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Wie du deine Retourenquote senkst & Retouren effizient abwickelst

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Verkaufst du deine Produkte über einen Onlineshop, bist du laut Gesetzgeber dazu verpflichtet, deinen Kunden die Möglichkeit einer unkomplizierten Retoure anzubieten. Im Jahr 2021 wurde dieses Angebot laut einer Bitkom Studie bei jeder siebten Bestellung in Anspruch genommen. Somit werden knapp 15 % aller Onlinebestellungen retourniert. Für Onlinehändler stellt dies eine zusätzliche finanzielle Belastung dar. Ganze 44 % der befragten Händler gaben in der Studie an, dass hohe Retourenquoten ihr Geschäft belasteten. Neben Transportkosten für die zusätzlichen Wege fallen auch die Bearbeitungskosten im Lager an und gegebenenfalls Umsatzverluste durch Waren, die nicht weiter verkauft werden können. Insbesondere für kleine Geschäfte können die Retourenkosten schnell aus dem Ruder laufen, da die Rechnung aus hohen Retourenpreisen und günstigen Artikeln häufig nicht aufgeht.

Selbstverständlich gibt es viele branchenabhängige Unterschiede im Retourenmanagement und kostenlose Rücksendungen sind nicht in allen Branchen selbstverständlich. Für einige Warengruppen, beispielsweise innerhalb der Modebranche, ist die kostenlose Retoure für Kunden allerdings kaum noch wegzudenken. Da die Verlockung des versandkostenfreien Shoppings die Kaufentscheidung oft stark beeinflusst, stellt es ein großes Wagnis dar, die Retourenkosten vom Kunden übernehmen zu lassen. Auch wenn die Gesamtkosten für Rücksendungen teilweise durch höhere Marktpreise auf die Kunden verlagert werden, leiden schlussendlich auch die Margen der Onlinehändler darunter.

Retouren entgegenwirken mit 5 praktischen Tipps:

  • Setze auf detaillierte Produktbeschreibungen. Gehe dabei über die herkömmlichen Informationen einer Produktbeschreibung hinaus. Gib beispielsweise für Kleidung an, ob ein Artikel eher groß oder klein ausfällt. Je spezifischer deine Beschreibung ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kunde sich unter dem Produkt etwas gänzlich anderes vorstellt und die Sendung retourniert.

  • Stelle aussagekräftige Bilder oder Videos zu deinem Produkt bereit. Da deine Kunden im Vorfeld keine Chance haben, die Produkte live zu sehen, sind besonders realistische Produktdarstellungen ein Muss für deinen Onlineshop. Achte hierbei auf eine realitätsgetreue Farbdarstellung sowie Abbildungen, die die Ausmaße, Oberflächenbeschaffenheit etc. deines Produkts darstellen.

  • Fördere authentische Kundenbewertungen. Gib deinen Kunden die Möglichkeit, ihre eigenen Einschätzungen eines gekauften Produktes mit anderen Kunden zu teilen. Mithilfe unabhängiger Produktfotos und -erfahrungen erschaffst du einen weiteren, sehr spezifischen Blickwinkel und erweiterst die Glaubwürdigkeit und Transparenz deines Onlineshops. Lies hier nach, wie du Kundenbewertungen optimal nutzt, um deinen Umsatz zu steigern.

  • Nutze praktische Tools, wie den Shopping Advisor. Mit dem Produktberater-Plugin führst du Kunden über eine Abfrage verschiedener Präferenzen, beispielsweise zu Preisen, Eigenschaften und Herstellern, zum passenden Produkt. Dabei kannst du einzelne Aspekte auch stärker oder schwächer gewichten, um zu gewährleisten, dass die generierten Produktempfehlungen so personalisiert wie möglich sind.

  • Vermeide Fehllieferungen. Durch die Umstellung auf Pickware ERP und Pickware WMS machst du dein Versandwesen noch zuverlässiger und verringerst so die Gefahr, falsche Artikel an die Kunden zu liefern. Insbesondere unsere Versand App hilft dir und deinen Versandmitarbeitern mittels barcodebasierter Prozesse dabei, deinen Kommissionierprozess zu optimieren.

Retourenmanagement mit Pickware ERP

Mit Pickware ERP ist die Aufnahme von Retouren auch über das Backend möglich. Die entsprechende Retourenübersicht findest du unter Kunden > Retouren. Hier kannst du gezielt nach Retouren suchen, neue Retouren anlegen oder alle bereits vorhandenen Retouren einsehen. Um dein Retourenmanagement noch übersichtlicher zu gestalten, kannst du neben den standardmäßig eingeblendeten Spalten viele zusätzliche Spalten mit Informationen zur Kundengruppe oder Anzahl der retournierten Produkte einblenden.

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Eine ausführliche Beschreibung unseres Retourenmanagements in Pickware ERP findest du in unserem Helpcenter unter Retouren mit Pickware ERP. Wie du Retouren in Shopware 6 abwickelst, erklären dir diese Beiträge zu Umtausch und Retouren.

Retourenmanagement mit Pickware WMS

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Erweiternd zum Retourenmanagement in Pickware ERP besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Retouren bequem mit der Lager App zu erfassen. Der Retourenprozess läuft dabei in vier einfachen Schritten ab. Suche zunächst im Tab Rücksendungen nach der Bestellung, die du retournieren möchtest oder scanne das Rücksendeetikett. Wähle anschließend das Ziellager zur Einlagerung, scanne die entsprechenden Artikel und hinterlege die Retourenmenge. Anschließend findest du die Retoure in der Retourenübersicht in deinem Backend.

Alle weiteren Schritte und wichtigen Informationen zum Retourenmanagement mit Pickware WMS findest du in unserem Helpcenter unter Retouren mit Pickware WMS.



Click & Collect – So ermöglichst du die Selbstabholung für deinen Shop

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Angesichts der anhaltenden Coronakrise wird Händlern derzeit viel Flexibilität abverlangt. Neue und alte Lösungsansätze lassen dabei die Grenzen des Online- und Offlinehandels immer mehr miteinander verschmelzen. Ein Paradebeispiel für die flexible Anpassung an die neuen Herausforderungen ist die erhöhte Nutzung von Click & Collect.

Das Grundprinzip von Click & Collect besteht darin, dass Kunden Produkte im Onlineshop kaufen und anschließend im Ladengeschäft abholen. Click & Collect bietet bereits seit Jahren die perfekte Grundlage, um den Online- und Offlinehandel zu verbinden. Dennoch fand der Service in der Vergangenheit nur vereinzelt Anklang bei Kunden und Händlern. Wir blicken daher genauer auf das Angebot und zeigen dir, für wen sich Click & Collect lohnt und worauf du bei der Nutzung des Dienstes achten solltest, damit du das Optimum aus deinem Shop herausholst.

Was bietet Click & Collect dem stationären Handel?

Durch die aktuellen Bestimmungen zur Einhaltung des Mindestabstands werden vor allem das ausgiebige Stöbern und längere Aufenthalte innerhalb von Ladengeschäften erschwert. Per Click & Collect bietest du deinen Kunden die Möglichkeit, sich bereits online ausgiebig über dein Produktsortiment zu informieren und Produkte miteinander zu vergleichen. Durch den Komfort des Onlineshoppings können deine Kunden in aller Ruhe die passenden Produkte suchen und bereits bezahlen. Die gekauften Produkte müssen anschließend kommissioniert und für die Kunden im Ladengeschäft zur Abholung bereitgelegt werden. Für Bestellungen mit vielen Artikeln kann somit ein relativ hoher Arbeitsaufwand entstehen. Dieser Mehraufwand lässt sich jedoch mithilfe von Pickware WMS und unseren mobilen Barcodescannern minimieren.

Insbesondere für hochpreisige Produkte bietet Click & Collect eine gute Alternative zum reinen Onlinekauf, da die Produkte bei der Abholung vom Kunden zunächst begutachtet und bei Nichtgefallen sofort zurückgegeben oder gegen alternative Produkte getauscht werden können. Diese Flexibilität senkt für viele Kunden die Hemmschwelle, ein besonders teures Produkt zu kaufen, ohne es vorher begutachtet zu haben. Impulskäufe, die im Voraus nicht geplant waren und erst spontan beim Stöbern im Ladengeschäft entstehen, bleiben durch den Einsatz von Click & Collect jedoch oft aus. Um Impulskäufe weiterhin zu begünstigen, können Artikel wie beispielsweise passendes Zubehör in der Nähe der Kasse oder der Click & Collect Abholstation positioniert werden.

Welche Auswirkung hat Click & Collect auf die internen Prozesse?

Die Produkte, die du deinen Kunden per Click & Collect zur Selbstabholung zur Verfügung stellst, kannst du entweder direkt aus dem Ladengeschäft oder aus deinem Lager beziehen. Letztgenanntes läuft auch unter der Bezeichnung Ship-to-Store. Muss ein Produkt erst vom Lager in die Filiale geliefert werden, kann sich die Wartezeit für den Kunden verlängern. Ist ein Produkt direkt im Ladengeschäft erhältlich, verringern sich nicht nur die Wartezeit, sondern auch die anfallenden Versandwege und -kosten.

Für Kunden bietet die Nutzung von Click & Collect zwei große Vorteile. Zum einen können sie den Zeitpunkt der Abholung frei bestimmen, wodurch erfolglose Paketzustellungen der Vergangenheit angehören. Zum anderen kann die Retoure direkt im Ladengeschäft abgewickelt werden. Der oft zeit- und kostenintensive Retourenprozess wird damit sowohl für dich als auch deinen Kunden optimiert.

Diese Vorteile bietet Click & Collect:

  • Käufer genießen den Komfort des Onlineshoppens
  • Zeitpunkt der Abholung selbst wählbar
  • Zusätzliches Verkaufspotenzial im Laden
  • Erhalt der Produkte am selben Tag möglich
  • Einsparen von Versandkosten
  • Entlastung der Versandwege
  • Retourenabwicklung vor Ort möglich

Diese Nachteile bietet Click & Collect:

  • Impulskäufe vor Ort werden gemindert
  • Bestellungen mit vielen Artikeln erfordern einen hohen Arbeitsaufwand
  • Besonders große oder sperrige Artikel eignen sich i. d. R. nicht zur Selbstabholung

Worauf muss ich bei Click & Collect achten?

Evaluiere vor dem Einsatz von Click & Collect, in welchem Umfang du deinen Kunden den Service zur Verfügung stellen möchtest. Hierbei solltest du neben der Beschaffenheit deines Ladengeschäfts, Lagers und Artikelsortiments auch die Auslastung deines Personals bedenken. Überlege ebenfalls, ob du das Zusammenstellen der Bestellungen kostenlos oder gegen eine Packgebühr anbieten möchtest. Für viele Kunden stellt eine zu hoch angesetzte Gebühr eine zusätzliche Hemmschwelle dar. Alternativ kann sich in diesem Fall auch ein Mindestbestellwert für Click & Collect Bestellungen als hilfreich erweisen.

Wie kann ich Click & Collect in meinem Shopware Shop umsetzen?

Mit der Kombination aus Pickware ERP und Pickware POS bist du perfekt für Click & Collect ausgerüstet. Mithilfe der Live-Bestände behältst du stets den Überblick über deine Produkte und kannst perfekt steuern, wann deinen Kunden welche Artikel zur Selbstabholung zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zur technischen Umsetzung findest du in unserem Helpcenter.

Solltest du dich mit anderen Händlern über die Umsetzung von Click & Collect in deinem Shopware Shop austauschen wollen, empfehlen wir dir unsere Facebook Gruppe.



Shopware ERP 6.0: Retourenmanagement, Fremdwährung im Bestellwesen & mehr

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Optimiertes Retourenhandling direkt aus dem Backend, Fremdwährungen und Verpackungseinheiten im Bestellwesen, Etikettenkonfiguration: All das und mehr erwartet Sie im neuen Major-Release (Version 6.0) unseres Shopware ERP powered by Pickware Plugins. Was es bei dem Update zu beachten gibt, erfahren Sie am Ende dieses Blogposts.

Neues Retourenmanagement

Bisher war das Retourenmanagement zwar schon über unsere WMS Lager App möglich, im Backend konnten neue Retouren jedoch ohne Shopware WMS nur manuell über Lagerbestandsänderungen und Stornierungen umgesetzt werden. Daher haben wir nun ein umfangreiches Retourenmanagement in Shopware ERP integriert. Über die Detailansicht einer bereits versendeten Bestellung bzw. die neue Retourenübersicht unter Kunden > Retouren können vorhandene Retouren eingesehen sowie neue Retouren angelegt werden. Dabei werden zunächst die zurückgesendeten Positionen ausgewählt, eingelagert oder abgeschrieben und anschließend storniert. Eine ausführliche Beschreibung unseres neuen Retourenmanagements finden Sie in unserer Plugin Dokumentation.

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Fremdwährung und Verpackungseinheiten im Bestellwesen

Mit dem neuen Release ist es nun möglich, Artikel in Fremdwährungen zu bestellen. Dazu wird dem zugehörigen Lieferanten zunächst die Währung zugewiesen und die Einkaufspreise der zugeordneten Artikel anschließend in der Fremdwährung geführt. Sobald die bestellten Artikel eingelagert werden, wird der Preis automatisch anhand der hinterlegten Umrechnungsfaktoren in die Standardwährung des Shops umgerechnet. Zudem können nun Verpackungseinheiten für Artikel festgelegt werden, welche im anschließenden Bestellprozess berücksichtigt werden. Dies ist sinnvoll, wenn der Lieferant den Artikel nur in festen Gebindegrößen liefern kann.

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Etikettendruck auch im Shopware ERP

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Unser Etikettenkonfigurator zum Erstellen von Artikel- und Lagerplatzetiketten ist jetzt auch im Shopware ERP Plugin verfügbar. Mit diesem können Sie individuelle Vorlagen und Etiketten zur Beschriftung Ihrer Produkte erstellen, Lagerplätze mit Barcodes versehen und vieles mehr. Den Konfigurator finden Sie in Ihrem Backend unter Artikel > Etiketten. Welche Möglichkeiten Ihnen der Etikettenkonfigurator im Detail bietet, erfahren Sie in diesem Blogpost.


Hinweis: Wenn Sie auch unser WMS oder POS powered by Pickware einsetzen, müssen Sie diese Plugins im Zuge des Updates von Shopware ERP ebenfalls mindestens auf Version 5.8.0 (WMS) bzw. 5.5.0 (POS) updaten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den neuen Features! Sollten Sie noch weitere Wünsche und Anregungen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir freuen uns über jedes Feedback, um unsere Produkte mit Ihrer Hilfe fortlaufend weiterzuentwickeln.


Individuelle Pickprofile für den optimalen Versandprozess

Das neue Feature, die Erstellung von individuellen Pickprofilen, in Shopware WMS powered by Pickware macht die Steuerung des Versandprozesses noch effizienter. Das Anlegen von Pickprofilen dient der Priorisierung der Kundenbestellungen nach individuellen Regeln, die Sie als Onlinehändler auf Ihre persönlichen Anforderungen abstimmen können. So wird die bestmögliche Reihenfolge bei der Kommissionierung gewährleistet und die Lieferung landet in kürzester Zeit beim richtigen Kunden.

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Der Nutzen von Pickprofilen

Neben den bisherigen Funktionen für Picklisten, die chronologisch oder über einzelne vorgegebene Filter sortiert werden konnten, besteht jetzt die Möglichkeit Profile für Picklisten nach individuellen Regeln zu erstellen und zu speichern. Diese Pickprofile bestimmen, welche Bestellungen gegebenenfalls priorisiert oder nur von bestimmten Mitarbeitern bearbeitet werden sollen. Hierbei können beispielsweise „Express“-Bestellungen oder bestimmte Zahlungsarten bevorzugt behandelt werden oder die unterschiedlichen Abholzeiten verschiedener Versanddienstleister berücksichtigt werden. Auch Regeln in Abhängigkeit von der Größe und dem Gewicht der Pakete können abgebildet werden. Genauso kann die Herkunft der Bestellung einbezogen werden, um zum Beispiel zeitkritische Lieferzeit von Marktplätzen optimal einzuhalten. In der Wahl der Kriterien für die Regeln und die Anzahl der Profile haben Sie als Händler keine Beschränkungen.

Das Anlegen von Pickprofilen

Das Anlegen der Pickprofile erfolgt im Shopware Backend. Hierbei können ganz unkompliziert Regeln zur Filterung von Bestellungen auf Basis bestimmter Merkmale erstellt werden und mit UND-/ODER-Verbindungen verknüpft werden. Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit Regeln zu erweitern und so beliebig viele Regeln miteinander zu kombinieren. Jede Regel hat einen Bezug und eine Bedingung. Für den Bezug stehen Ihnen Bestellung, Bestellposition, Artikel, Kunde, Liefer- und Rechnungsadresse zur Verfügung. In Abhängigkeit des Bezugs können Sie unterschiedliche Bedingungen prüfen, hierbei stehen Ihnen auch alle individuell angelegten Freitextfelder aus Shopware zur Verfügung. Es können ganz nach den eigenen Bedürfnissen beliebig viele Pickprofile mit unterschiedlichen Regeln aufgesetzt werden.

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel zur Verdeutlichung. Mit folgendem Regelset wird definiert, dass Bestellungen angezeigt werden

  • mit einem Artikel der schwerer ist als 3,5 kg UND
  • einer Bestellposition für über 1000 € UND
  • deren Lieferadresse entweder im PLZ Bereich 5 oder 6 liegt.
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So können Sie Ihren speziellen Anforderungen entsprechend verschiedene Profile für Ihre Picklisten anlegen. Das bedeutet für Sie, dass Dank des Echtzeitabgleichs mit den Lagerbeständen des Onlineshops, der digitalen Pickliste auf Basis der Pickprofile und den mobilen Barcodescannern, jede Bestellung fehlerfrei und in der optimalen Reihenfolge vom richtigen Mitarbeiter kommissioniert wird.

Natürlich bleiben hierbei bestehende Features wie Rollende und Sammelkommissionierung, gleichzeitiges Picken mehrerer Lagermitarbeiter, digitale Pickliste mit Laufwegoptimierung und automatischer Druck von Rechnungen und Lieferscheinen erhalten. Weitere Informationen zu dem neuen Feature Pickprofile finden Sie wie immer in der Plugin Dokumentation.

Testen Sie Shopware WMS powered by Pickware jetzt kostenlos!


Picklisten in Shopware ERP powered by Pickware

Im Zuge von Shopware 5.5 haben auch wir wieder neue Features für Shopware ERP powered by Pickware veröffentlicht. Eines davon möchten wir heute genauer vorstellen. Mit Version 5.0.0 des Shopware ERP powered by Pickware Plugins haben wir eine weitere Funktion eingebaut, um den Einstieg mit Pickware so einfach wie möglich zu gestalten. Ab sofort haben Sie die Möglichkeit aus dem Backend heraus Picklisten für Ihre Kunden-Bestellungen zu erzeugen. Diese ersetzen nicht den Komfort und die Vorteile der digitalen Picklisten mit Shopware WMS powered by Pickware, bieten jedoch Einsteigern anfangs eine Möglichkeit direkt im Shopware Backend Picklisten zu erstellen.

Wie erstelle ich eine Pickliste?

Ab Version 5.0.0 des Shopware ERP powered by Pickware Plugins steht Ihnen der neue Dokumenten-Typ Pickware Pickliste zur Verfügung. Um eine Pickliste zu erstellen, wählen Sie im Dokumente Tab einer Bestellung als Dokumenten-Typ die Pickware Pickliste aus und erstellen das Dokument. Es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie das entsprechende Lager auswählen, aus dem die Bestellung kommissioniert werden soll.

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Automatisch wird nun ein entsprechendes Picklisten-Dokument zu der Bestellung erstellt, das Sie herunterladen und ausdrucken können. Dieses enthält alle für den Kommissionierer wichtigen Informationen, wie z.B. die bestellten Artikel, deren Artikelnummern, Lagerplätze und die bestellte Anzahl. Die Artikel sind dabei anhand der Lagerplätze sortiert.

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Um mehrere Picklisten auf einmal zu erstellen, können Sie ganz bequem die Shopware Stapelverarbeitung für die Dokumentengenerierung verwenden.

Noch komfortablere und automatisiertere Prozesse bei der Kommissionierung und im Versand bietet nach wie vor unser Warehouse Management System Shopware WMS powered by Pickware. Auch dafür haben wir selbstverständlich neue Features zu bieten. Bleiben Sie auf dem Laufenden und erfahren Sie in Kürze mehr dazu.


Was bedeuten Versionsnummern bei Softwareupdates?

0.0.3, 1.4.2, 5.3.9, 11.3.1: Wer die Hintergründe kennt, für den sind diese Software-Versionsnummern mehr als nur böhmische Dörfer. Jedes Release eines Softwareprogramms bekommt eine Versionsnummer, die auf den ersten Blick darüber Auskunft gibt, ob ein Hersteller regelmäßig Updates zur Verfügung stellt und seine Software verbessert. Ein Programm, das bereits einige Jahre alt ist und noch immer bei Version 1.0.0 steht, wird zum Beispiel nicht gut gepflegt.

semver_bild2_neuIm Detail gibt die Versionsnummer viel mehr Aufschluss. Für Nutzer ist anhand der Versionsnummer beispielsweise ersichtlich, um welche Art von Update es sich handelt – sofern der Softwarehersteller sich an das Prinzip Semantic Versioning hält. Hier ist genau festgelegt, wie sich die Versionsnummer zusammensetzt. Wir bei Pickware wenden seit Pickware 4 Semantic Versioning an. Versionsnummern bei Softwareupdates haben das Format X.Y.Z. Beispielsweise 1.1.3 oder 4.2.4. Anhand der drei unterschiedlichen Positionen erkennen Sie bei unseren Softwareupdates genau, was wir aktualisiert haben. Dafür hat das Prinzip Semantic Versioning die Struktur MAJOR.MINOR.PATCH vorgegeben. Was die einzelnen Begriffe bedeuten und welche Art des Updates sich dahinter verbirgt, erklären wir im Folgenden.

Was ist ein Patch Release?

Wird eine App oder ein Plugin von uns an der Stelle Z der Versionsnummer aktualisiert (1.1.2 auf 1.1.3), bedeutet es, dass wir damit Fehler beheben und so das reibungslose Funktionieren der App/des Plugins sicherstellen. In der Fachsprache nennt sich ein solches Update „Bug Fix“ oder „Patch Release“ (Patch bedeutet Korrektur). Bei diesen Patch Updates empfehlen wir, sie sofort durchzuführen, sobald sie verfügbar sind. Damit stellen Sie sicher, dass Bugs beseitigt werden, die möglicherweise verhindert haben, dass Ihre Software optimal und fehlerfrei funktioniert.

Was ist ein Feature Release?

Updates an der Stelle Y der Versionsnummer (2.3.4 auf 2.4.0) sind etwas größere Updates als Patch Releases. Bei solchen Feature Updates fügen wir ein oder mehrere neue Features hinzu, die den Funktionsumfang der App/des Plugins erweitern. Entsprechend nennt sich das Update in der Fachsprache auch „Feature Release“ oder „Minor Release“. Hierbei kann es nützlich sein, die App erstmal zu testen – zum Beispiel in einer Testumgebung, wenn Sie über diese verfügen. Alternativen können sein, das Update in Zeiten mit wenig Andrang durchzuführen, um sich mit den neuen Funktionen vertraut zu machen.

Gleichzeitig bedeuten Veränderungen der Prozesse auch immer ein erhöhtes Risiko für unvorhersehbare Bugs. Alle Releases werden bei uns umfangreich auf Qualität getestet und durchlaufen zudem automatische und manuelle Abnahmetests. Trotz dieser hohen Qualitätsstandards können wir jedoch neue Fehler nicht ausschließen. Dies ist nicht nur bei uns der Fall, sondern in der Softwareentwicklung allgemein ein Umstand, auf den sich Entwickler und Nutzer einstellen müssen. Einige Bugs fallen erst in der tatsächlichen Anwendung durch Nutzer auf, die dann behoben werden können. Dies geschieht wie oben beschrieben in kleinen Patch Releases. Feature Releases können natürlich ebenfalls Bug Fixes enthalten. Ob dies der Fall ist, können Sie lediglich aus dem Changelog herauslesen, denn wenn wir ein Feature Update zur Verfügung stellen, wird die Z-Stelle immer auf 0 zurückgesetzt.

Im Changelog können Sie ebenfalls erfahren, welche spannenden neuen Features wir veröffentlichen und anschließend eine fundierte Entscheidung darüber treffen, wie wichtig und dringend das Update für sie ist. Wenn Sie zum Beispiel auf das Feature warten, können Sie die das Update direkt installieren – oder mit dem Update noch warten, wenn Sie die Verbesserung der Funktionalität nicht so dringend benötigen.

Was ist ein Major Release?

Ein Update an Stelle X der Versionsnummer (6.2.5 auf 7.0.0) ist ein „Major Release“. Vor allem bei Softwareprogrammen, die voneinander abhängig sind, kann dies bedeuten, dass die "Einzelteile" miteinander inkompatibel werden. So ist es auch in der Pickware Softwarearchitektur: Sowohl Shopware POS als auch Shopware WMS bauen auf Shopware ERP auf.

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Wenn wir beispielsweise mit einem Update in Shopware ERP auf Codeebene eine bestimmte Funktionsweise grundlegend ändern, können die "alten" Versionen von Shopware WMS und Shopware POS mit dieser neuen Funktionsweise nicht mehr interagieren – und umgekehrt. Der Code beider Programme muss deshalb ebenfalls geändert werden, damit alle drei Programme wieder einwandfrei miteinander kommunizieren. Entsprechend steht dann auch für Shopware WMS und Shopware POS ein Update an. Das wird in der Fachsprache auch "Softwareabhängigkeit" genannt (englisch: dependency). Diese Abhängigkeit setzt sich bei Pickware fort bis zu den Apps: Die Lager und Versand App von WMS sowie die POS App sind inkompatibel mit den neuen Plugins Shopware WMS und POS und müssen ebenfalls auf die neue Version aktualisiert werden.

Ein Major Update bedeutet, dass im Code so viel geändert wurde, dass die Kompatibilität mit niedrigeren Versionen nicht mehr gegeben ist. Alle voneinander abhängigen Programme müssen deshalb auf dieselbe Version geupdatet werden, um die Funktionalität sicherzustellen.

Solche Updates planen Sie am besten zu einem geeigneten Zeitpunkt ein. Nutzen Sie ein Zeitfenster, in dem wenig Betrieb in Ihrem Laden oder in Ihrem Lager herrscht. Bedenken Sie am besten auch, wann unser Support für eventuelle Rückfragen erreichbar ist. Bei einem Update um 18 Uhr abends beispielsweise, erreichen Sie unseren Support erst wieder um 10 Uhr morgens am folgenden Werktag. Haben Sie die Möglichkeit, die Programme auf einer Testumgebung zu installieren, ist dies ebenfalls eine gute Option. Zeitlich kann die Testphase auf der Testumgebung völlig losgelöst erfolgen von dem tatsächlichen Update im Shop. Außerdem ist es wichtig, alle Programme gleichzeitig zu updaten, damit sie funktionieren. Aufgrund des Updateumfangs ist es ratsam, etwas Zeit einzuplanen, da es länger dauern kann, bis alle Updates installiert sind.

Major Release bei Plugins powered by Pickware

Wenn Sie Plugins powered by Pickware verwenden, ist die Abhängigkeit zu den Produkten Shopware ERP, WMS oder POS nicht so hoch wie bei den Produkten untereinander. Entsprechend bedeutet ein Major Release nicht zwangsläufig, dass alle Produkte aktualisiert werden müssen. Hier zeigt ein Major Release hauptsächlich an, dass es eine größere Umstellung der Prozesse aus Nutzersicht gegeben hat. Deshalb ist es ebenfalls sinnvoll, das Update in einer ruhigen Minute durchzuführen, um sich mit der neuen Nutzerführung und den neuen Prozessen vertraut zu machen und sich an diese zu gewöhnen.

Sie haben Fragen zu unseren Releases oder Semantic Versioning? Wir stehen gerne zur Verfügung!


Versandkosten im Angebot ausweisen

Im Plugin Angebote powered by Pickware können Sie ab sofort Versandkosten im Angebot ausweisen.

Welchen Vorteil bieten Versandkosten auf dem Angebotsdokument?

Durch die Angabe der Versandkosten kommunizieren Sie Ihren Kunden sehr genau und transparent, welche Kosten bei einer Angebotsannahme auf sie zukommen. Sie können entweder ausweisen, dass das Angebot exklusive Versandkosten ist und die Versandkosten je nach gewählter Versandart hinzukommen oder Sie legen bei der Angebotserstellung die konkreten Versandkosten fest und geben diesen Kostenpunkt an.

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Wie weise ich die Versandkosten auf dem Angebot aus?

Unter Kunden > Angebote finden Sie die Angebotsübersicht. Wenn Sie eines der Angebote öffnen, sehen Sie im Übersichtstab rechts in den Einstellungen einen neuen Abschnitt zum Thema Versandart.

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Hier fügen Sie dem Angebot entweder eine explizite Versandart mit den entsprechenden Versandkosten hinzu oder wählen die Option Bei Angebotsannahme wählbar. Wenn Sie einen Versandkostenpreis in dem Angebot ausweisen möchten, können Sie den in der Versandart hinterlegten Preis wählen, dieser berechnet sich dann nach den in der Versandart festgelegten Regeln oder Sie wählen einen festen Preis.

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Anschließend werden die entsprechenden Versandkosten im Angebot als Position ausgewiesen.

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Auf dem fertigen Angebotsdokument sieht das dann folgendermaßen aus:

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Wir sind schon sehr gespannt auf Ihr Feedback und freuen uns wie immer sehr über neue Anregungen.


Mahngebühren automatisiert erheben

icon-moneyMit dem neuesten Feature unseres Mahnwesen Plugins powered by Pickware können Sie nun automatisiert Mahngebühren für Ihre Mahnungen erheben. Mahngebühren möchten die wenigsten Käufer in Kauf nehmen, so können Sie Ihre Kunden dazu animieren, nicht in Zahlungsverzug zu geraten.

Wann dürfen Mahngebühren verlangt werden?

Es gibt verschiedene Voraussetzungen für die Erhebung von Mahngebühren. Die wichtigste ist, dass sich Ihr Kunde mit der Rechnungszahlung in Verzug befindet. In Verzug gerät ein Schuldner grundsätzlich erst dann, wenn er bereits eine Mahnung erhalten hat. Es sei denn, der Zeitpunkt der Zahlung ist klar bestimmt, wie beispielsweise bei einem Abonnement oder der Miete. Die erste Mahnung darf laut Gesetz keine Mahngebühren enthalten.

Wie kann ich mit dem Mahnwesen Plugin Mahngebühren erheben?

Mit der neuesten Version (1.1.12) des Mahnwesen Plugins für Shopware können Sie einfach und bequem Mahngebühren direkt in der Pluginkonfiguration einstellen. Beachten Sie bitte, dass bereits bestehende Mahnungen dabei nicht aktualisiert werden.

Die Pluginkonfiguration finden Sie wie gewohnt unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Weitere Einstellungen > Mahnwesen.

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Hier können Sie nun für die Mahnungen 1. bis 3. Stufe individuelle Mahngebühren definieren – wie oben erwähnt, prüfen Sie zunächst bitte, ob in Ihrem speziellen Fall die erste Mahnung bereits Mahngebühren enthalten darf. Die Gebühren werden anschließend addiert. Im obigen Beispiel fallen bei der ersten Mahnung keine Mahngebühren, bei der zweiten Mahnung eine Gebühr in Höhe von 5€ und bei der dritten Mahnung weitere 5€ an. Zahlt der Kunde erst nach der dritten Mahnung, muss er somit 10€ Mahngebühren zahlen.

Das Release bietet noch weitere Neuerungen. Beispielsweise werden der Inkassobenachrichtigung automatisch relevante Dokumente wie die Rechnungen und Mahnungen als Anhang hinzugefügt.

Wir freuen uns wie immer sehr auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Spaß mit den neuen Features!


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