15.04. - 23.04. heißt es dann:

Sparen Sie 20% im Ostersale

Um den Rabatt in unserem Pickware Shop einzulösen, geben Sie in dem dafür vorgesehenen Feld den Gutscheincode: OSTERN20 ein. Der Code gilt für die gesamte Hardware.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern, ein tolles Ostergeschäft und ein schönes verlängertes Wochenende!


Mehr Umsatz dank Kundenbewertungen

Kundenbewertungen sind aus dem E-Commerce nicht mehr wegzudenken und stellen laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom das wichtigste Entscheidungskriterium beim Online-Shopping dar. Zwei Drittel der Befragten gaben an, Kundenbewertungen in Onlineshops als Entscheidungshilfe vor dem Kauf von Produkten heranzuziehen. Die Produktbewertungen erleichtern dabei nicht nur Ihren Kunden die Kaufentscheidung, sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Conversion Rate und den Umsatz Ihres Onlineshops.

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Die wichtigsten Vorteile von Kundenbewertungen:

Authentische Kundenbewertungen

  • schaffen Vertrauen.
  • erhöhen Conversion Rate und Umsatz.
  • führen zu besseren Suchmaschinenrankings.
  • minimieren die Retourenquote.

So machen Sie sich das Potenzial der Kundenbewertungen optimal zu Nutze:

1. Aufwand minimieren: Machen Sie Ihren Kunden den Bewertungsprozess so einfach wie möglich.

2. Vertrauen schaffen: Nutzen Sie ein Bewertungssystem von einem seriösen Anbieter, der für Sicherheit und Vertrauen bekannt ist (z.B. Trusted Shops) und verzichten Sie unbedingt auf Fake-Bewertungen.

3. Aktive Aufforderung: Fordern Sie Ihre Kunden aktiv auf, die Produkte nach dem Kauf zu bewerten. Dabei können Sie auch durch Rabattaktionen, Gutscheine, kostenlosen Versand o.Ä. Anreize zur Produktbewertung schaffen. Ebenfalls ist es sinnvoll, die Bewertungsmöglichkeiten an verschiedenen Stellen in die Customer Journey einzubinden.

4. Auf negative Bewertungen reagieren: Negative oder neutrale Bewertungen sollten nicht gelöscht werden. Sie sorgen für Glaubwürdigkeit und Authentizität, schließlich ist es normal, dass nicht immer jeder Kunde zu 100% mit einem Produkt zufrieden ist. Reagieren Sie lieber mit einem sachlichen und freundlichen Kommentar auf die negative Bewertung.

5. Feedback analysieren: Nutzen Sie positives sowie negatives Feedback zur kontinuierlichen Verbesserung Ihres Angebots und Ihrer Qualitätsstandards.

Echte Kundenbewertungen bieten Ihnen sowie Ihren Kunden zahlreiche Vorteile. Es lohnt sich demnach dranzubleiben und das Potenzial der Kundenbewertungen gezielt für sich zu nutzen. Im Shopware Community Store finden sich zahlreiche Plugins, die Sie beim Thema Produktbewertungen unterstützen.

Produktbewertungen tragen dazu bei, Produkte zu verbessern und helfen anderen Kunden dabei, ein passendes Produkt zu finden. Auch wir freuen uns jederzeit über Ihre persönlichen Bewertungen für unsere Plugins im Shopware Community Store. Helfen auch Sie dabei, anderen Kunden die Entscheidung zu erleichtern!


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