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Checkliste: Diese Ausstattung benötigst du rund um Lager, Versand & Kasse

pickware-ausstattung-lager-kasse-versandDu bist gerade dabei, mit deinem Geschäft neu zu starten oder deine bestehenden Strukturen zu optimieren und suchst nach der passenden Ausstattung für dein Lager, die Versandstation oder den Kassenbereich? Wir zeigen dir, welche Ausstattung du in den verschiedenen Bereichen einsetzt, um bestmöglich ausgerüstet zu sein und sicherzustellen, dass deine Prozesse so effizient wie möglich ineinandergreifen. Diese Liste kannst du entlang deiner individuellen Anforderungen ergänzen oder sie nutzen, um in deinem bestehenden Geschäft zu prüfen, ob du bereits über die notwendige Ausstattung verfügst. Einiges an technischer Hardware von Druckern bis hin zu Barcodescanner-Hüllen oder Kassenzubehör findest du bereits in unserem Hardware Shop.

Die weitere Ausstattung, insbesondere für Lager und Versand, solltest du zugeschnitten auf die Beschaffenheit deiner angebotenen Produkte auswählen und dabei auf die speziellen Herausforderungen besonders sperriger, schwerer oder kleinteiliger Produkte achten. Unbedingt zu beachten sind außerdem aktuelle Vorgaben zu Arbeitssicherheit, Brandschutz und Umweltschutz. Prüfe hierzu bitte vor der Einrichtung, welche Regeln und Gesetze du beachten musst.

Die passende Ausstattung für dein Lager

Unabhängig davon, welche Lagerhaltungsform du für dein Lager gewählt hast, findest du bei uns Tipps zur optimalen Lagergestaltung. Entscheidende Kriterien für optimierte Laufwege sind der logische Aufbau deines Lagers und die sinnvolle Nummerierung deiner Lagergänge, Regal- und Lagerplätze. Neben dem Aufbau hat auch die Ausstattung, die du deinen Lagermitarbeitern zur Verfügung stellst, einen großen Einfluss darauf, wie effizient in deinem Lager gearbeitet werden kann.

  • Regalsysteme (inkl. nummerierter Lagerplätze): Es gibt eine Vielzahl an Regalsystemen, die für verschiedene Branchen und Produkte geeignet sind. Klassische Systeme sind unter anderem Palettenregale, Fachbodenregale, Durchlaufregale, Behälterregale oder Kleinteileregale.
  • Lager- und Transportbehälter: Egal ob du deine Ware lose, in Boxen oder direkt auf Paletten lagerst, benötigst du Lager- und Transportbehälter, um möglichst viele Produkte auf einmal zusammenzufassen. Diese Behälter sollten auf die Beschaffenheit deiner Produkte ausgerichtet und auf die Größe und das Gewicht deiner Produkte angepasst sein.
  • Transportgeräte: Von Kommissionierwagen über Handhubwagen oder kleine Gabelstapler lohnt es sich, etwas im Lager einzusetzen, das deinen Mitarbeitern den Transport erleichtert und die körperliche Arbeit möglichst schonend gestaltet.
  • Drucker: Zum Drucken von Dokumenten, die du im Lager brauchst, wie Lagerplatzbeschriftungen, Lieferantenbestellungen oder Retourendokumente.
  • Barcodescanner: Erleichtern die Bearbeitung und das Einlagern von neuer Ware und Retouren. Barcodescanner digitalisieren deine Lagerhaltung und verringern Fehler.
  • Flächendeckendes WLAN: Wird im ganzen Lager benötigt, um das Funktionieren deines WMS, der Barcodescanner und deines Druckers miteinander zu gewährleisten.
  • Pickware WMS: Eine moderne, digitale Lösung, die dir hilft, deine Lagerprozesse zu optimieren und sich direkt in deinen Shopware Shop und Pickware ERP integriert.

Die passende Ausstattung für deinen Versand

Rund um deinen Versand gibt es neben der generellen Digitalisierung und Automatisierung deiner Prozesse einiges an arbeitserleichternder Ausstattung. Zusätzlich gibt es wichtige Vorgaben, wie beispielsweise das Verpackungsgesetz (VerpackG), die du bei der Wahl der Verpackungsmaterialien beachten musst. Vor dem Versenden deiner ersten Bestellung musst du dich bei einem dualen System zur Abfallverwertung anmelden und dich an den Recyclingkosten beteiligen. Die Ausstattung deiner Versandstationen deckt sich zu Teilen mit deiner Lagerausstattung, da es hier zahlreiche Überschneidungen gibt.

  • Packtische: Damit deine Mitarbeiter Pakete packen können, benötigen sie ausreichend große Tische. Darauf befindlich oder in Reichweite sollten alle notwendigen Werkzeuge zum Verpacken vorliegen, ebenso wie Barcodescanner zum Scannen der fertig gepackten Bestellungen.
  • Kommissionierbehälter: Je nach Kommissionierungsart und Produktbeschaffenheit benötigst du passende Behälter, um deine Produkte aus den Lagerregalen zu deinen Packtischen zu transportieren.
  • Verpackungsmaterial: Die erlaubten Verpackungsmaterialien sind gesetzlich über das VerpackG geregelt. Gleiche ab, welche Materialien für deine Produkte infrage kommen und welche vom VerpackG erlaubt sind. Das Wiederverwenden von Verpackungsmaterial aus Retouren hilft dabei, Ressourcen und Geld zu sparen.
  • Kontrollwaage: Eine Kontrollwaage empfiehlt sich, um Retouren von Paketen zu vermeiden, die nicht ihrem Gewicht entsprechend frankiert sind.
  • Drucker: Drucke deine Versandetiketten einfach automatisch. Das spart viel Zeit. Der Drucker druckt zudem deine Versandscheine und Rechnungen.
  • Barcodescanner: Erleichtern dir die digitale Erfassung von gepackten Paketen und die Ankündigung beim Paketdienstleister. Ersetzen analoge Picklisten und gestalten deinen Versandprozess zuverlässiger.
  • Flächendeckendes WLAN: Wird im Versand benötigt, um das Funktionieren deines WMS, der Barcodescanner und deines Druckers miteinander zu gewährleisten.
  • Pickware WMS: Eine moderne, digitale Lösung, die dich im Versandprozess unterstützt und sich direkt in deinen Shopware Shop und Pickware ERP integriert.

Die passende Ausstattung für deine Kasse

In unserem Vergleich haben wir dir bereits die Vorteile eines iPad Kassensystems gegenüber einer herkömmlichen Registrierkasse erklärt. Ein entscheidender Vorteil ist die Möglichkeit, die Kasse per WLAN mit deinem Onlineshop und den Vorgängen in deinem Lager zu verknüpfen, um alle Verkäufe und Warenbewegungen zentral nachzuvollziehen. Damit aus deinem iPad eine vollumfängliche Kasse wird, die du in dein Ladengeschäft integrieren kannst, empfiehlt sich die Erweiterung durch bestimmte Hardware ebenso wie die passende Software. Dabei ist wichtig, dass die Software wichtige gesetzliche Vorgaben wie beispielsweise die KassenSichV erfüllt.

  • iPad: Das iPad bildet die technische Basis für deine gewählte Kassen App und dient gleichzeitig als Display und Eingabefeld. Auch kleinere Endgeräte wie iPhones oder iPods können die Kassen App bedienen, jedoch verschlechtert sich die Benutzung durch die geringere Displayfläche.
  • Bondrucker: Ein zuverlässiger Bondrucker, den du per Kabel, WLAN oder Bluetooth mit deiner Kassen App verbinden kannst, gehört ebenfalls zur notwendigen Ausstattung.
  • Scanner: Um die Produkte an der Kasse möglichst schnell zu erfassen, benötigst du einen kabellosen Handscanner oder einen Standscanner. Der Scanner ermöglicht es dir, die Produktdaten zuverlässig per Bluetooth oder USB auf deine Kassen App und deinen Bondrucker zu übertragen.
  • Kassenschublade: Die Kassenschublade wird mitunter am stärksten beansprucht, daher sollte sie möglichst robust sein. Wichtig ist außerdem, dass die Kassenschublade mit deiner anderen Ausstattung kompatibel ist und die Größe der einzelnen Fächer der Kassenschublade zum täglichen Aufkommen deines Ladengeschäfts passen.
  • Kundendisplay: Das Kundendisplay zeigt deinen Kunden die zu bezahlende Summe und sorgt für mehr Transparenz an der Kasse.
  • Kartenlesegerät: Nicht wegzudenken an der Kasse ist ein verlässliches Kartenlesegerät. Hiermit bietest du deinen Kunden die Möglichkeit, bargeldlos zu bezahlen. Je nach Anbieter kannst du kontaktlose Zahlungen per EC-Karte, Kreditkarte oder Apps wie Google Pay und Apple Pay ermöglichen.
  • (Cloud)-TSE: Seit 2021 müssen alle Kassensysteme über eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen. Bei einem iPad Kassensystem speichert die Cloud-TSE alle Transaktionen praktisch über eine cloudbasierte Lösung.
  • Flächendeckendes WLAN: Wird benötigt, um das Kassensystem mit Onlineshop und Warenwirtschaft zu verknüpfen, die Kassiervorgänge direkt ins System zu übernehmen und das Funktionieren der Cloud-TSE zu gewährleisten.
  • Pickware POS: Ein digitales Kassensystem, das dir zahlreiche Vorteile einer Omnichannel-Strategie bietet und sich neben dem Ladengeschäft flexibel auf Messen, in Showrooms oder Pop-up-Stores nutzen lässt.

Wir hoffen, unser Überblick über die wichtigste Ausstattung rund um Lager, Versand und Kasse hilft dir weiter und sorgt für reibungslose Prozesse für deinen Handel. Die komplette Liste findest du weiter unten im Überblick.

Checkliste: Ausstattung für Lager, Versand & Kasse

Lager:

  • Regalsysteme (inkl. nummerierter Lagerplätze)
  • Lager- und Transportbehälter
  • Transportgeräte
  • Drucker
  • Barcodescanner
  • Flächendeckendes WLAN
  • Pickware WMS

Versand:

  • Packtische
  • Kommissionierbehälter
  • Verpackungsmaterial
  • Waage
  • Drucker
  • Barcodescanner
  • Flächendeckendes WLAN
  • Pickware WMS

iPad Kasse:

  • iPad
  • Bondrucker
  • Scanner
  • Kassenschublade
  • Kundendisplay
  • Kartenlesegerät
  • (Cloud-)TSE
  • Flächendeckendes WLAN
  • Pickware POS

5 Tipps, die deinen Kommissionierprozess optimieren

blog-cover-komissionierprozesse-optimierenDie Kommissionierung ist für viele Händler einer der aufwendigsten und teuersten Prozesse. Hier besteht ein hohes Potenzial, Zeit und Kosten einzusparen. Die eingesetzte Kommissionierstrategie spielt dabei eine wesentliche Rolle. Aber auch beim Materialfluss, der Artikelplatzierung und dem Lagersystem gibt es einige Stellschrauben. Wir erklären dir, in welche Phasen sich die Kommissionierzeit unterteilt, welche Aufgaben während der Phasen anfallen und geben konkrete Tipps, wie man sie optimieren kann.

Phase 1: Die Basiszeit

Zur Basiszeit gehören die organisatorischen Arbeiten wie Informationsbeschaffung, Auftragszuweisung, Bereitstellung aller benötigten Hilfsmittel, etc. Um diese Phase effizienter zu gestalten, solltest du sicher gehen, dass alles gut vorbereitet ist und alle nötigen Hilfsmittel einsatzbereit und verfügbar sind. Eine ERP-Software hilft dir beispielsweise dabei, Picklisten schneller und einfacher zu erstellen. Außerdem kannst du deine Bestände optimal anpassen.

Tipp 1: Lagerbestandsreduktion

Zwischen niedrigen Beständen, verbesserter Liquidität und hoher Lieferbereitschaft besteht häufig ein Konflikt. Fakt ist jedoch: Wenn du dein Lager zu sehr füllst, um Lieferengpässe zu vermeiden, minderst du deine Liquidität und erschwerst die Kommissionierung, da dein Lager unübersichtlich werden kann. Eine korrekte Bedarfsprognose auf Basis einer künstlichen Entscheidungsintelligenz ist daher sehr hilfreich. Pickware ERP bezieht relevante Daten aus deinem Warenwirtschaftssystem und berechnet daraufhin optimierte Prognosen und Bestellvorschläge für jeden Artikel. Du erhältst Informationen zu kritischen Bestellungen und Bestellzeitpunkten und hast jederzeit die Möglichkeit, die Entscheidungen des Systems aufgrund von Erfahrungswerten zu übersteuern. Somit bist du in der Lage, deine Bestände übersichtlich zu halten und trotzdem lieferfähig zu bleiben.

Phase 2: Die Wegzeit

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um den Zeitaufwand, der den Weg zum Aufbewahrungsort der Ware umfasst. Deine Mitarbeiter sollten dein(e) Lager in und auswendig kennen, damit falsche oder zu lange Wege vermieden werden. Du kannst Laufwege zusätzlich mit Durchlaufregalen und der Bestimmung eines Hauptgangs optimieren. Kommissionierfahrzeuge sind abhängig von der Lagergröße ebenfalls hilfreich.

Tipp 2: Die richtige Kommissionierungsart

Bei der Wahl einer passenden Kommissionierungsart kommt es ganz auf dein Unternehmen an. Je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen, Artikelgewicht und -größe, Anzahl von Bestellpositionen und vieles mehr, unterscheiden sich die Anforderungen sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kommissioniermethoden. Prinzipiell unterscheidet man zwischen einstufiger und mehrstufiger Kommissionierung.

Zur einstufigen Kommissionierung gehört die Einzelkommissionierung, auch serielle Kommissioniermethode genannt. Hier wird jeder Auftrag Position für Position abgearbeitet. Dabei durchläuft ein Mitarbeiter entweder alle Lagerzonen oder der Auftrag wird von Zone zu Zone weitergereicht. Daraus ergeben sich im Vergleich längere Bearbeitungszeiten aufgrund verlängerter Wegstrecken. Auch die eventuell ungleiche Auslastung einzelner Lagerzonen kann bei größerem Arbeitsaufkommen zur Herausforderung werden.

Zur mehrstufigen Kommissionierung gehören die rollende und die Sammelkommissionierung. Hierbei werden bis zu 20 Aufträge gleichzeitig bearbeitet. Bei einer großen Menge an Bestellung können somit die Wege optimiert und Zeit eingespart werden. Ergänzt durch sinnvolle Hardware wie mobile Barcodescanner, die dir die Wegoptimierung vorgeben, kannst du in dieser Phase viel Zeit einsparen. Erfahre mehr zu den unterschiedlichen Kommissionierungsarten auf unserem Blog.

Phase 3: Die Greifzeit

Diese Phase wird auch Pick- oder Entnahmezeit genannt. Sie beschreibt die Zeit, die für die Artikelentnahme bis hin zu dessen Ablegen in den Kommissionierkiste benötigt wird. Platziere deine Artikel mit hohem Umschlag in leicht erreichbarer Griffhöhe und -tiefe im Regal. Dabei spielen Faktoren wie Gewicht, Artikelgröße und Empfindlichkeit eine entscheidende Rolle. Dank dynamischer Lagersysteme gelangen Packstücke selbstständig zum Regalende.

Tipp 3: Die richtige Lagergestaltung

Deine Lagergestaltung hat direkten Einfluss auf deine Kommissionierprozesse. Wie deine Waren aus den Lagerplätzen entnommen werden, hängt ganz von deiner Planung ab. Du kannst zum Beispiel nach dem FIFO-Prinzip (First In First Out) oder dem LIFO-Prinzip (Last In First Out) vorgehen. Die Wahl des richtigen Prinzips wird in der Regel von den gelagerten Waren bestimmt. Nur so ist sichergestellt, dass die älteste Ware immer zuerst versendet wird. Bei anderen Waren kann alternativ das LIFO-Prinzip genutzt werden. Ein schöner Nebeneffekt des FIFO-Prinzips: Es erlaubt die Preisgestaltung in Abhängigkeit vom Einkaufspreis. Steigt dieser für einen Teil der Ware an, kannst du die bereits gelagerten Artikel zunächst noch für den günstigeren Verkaufspreis anbieten. Wir haben bereits einen ausführlichen Ratgeber zur Lageroptimierung mit Tipps zum Lageraufbau, der Ausstattung und Beschriftung der Lagerplätze für dich veröffentlicht. Weitere Tipps zum bewerteten Warenbestand nach dem LIFO- & FiFO-Prinzip erhältst du in unserem Pickware 1x1.

Wenn du die Umschlagshäufigkeit deiner Produkte analysierst, kannst du auch eine Artikelkonzentration in deinem Lager vornehmen.

Tipp 4: Die heiße Zone

Das Einrichten einer Hot-Picking-Zone ähnelt dem Erstellen eines weiteren Lagers in deinem bestehenden Lager. Diese Zone wird mit deinen am häufigsten bestellten Artikeln ausgestattet, die daraufhin schneller und zentral verfügbar sind. Das Identifizieren dieser Artikel wird somit schneller abgeschlossen. Diese Maßnahme ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Frequenz der Artikelbestellungen wirklich hoch ist und sich die Menge der einzelnen Produkte in Grenzen hält.

Phase 4: Die Totzeit

Während der Kommissionierung fallen zwingend auch unproduktive Nebentätigkeiten an. Dazu gehören das Suchen und Identifizieren der Artikel und/oder Lagerplätze, das Zählen, Wiegen, Abmessen, Etikettieren, Quittieren sowie Lesevorgänge und vieles mehr. Den Suchprozess kannst du durch deutliche und effektive Kennzeichnungen vereinfachen. Außerdem solltest du dein Lager digitalisieren, falls dies noch nicht geschehen ist.

Tipp 5: Automatisierung

Bei der Optimierung von Lagerprozessen, die einen Einfluss auf die Kommissionierzeit nehmen, spielen Automatisierung und Digitalisierung eine tragende Rolle. Durch die Integration eines automatisierten Kommissioniersystems wird die Liefergeschwindigkeit erhöht und Bestandsfehler vermieden. Der Schwerpunkt sollte auf der Automatisierung des Bestell- und Lieferprozesses liegen. Die Einzelzeiten der Kommissionierung und damit einhergehende Kosten werden deutlich verringert. Ein weiteres Plus dieser Optimierungen ist die Reduzierung von Fehlentnahmen, Inventurdifferenzen und all ihrer Folgen. Mit Pickware WMS steht dir ein System zur Seite, das die Kommissionierung mit digitalen Picklisten, der Hervorhebung von Expressbestellungen oder auch mit dem automatischen Druck von Versandetiketten und allen weiteren relevanten Dokumenten beschleunigt und erleichtert.

Phase 5: Die Verteilzeit

Auch die Verteilzeit gehört zu den eher unproduktiven Phasen der Kommissionierung, ist aber Teil jeder Arbeitszeit. Sie entsteht durch sachliche oder persönliche Gründe wie Pausen. Schaffe angenehme Arbeitsplatzbedingungen für deine Mitarbeiter und motiviere sie. Eine Vereinfachung der Prozesse mithilfe der oben genannten Tipps trägt sicherlich auch zur Verbesserung der Arbeitsmoral bei.

Wir hoffen, dieser Beitrag inspiriert dich, deine Kommissionierprozesse zu optimieren. Wenn du E-Commerce Einsteiger bist, kannst du dich jetzt noch über die wichtigsten Versandgrundlagen informieren. Wenn du keine weiteren Beiträge verpassen möchtest, abonniere gerne unseren Newsletter.


6 Kennzahlen, um die Prozesse rund um dein E-Commerce Lager zu optimieren

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Lagerkennzahlen sind ein wichtiger Faktor, um deine Prozesse so effizient wie möglich zu halten. Wichtige Kennzahlen lassen sich in deinem E-Commerce Lager an unterschiedlichen Stellen ermitteln, da in deinem Lager zahlreiche Prozesse nebeneinander stattfinden. Durch die Evaluation deiner Lagerkennzahlen lassen sich Prozesse in deinem Lager bewerten und anschließend mit den passenden Stellschrauben effizienter gestalten. Mithilfe deiner Lagerkennzahlen erstellst du auch Prognosen für die optimale Nutzung deines Lagers und planst die Lagerzeit, -kosten und -auslastung deiner Bestände bestmöglich. Hierzu solltest du im Hinterkopf behalten, dass nicht alle Lagerkennzahlen gleich relevant für dein Onlinegeschäft sind und die Wichtigkeit der einzelnen Kennzahlen – beispielsweise in Abhängigkeit von Sortiment, Lagerbeschaffenheit oder Unternehmensgröße – variieren kann. Wir werfen in diesem Beitrag einen Blick auf die wichtigsten Kennzahlen, die typischerweise in E-Commerce Lagern relevant sind und erklären dir, was hinter den Begriffen steckt.

Wieso lohnt sich das Tracking von Lagerkennzahlen?

Die Auswertung und Optimierung der Kennzahlen lässt sich mit einer zuverlässigen Warenwirtschaft wie Pickware ERP und digitalen Erweiterungen für dein Lager wie Pickware WMS optimal durchführen. Einige Gründe, um deine Lagerkennzahlen zu evaluieren und Optimierungen abzuleiten:

  • Fehlerhafte Prozesse werden angepasst
  • Lagerfläche wird optimal genutzt
  • Bestandsplanung wird optimiert
  • Lagerprozesse greifen optimal ineinander
  • Geringere Kapitalbindung

Lagerkennzahl: Lagerdauer

Mithilfe der durchschnittlichen Lagerdauer ermittelst du, wie viel Zeit deine vorrätigen Produkte im Durchschnitt in deinem Lager verbringen. Die Lagerdauer ist eine äußerst wichtige Kennzahl, da die Lagerung von Produkten Kapital bindet. Je länger sich Waren in deinem Lager befinden ohne verkauft zu werden, desto mehr Kapital wird gebunden und desto weniger liquide ist dein Unternehmen. Um deine Lagernutzung zu optimieren, empfiehlt sich der Einsatz einer Warenwirtschaft, wie beispielsweise Pickware ERP oder Pickware ERP Starter. Eine Warenwirtschaft liefert dir Tools zur Auswertung deiner Lagerdauer und Funktionen zur optimalen Bestandsplanung. So unterstützten dich insbesondere Funktionen wie das Setzen von Bestandsgrenzen und automatische Bestellvorschläge darin, deine Lagerkapazitäten stets bestmöglich zu nutzen, ohne zu viele oder zu wenige Produkte vorrätig zu haben.

Lagerkennzahl: Lagerumschlagshäufigkeit

Die Lagerumschlagshäufigkeit gibt an, wie häufig dein durchschnittlicher Lagerbestand innerhalb eines bestimmten Zeitraums verkauft und wieder aufgefüllt wird. Häufig beträgt der Zeitraum, für den diese Kennzahl berechnet wird, ein Jahr. Die Berechnung kannst du nicht nur für einzelne Artikel, sondern auch für dein gesamtes Lager durchführen. Die Lagerumschlagshäufigkeit hilft dir unter anderem dabei deine Bestandsgrenzen zu optimieren. Um einen optimalen Wert für dein Lager zu finden, eignet sich der Vergleich mit früheren Auswertungen ebenso wie mit branchenüblichen Werten. Stellt sich heraus, dass bestimmte Produkte ganzjährig in deinem Lager verbringen, ist dies ein Indikator dafür, dass unnötig Kapital gebunden wird. An dieser Stelle solltest du überlegen, deine Bestände entweder anzupassen oder einzelne Produkte aus deinem Lagerbestand zu entfernen. Sollte dir das Risiko zu hoch sein, durch geringe Bestände nicht lieferfähig zu sein, empfiehlt sich beispielsweise die Zusammenarbeit mit Lieferanten mit kurzer Lieferdauer. Hiermit kannst du deine Lagernutzung optimieren und bist trotzdem stets in der Lage schnell auf Kaufanfragen zu reagieren.

In unserem Helpcenter erfährst du, wie die Lagerumschlagshäufigkeit in Pickware ERP berechnet wird.

Lagerkennzahl: Abverkaufsquote

Die Abverkaufsquote gibt Auskunft darüber, wie viele Produkte deines Bestandes innerhalb einer bestimmten Verkaufsperiode verkauft wurden. Die Abverkaufsquote kann insbesondere bei Saisonware oder bei der Einführung von neuen Produkten hilfreich sein. Bei einer geringen Abverkaufsquote können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um der niedrigen Abverkaufsquote entgegenzuwirken. Hierzu zählen beispielsweise gesonderte Verkaufsaktionen oder eine Anpassung der Lagerbestände. Die Abverkaufsquote zählt zwar zu den Lagerkennzahlen, wird jedoch primär im Einkauf und Vertrieb verwendet, um zu ermitteln, wie erfolgreich deine gelagerte Ware im Verkauf performt.

Wie sich die Abverkaufsquote in Pickware ERP errechnet, zeigen wir dir in unserem Helpcenter.

Lagerkennzahl: Retourenquote

Eine besonders wichtige Kennzahl im Bereich E-Commerce ist die Retourenquote, da online wesentlich mehr Ware retourniert wird als im stationären Handel. Die Retourenquote errechnet sich aus dem Verhältnis von versandter zu retournierter Ware. Anhand der Höhe deiner Retourenquote kannst du verschiedene Dinge ablesen: Wie zufrieden sind deine Kunden mit deinen Produkten? Wie aussagekräftig sind die Produktdarstellungen in deinem Onlineshop? Wie zuverlässig ist dein Versandprozess? Da die Abwicklung von Retouren hohe Kosten verursachen kann, sollte deine Retourenquote so niedrig wie möglich sein. In unserem Blogbeitrag erklären wir dir, wie du deine Retourenquote senken kannst und deine Retouren optimal mit Pickware ERP und WMS abwickelst.

Wie sich die Retourenquote in Pickware ERP errechnet, erfährst du in unserem Helpcenter.

Lagerkennzahl: Bewerteter / Physischer / Reservierter Warenbestand

Der Warenbestand ist neben der Bewertung deiner Bestände auch für die Bestandsplanung sowie die reibungslose Durchführung deiner Inventur wichtig. Dabei wird entschieden zwischen dem bewerteten, physischen und reservierten Warenbestand. Der physische Lagerbestand gibt an, wie oft ein Artikel noch im Lager vorhanden ist. Über den verfügbaren Lagerbestand erfährst du, wie oft ein Artikel noch zum Verkauf zur Verfügung steht. Der reservierte Lagerbestand entspricht der Differenz zwischen dem physischen und verfügbaren Lagerbestand. Er gibt an, wie oft ein Produkt aktuell bestellt jedoch noch nicht versandt wurde.

Weiteres über die verschiedenen Warenbestände in Pickware ERP erfährst du in unserem Blogbeitrag.

Lagerkennzahl: Pick- und Packzeit

Wenn du ein System wie Pickware WMS zur Optimierung deiner Lagerprozesse nutzt, profitierst du von zahlreichen Auswertungsmöglichkeiten. Eine dieser Auswertungen ist die Pick- und Packzeit in Pickware WMS. Die Pick- und Packzeit gibt dir Auskunft darüber, wie effizient dein Kommissionier- und Versandprozess läuft und wie produktiv deine Mitarbeiter im Lager arbeiten. Die Pick- und Packzeit kann aufgrund verschiedener Faktoren immens schwanken. So können beispielsweise verschiedene Kommissionierungsarten einen großen Einfluss auf die Effizienz in deinem Lager haben.

Wir hoffen, dieser Beitrag gibt dir einen guten Überblick über wichtige Kennziffern in deinem E-Commerce Lager. Wenn du keine weiteren Beiträge verpassen möchtest, abonniere auch unseren Newsletter.


Kommissionierungsarten im Überblick – mehr Effizienz in deinem Lager

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Einzelkommissionierung, Rollende Kommissionierung, Sammelkommissionierung – wie unterscheiden sich diese Kommissionierungsarten und wann sollten sie eingesetzt werden? Die Kommissionierung ist der teuerste Prozess in der Logistik. Demnach lohnt es sich durch effiziente und optimale Kommissionierprozesse Zeit und somit Kosten einzusparen, wobei die eingesetzte Kommissionierstrategie eine wesentliche Rolle spielt.

Doch welche Kommissionierstrategie ist die Beste? Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen, Artikelgewicht und -größe, Anzahl Bestellpositionen etc. unterscheiden sich die Anforderungen sowie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kommissionierungsarten. Es kann sogar Sinn ergeben, alle drei Kommissionierarten in Kombination einzusetzen und situationsabhängig zu entscheiden, welche die meisten Vorteile bietet.

Einzelkommissionierung

Wie der Name schon sagt, wird bei der Einzelkommissionierung jede Bestellung einzeln abgearbeitet. Der Lagermitarbeiter nimmt eine einzelne Bestellung auf und kommissioniert die darin enthaltenen Positionen. Im Anschluss wird der Auftrag am Packtisch weiterverarbeitet und für den Versand vorbereitet.

Diese Kommissionierstrategie eignet sich vor allem in kleineren Lagern mit einer geringen Anzahl täglicher Bestellungen. Aber auch bei Bestellungen, die eine überdurchschnittlich große Anzahl an Artikeln oder sehr große oder schwere Artikel enthalten, ist die Einzelkommissionierung sinnvoll. Aufgrund der getrennten Bearbeitung der Bestellungen entstehen bei dieser Methode lange Laufwege und ein hoher Zeitaufwand. Bei einer großen Anzahl an Bestellungen mit wenigen kleinen Artikeln oder Einpöstern ist diese Methode deshalb nicht zu empfehlen. Wie das mit Pickware WMS abläuft, erfährst du in unserem Pickware Tutorial zur Einzelkommissionierung.

Rollende Kommissionierung

Bei der Rollenden Kommissionierung (auch bekannt als Boxen-Kommissionierung) werden mehrere Bestellungen (i. d. R. 6–9) gleichzeitig bearbeitet. Dabei wird eine bestimmte Anzahl an Bestellungen aufgenommen und jeder Bestellung eine Kommissionierkiste auf einem Kommissionierwagen zugewiesen. Die Positionen der Bestellungen werden in einer Pickliste zusammengefasst. Während der Kommissionierung werden die Artikel in die verschiedenen Kisten einsortiert, sodass die Aufträge im Anschluss am Packtisch nur noch kistenweise weiterverarbeitet und versandbereit gemacht werden müssen.

Diese Strategie eignet sich besonders für mittelgroße bis große Lager mit einer großen Anzahl an Bestellungen und möglichst kleinen Artikeln. Durch die gleichzeitige Kommissionierung mehrerer Aufträge sparst du dir doppelte Laufwege und somit kostbare Zeit. Um diese Strategie einzusetzen, sind ausreichend große Gänge für den Kommissionierwagen in deinem Lager notwendig. Diese Strategie ist nur bei kleinen Artikel möglich, die direkt in Kisten kommissioniert werden können. Wie das mit Pickware WMS abläuft, erfährst du in unserem Pickware Tutorial zur Rollenden Kommissionierung.

Sammelkommissionierung

Bei der Sammelkommissionierung werden ebenfalls mehrere Bestellungen (i. d. R. bis zu 20) auf einmal verarbeitet. Der Unterschied zur Rollenden Kommissionierung liegt darin, dass alle Artikel in nur einen Behälter kommissioniert werden. Erst nach der Kommissionierung werden die Artikel dann am Packtisch – meistens von einem zweiten Mitarbeiter – den einzelnen Aufträgen zugeordnet.

Diese Strategie eignet sich besonders bei großen Lagern mit einer sehr großen Anzahl an Bestellungen mit vielen verschiedenartigen Artikeln, da die Artikel im Gegensatz zur Rollenden Kommissionierung nicht in gleich große Kommissionierkisten passen müssen. Durch die Arbeitsteilung zwischen Picker und Packer werden sehr kurze Kommissionierzeiten erreicht und die große Anzahl an gleichzeitig kommissionierten Aufträgen reduziert die Laufwege. Auch für die Sammelkommissionierung bietet Pickware WMS eine effiziente Lösung. Hier geht's zum Pickware Tutorial zur Sammelkommissionierung.

Dynamische Kommissionierung mittels Pickprofilen

Mittels individueller Pickprofile können deine Mitarbeiter die kommissionierbereiten Bestellungen für die einzelnen Kommissionierarten beispielsweise nach Einpöster-Bestellungen oder Bestellungen mit besonders vielen oder großen Artikeln filtern. Mit den mobilen Pickware WMS Scannern ist ein flexibler Wechsel der Kommissionierstrategie mit wenigen Klicks möglich. So nutzt du das Potenzial der dynamischen Kommissionierung und passt diese optimal an die aktuellen Gegebenheiten an. In unserem Pickprofile Tutorial zeigen wir dir, wie du mit Pickware WMS individuelle Pickprofile einrichtest, um den Kommissionierprozess an deine Bedürfnisse anzupassen.

pickware-icon-pickliste

Du pickst noch mit manuellen Picklisten auf Papier?

Pick-by-Paper ist in der Praxis immer noch die meistgenutzte Kommissioniermethode, obwohl sie weder zeitgemäß noch effizient ist. Die Fehlerquote und der Zeitaufwand sind sehr hoch und es kann lediglich einzeln kommissioniert werden. Eine flexible und dynamische Kommissionierung mit Rollender oder Sammelkommissionierung ist unmöglich. Mittels barcodebasierter Kommissionierung mit digitalen Picklisten auf mobilen Geräten optimierst du deine Prozesse im Versand und minimierst Packfehler. Dank der Echtzeitsynchronisation mit deinem Shopware Backend kann der aktuelle Status des Kommissioniervorgangs jederzeit verfolgt werden. Ein Wechsel auf Pick-by-Scan mit der Pickware WMS Versand App lohnt sich also.

Mehr zum Thema gibt es auch in unserem kostenfreien Webinar:



Pickware 1x1 – Physischer / Reservierter / Verfügbarer Lagerbestand

pickware1x11Der korrekte Lagerbestand ist neben der Bewertung deiner Bestände auch für die vorausschauende Planung der Nachbestellungen und reibungslose Durchführung der Inventur wichtig. Mit Pickware führst du ein neues Bestandsmanagement ein, welches das Shopware 5 Bestandssystem erweitert. Um deine Bestände korrekt in Pickware zu übertragen, musst du nach der Installation zunächst eine Bestandsinitialisierung durchführen. In der Bestandsinitialisierung werden die physischen Lagerbestände anhand des aktuellen Shopware Lagerbestands (zukünftig verfügbarer Lagerbestand) und auf Basis der offenen Bestellungen berechnet. Dies geschieht einmalig zu Beginn der Nutzung von Pickware ERP und unterscheidet zwischen den folgenden drei Lagerbeständen:

Physischer Lagerbestand gibt an, wie oft ein Artikel tatsächlich noch im Lager vorhanden ist.
Verfügbarer Lagerbestand gibt an, wie oft ein Artikel noch zum Verkauf zur Verfügung steht. Wird dieser Wert manuell angepasst, kann es zu Bestandsinkonsistenzen kommen.
Reservierter Lagerbestand entspricht der Differenz zwischen dem physischen und verfügbaren Lagerbestand und gibt damit an, wie oft ein Artikel aktuell bestellt und noch nicht versandt wurde.

Es ergibt sich also folgender Zusammenhang:
Physischer Lagerbestand - [minus] Verfügbarer Lagerbestand = Reservierter Lagerbestand

pickware-erp-lagerbestand

In unserem Tutorial erfährst du, wie du die Bestandsinitialisierung in Pickware ERP korrekt durchführst:

Auch in unserem Helpcenter findest du weitere Informationen rund um das Thema Bestandsinitialisierung.

Bestandsinkonsistenz: Fehlerursache ermitteln

Es kann vorkommen, dass der Lagerbestand aufgrund manueller Änderungen in Pickware ERP oder durch Einwirkungen von Fremdplugins nicht mehr korrekt ist. Folglich kommt es zu sogenannten Bestandsinkonsistenzen. Um jederzeit sicherzustellen, dass deine Lagerbestände korrekt sind, gehe wie folgt vor:

  1. Öffne die Bestandsübersicht unter Artikel > Lager > Bestandsübersicht und aktiviere den Haken Artikel mit Bestandsinkonsistenzen anzeigen. Alternativ kannst du auch nach den betroffenen Artikeln suchen. Diese sind in der Bestandsübersicht leicht zu erkennen, da sie rot hinterlegt sind.

  2. Klicke auf einen der Artikel. Rechts siehst du nun alle Bestellungen, die diesen Artikel enthalten, aber noch nicht versendet wurden. Diese kannst du erkennen, indem du die Spalte Versendet mit der Anzahl vergleichst. Unter diesen Bestellungen sollten grundsätzlich keine Bestellungen mit dem Bestellstatus Komplett ausgeliefert zu sehen sein. Das würde bedeuten, dass für die Bestellung die Versendet Werte nicht korrekt gesetzt werden. Um diesen Fehler zu korrigieren, musst du die entsprechenden Bestellungen öffnen und im Reiter Positionen die Versendet Werte der einzelnen Positionen nachträglich anpassen.

  3. In der Bestandsübersicht sollten ebenfalls keine Bestellungen mit dem Bestellstatus Storniert/Abgelehnt zu sehen sein. Wenn dies doch der Fall ist, bedeutet dies, dass die Positionen nicht korrekt storniert wurden, da nur der Bestellstatus angepasst wurde. Die Stornierung der Positionen kannst du nach Öffnen der Bestellung ebenfalls über den Reiter Positionen nachholen. In unserem Helpcenter Beitrag zu Storni findest du weitere Informationen.

  4. Ist der Artikel anschließend immer noch als Problem markiert, liegt das an einer Diskrepanz zwischen der Aktuellen Anzahl und der Erwarteten Anzahl (anhand Bestellungen unten). Die Erwartete Anzahl stellt dabei die Anzahl der Reservierungen dar, welche aufgrund der noch versendet Werte der Bestellungen zu erwarten sind. Das bedeutet, dass die Artikel, die sich in einer Bestellung befinden, die noch nicht versendet oder storniert wurde, als reserviert gelten. Beide Zahlen spiegeln auf unterschiedliche Weise den reservierten Lagerbestand wider.

Bestandsinkonsistenz: Fehler beheben

pickware-erp-bestandsuebersicht

Im gezeigten Beispiel beträgt die Aktuelle Anzahl der reservierten Bestände 171. Die Aktuelle Anzahl entspricht der errechneten Differenz aus physischem und verfügbarem Lagerbestand (=reservierter Lagerbestand). Daher sollte die Aktuelle Anzahl mit dem reservierten Lagerbestand übereinstimmen. Die Erwartete Anzahl beträgt im Beispiel 175.

Da die Aktuelle Anzahl und die Erwartete Anzahl jeweils den reservierten Lagerbestand darstellen, müssen die Zahlen übereinstimmen, um Bestandsfehler auszuschließen. Die Aktuelle Anzahl ergibt sich aus dem physischen und verfügbaren Bestand. Der Wert der Erwarteten Anzahl ergibt sich aus dem, was aufgrund der offenen Bestellungen zu erwarten wäre.

Physischer Lagerbestand (300) - verfügbarer Lagerbestand (129) = aktuelle Anzahl/ [reservierter Lagerbestand] (171).
Erwartete Anzahl (175) = Summe der Artikel entsprechend der Differenz zwischen dem Versendet-Wert und der Anzahl der Bestellpositionen.

Um den Fehler zu beheben, muss der Verfügbare Lagerbestand per Doppelklick ausgewählt und auf 125 korrigiert werden, sodass die Rechnung physischer Bestand - verfügbarer Bestand dem erwarteten Ergebnis entspricht. Um den dazu notwendigen verfügbaren Bestand zu ermitteln, kannst du einfach den erwarteten Bestand vom physischen Bestand abziehen.

Dies entspricht der einfachen Rechnung:
Physischer Lagerbestand (300) - Erwartete Anzahl (anhand Bestellungen unten) (175) = Verfügbarer Lagerbestand (125)
Dies ändert ebenfalls die Gleichung zum reservierten Lagerbestand:
Physischer Lagerbestand (300) - verfügbarer Lagerbestand (125) = aktuelle Anzahl [reservierter Lagerbestand] (175)

Lagerbestände überprüfen: Inventur durchführen

Wenn dir keine Probleme mehr in der Bestandsübersicht angezeigt werden, bedeutet dies, dass in deinem Shop keine inkonsistenten Lagerbestände vorliegen. Anschließend kannst du ganz bequem mit Pickware WMS eine Inventur durchführen und sicherstellen, dass alle Lagerbestände korrekt sind.

Alle weiteren Informationen zur Bestandspflege und den Lagerbeständen findest du auch in unserem Pickware Helpcenter zur Bestandsinitialisierung und zum Bereinigen von Bestandsinkonsistenzen. Hier zeigen wir dir ebenfalls, wie du Artikel korrekt einlagern, auslagern und umlagern kannst, ohne Bestandsinkonsistenzen zu verursachen.

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft dir, bei der Pflege deiner Bestände und der Bereinigung von Bestandsinkonsistenzen. Um keine weiteren Beiträge unserer Reihe Pickware 1x1 zu verpassen, abonniere unseren Newsletter.


Effiziente Organisation im Lager: Statische vs. dynamische Lagerhaltung

pickware-statische-dynamische-lagerhaltung-icon

Die Optimierung der Prozesse im Lager ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Handel, da hier ein besonders hohes Potenzial für Kosten- und Zeitersparnis und die Erhöhung der Arbeitsproduktivität besteht. In erster Linie geht es darum, die zur Verfügung stehende Lagerfläche optimal zu nutzen und dabei die Abläufe im Lager und in der Lagerverwaltung so effizient wie möglich zu gestalten. Maßgeblich hierfür ist die Wahl der Art der Lagerorganisation.

In der Regel entscheidet man sich zwischen der statischen und der dynamischen bzw. chaotischen Lagerhaltung. Die richtige Wahl ist von verschiedenen Faktoren abhängig und somit von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Im Folgenden haben wir für dich beide Arten der Lagerhaltung kurz erklärt und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

Statische Lagerhaltung

Bei der statischen Lagerhaltung, auch Festplatzsystem genannt, wird jedem
eingelagerten Artikel ein fester Platz zugewiesen, wobei der Artikel dann auch nur an genau diesem Platz gelagert werden darf. Diese Form der Lagerhaltung ist vor allem für Unternehmen mit übersichtlichem Lager, mit ausreichend Platz, überschaubarer Artikelmenge und geringen Schwankungen des Lagerbestands sinnvoll.

Vorteile:

  • Geringer Lernaufwand bei neuen Fachkräften, da Artikel ihren festen Platz haben
  • Lagerbestand ist schnell zu überblicken
  • Fehlmengen oder Überbestände sind direkt sichtbar
  • Manuelle Verwaltung ist möglich und somit eine Warenwirtschaft nicht zwingend erforderlich (obwohl sie in den meisten Fällen auch hier zu einer Effizienzsteigerung führt)

Nachteile:

  • Gefahr der Überlastung der Lagerfläche in Stoßzeiten
  • Hoher Platzbedarf
  • Keine Optimierung der Lagerprozesse (z. B. keine optimalen Laufwege)

Dynamische Lagerhaltung

Bei der dynamischen bzw. chaotischen Lagerhaltung, auch Freiplatzsystem genannt, wird dem Artikel kein fester Platz zugeordnet. Stattdessen wird er an einer beliebigen, gerade nicht belegten Stelle, eingelagert. Ein solches System bietet sich vorrangig für Unternehmen mit großer Artikelanzahl, mit häufigem Sortimentswechsel z. B. durch Saisonartikel, Schwankungen der Artikelanzahl und knappem Lagerplatz an. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Form der Lagerhaltung ist ein Warenwirtschaftssystem und die Nutzung von Barcodescannern dringend erforderlich.

Vorteile:

  • Effizientere Nutzung der Lagerfläche
  • Schnellere Einlagerung neuer Artikel
  • Entlastung der Lagermitarbeiter
  • Optimierte Prozesse bei der Kommissionierung oder Ein- und Auslagerungen
  • Bei einer Störung der Laufwege kann auf einen anderen Lagerplatz des Artikels ausgewichen werden

Nachteile:

  • Abhängigkeit von der Warenwirtschaft
  • Erhöhter Aufwand bei der initialen Organisation des Lagers
  • Große Sorgfalt bei Buchung der Warenbewegungen erforderlich

Kombination der Lagerhaltungsformen

In der Praxis kommt häufig eine Mischform der statischen und der dynamischen Lagerhaltung zum Einsatz. So werden die Vorteile beider Formen der Lagerhaltung genutzt. Es macht beispielsweise Sinn, Verkaufsrenner immer am gleichen, leicht zugänglichen Platz zu lagern und trotzdem den Rest des Lagers noch dynamisch zu organisieren.

Fazit

Bei der Gegenüberstellung der beiden Arten der Lagerorganisation wird deutlich, dass beide ihre Berechtigung haben. Es gilt je nach Ausgangssituation individuell zu entscheiden, welches System den größeren Mehrwert liefert. Grundsätzlich ist ab einer bestimmten Lagergröße aber immer der Einsatz einer Warenwirtschaft sinnvoll, die zentrale Funktionen wie Lagerverwaltung, Lieferantenmanagement, Einkauf, Auswertungen uvm. abbildet. Eine mögliche Lösung hierfür ist Pickware ERP, das in Kombination mit mobilen Barcodescannern und Pickware WMS alle Funktionen für Verwaltung, Lager und Versand aus einer Hand liefert.



Kundenstory Update: Wachstum rund um Lager, Versand und Kasse bei SV 98, Americandy & kavalio

Lagereinblicke, Prozessoptimierungen & individuelle Lösungen – In unseren Kundenstorys geben unsere Kunden regelmäßig einen Einblick in ihren Geschäftsalltag mit Pickware. Dabei sind die bestehenden Prozesse alles andere als starr und entwickeln sich mit der Skalierung der Unternehmen weiter. Über die Jahre hinweg werden Lager umgezogen oder erweitert, Versandprozesse verändert oder Ladengeschäfte neu strukturiert. Wir haben bei drei Kunden nachgefragt, was sich bei ihnen rund um Lager, Kasse und Versand seit der letzten Kundenstory getan hat und wie Pickware das Wachstum ihres Unternehmens begleitet und sogar begünstigt hat.

Lagerumzug und ein neues Ladengeschäft für den SV 98

logo-darmstadt-sv-98 In der Kundenstory mit dem SV Darmstadt 98 ging es darum, dass unser heimischer Fußballverein sich auf der Suche nach einem System, das die Verknüpfung der zahlreichen Verkaufskanäle ermöglicht, für Pickware entschieden hatte. Mit Pickware wurden der Onlineshop, die zwei Ladengeschäfte und die beiden mobilen Fanshops vereint. Durch die Digitalisierung der Prozesse und die übergreifende Datenhaltung in einem System, schafft es der SV 98 seitdem, die Verkäufe bestmöglich im Blick zu behalten und die Bestände optimal zu steuern.

Hier findest du die alte SV 98 Kundenstory zum Nachlesen.

Was hat sich seit der letzten Kundenstory getan?

Kurz nach unserer Kundenstory zog der SV 98 in ein neues, größeres Lager um. Der Umzug war innerhalb weniger Tage bewältigt. Vor dem Zusammenpacken im alten Lager wurde mit Pickware WMS noch eine Inventur durchgeführt. Dank der guten Bestandsübersicht und der effizienten Prozessabwicklung mit Pickware stellte der fortlaufende Betrieb des Onlineshops während des Umzugs kein Problem dar. Mithilfe der mobilen Barcodescanner von Pickware WMS konnten die Lagermitarbeiter den Versandbetrieb unkompliziert aufrechterhalten.

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“Schon in den vergangenen Jahren hatten wir hin und wieder Überlegungen hinsichtlich einer verstärkten Präsenz in der City angestellt. Zwar ist unsere emotionale Heimat unverrückbar mit dem Böllenfalltor verbunden, doch bietet ein citynaher Fanshop natürlich eine erhöhte Frequentierung. Unseren neuen City Fanshop verstehen wir nicht als reinen Point of Sale, sondern vielmehr als Begegnungsstätte mit den Fans, als verlängerten Arm vom Böllenfalltor in Darmstadts Zentrum.”
Fabian Ortkamp, Merchandising SV 98

Im vergangenen Herbst wurde der Fanshop am Stadion vorübergehend geschlossen und dafür das neue Ladengeschäft in der Darmstädter Innenstadt eröffnet. Dieses wurde, ebenso wie das Pickware Office, von den Innenarchitekten von why the friday gestaltet. Leider kam relativ bald der zweite Lockdown, sodass der SV 98 von der Präsenz in der Innenstadt bisher noch nicht profitieren konnte. Im gleichen Zug kam es für den SV 98 jedoch zu deutlichen Umsatzsteigerungen im Onlinehandel. Grund für das Wachstum war neben der Verlagerung der Einkäufe vom Ladengeschäft in den Onlineshop aufgrund von Corona auch der erhöhte Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten in den letzten beiden Geschäftsjahren. So verzeichnet der SV 98 seit 2019 eine jährliche Verdopplung des prozentualen Umsatzanteils des Onlineshops. Neben einem möglichen Umzug zu Shopware 6 steht für den SV 98 daher künftig auch die Optimierung der Versandkosten als großes Thema im Raum.

Aktuelle Zahlen und Fakten:

Europaweiter Versand und ein neues Lager auf fast 4.000 m² bei Americandy

logo-americandy Als erster österreichischer Direktimporteur für amerikanische Lebensmittel beliefert Americandy seit 2013 sowohl Endverbraucher als auch Geschäftskunden mit hierzulande nur schwer erhältlichen Süßigkeiten. Gemeinsam mit Pickware wuchs Americandy über die Jahre hinweg rasant und stieg sogar ins Franchise-Business ein. Americandy bleibt dabei stets in Bewegung und optimiert an allen Stellen die Geschäfts- und Vertriebsprozesse. Dafür nutzt das Unternehmen vor allem die individuellen Skalierungsmöglichkeiten, die unser flexibles Lizenzmodell bietet.

Hier findest du die alte Americandy Kundenstory zum Nachlesen.

Was hat sich seit der letzten Kundenstory getan?

Rund um die Ladengeschäfte und den Onlineshop von Americandy ist seit unserer letzten Kundenstory viel passiert. Eines der beiden Ladengeschäfte wurde geschlossen, ein neues in Wien am Praterstern wurde eröffnet. Das Ladengeschäft am Praterstern bietet den Kunden ein erfrischendes Konzept, denn es kombiniert Gastronomie und Einkaufserlebnis. Im Gastronomiebetrieb kommt ebenfalls Pickware POS zum Einsatz, daher werden die angebotenen Artikel, wie beispielsweise Milchshakes, ebenfalls zentral gepflegt. In Zukunft plant Americandy weitere Stores und arbeitet auch an einer Erweiterung des Franchise-Konzepts.

Auch die Lagerprozesse wurden neu strukturiert, um dem wachsenden Bestellvolumen gerecht zu werden. Dafür zog Americandy in ein knapp 4.000 m² großes Lager um, das ausreichend Fläche für die Abwicklung des B2B- sowie B2C-Geschäfts bietet. Bedingt durch die Geschäftsschließungen von fast fünf Monaten im letzten Jahr verlagerten sich die Verkäufe aus dem Ladengeschäft primär in den Onlineshop. Zu besonders verkaufsstarken Zeiten gingen rund 300 Bestellungen täglich bei Americandy ein – im Regelbetrieb mit geöffneten Geschäften sind es an die 100 Bestellungen. Diesen Mehraufwand konnte Americandy gut auffangen, da in den letzten Jahren zahlreiche Lager- und Versandoptimierungen umgesetzt wurden.

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”Wir sind 2019 von einem 600 m² in ein 4.000 m² Lager umgezogen. Für unsere Abläufe haben wir hier in ein Rutschregal investiert, welches von hinten befüllt wird, da wir viele unterschiedliche kleinteilige Produkte haben. Gleichzeitig haben wir aber auch viel Palettenware für B2B-Kunden und für unsere Ladengeschäfte. Auch hier haben wir uns daher vergrößert und den Online-B2C-Handel gleich mit optimiert.”
Manuel Gruber, Business Manager bei Americandy

Der bereits seit 2013 bestehende Onlineshop wurde von Grund auf überarbeitet und internationalisiert, sodass Americandy nun problemlos Kunden in ganz Europa beliefert. In Zukunft möchte Americandy die Versandzeiten optimieren und es schaffen, auch bei hoher Auslastung innerhalb eines Tages zu versenden. Dafür soll auch die Umstellung auf die rollende Kommissionierung sorgen, die sich insbesondere für mittelgroße bis große Lager mit einer hohen Anzahl an Bestellungen und möglichst kleinen Artikeln eignet.

Aktuelle Zahlen und Fakten:

Fokus auf Wachstum und den Onlinehandel bei kavalio

kavalio-logo Als das Unternehmen unter dem damaligen Namen Reitsport Pfeifer im Jahr 2017 gegründet wurde, stand es noch ganz am Anfang seiner Erfolgsgeschichte. Seitdem begleitet Pickware die Prozesse rund um Lager und Versand sowie das Kassensystem im Ladengeschäft. Damals bestand das Kerngeschäft aus dem Verkauf im Onlineshop in Kombination mit einem lokalen Flagshipstore, der gleichzeitig als Lager diente. Das Unternehmen legte Wert auf ein zuverlässiges Warenwirtschaftssystem und eine moderne Omnichannel-Lösung, um den täglichen Herausforderungen des Geschäftsalltags zu trotzen.

Seitdem befindet sich kavalio auf Wachstumskurs und setzt neben einem ständig wachsenden Sortiment alles daran, mittels effizienter Versandprozesse und einer liebevollen Verpackung, die Ansprüche der Kunden zu übertreffen. Die Marke kavalio erzielte in den ersten drei Geschäftsjahren einen unvergleichlichen Erfolg und zählt weltweit zu den am schnellsten wachsenden Marken im Reitsport.

Hier findest du die alte kavalio Kundenstory zum Nachlesen.

Was hat sich seit der letzten Kundenstory getan?

Das Unternehmen ist nicht nur auf steilem Wachstumskurs, kavalio reagiert auch auf Veränderungen des Marktes und in seiner Branche. So schloss der Reitsport Experte im vergangenen Jahr sein Ladengeschäft, um sich voll auf den Onlinehandel zu konzentrieren. Pickware POS bleibt weiterhin im Einsatz und wird nun für den Verkauf auf Messen und Turnieren genutzt.

Gleichzeitig hat sich die Zahl der versandten Pakete im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Inzwischen nutzt kavalio 10 Pickware WMS Lizenzen und sorgt damit für mehr Effizienz und eine hohe Geschwindigkeit beim Picken und Packen. Zudem stiegen mit der Zeit die Ansprüche an eine optimal nutzbare und vor allem ausreichend große Lagerfläche. Mit Schließung des Ladengeschäfts fiel die vor Ort genutzte Lagerfläche weg und für ein professionelles Lager- und Versandmodell mussten neue Räumlichkeiten her. Mit der Erweiterung der Büroräume auf über 500 m² und einer neuen Lagerfläche von über 2.500 m² im selben Gebäude sorgte kavalio im November des letzten Jahres für ideale Bedingungen.

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”Im Jahr 2020 haben wir unsere Inventur zum ersten Mal mit Pickware abgewickelt. Davor wurde die Inventur bislang händisch vorgenommen, was unnötig viel Zeit und Ressourcen bindet. Dank Pickware funktioniert dieser Prozess jetzt reibungslos, läuft deutlich schneller ab und ist weniger fehleranfällig.”
Philipp Pfeifer, Geschäftsführung bei kavalio

Für die Zukunft sind weitere Veränderungen in Aussicht. Das Unternehmen möchte weiter expandieren und plant darüber hinaus weitere Eigenmarken und einen Großhandel. Mit dem Unternehmenswachstum legen die Gründer ebenfalls besonderen Wert darauf, gezielt Fachkräfte zu finden und die unternehmenseigene Expertise weiter auszubauen. Die Zahl der inzwischen 40 Mitarbeitenden soll weiter steigen.

Aktuelle Zahlen und Fakten:

  • Shopware WMS powered by Pickware: 10 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 1 Lizenz
  • Weitere Plugins: DHL Adapter, UPS Adapter & Geschenkgutscheine powered by Pickware
  • Anzahl Artikel (inkl. Varianten): 30.000
  • Lagergröße: 2.500 m²


Wir hoffen, dir hat dieses Update gefallen und du kannst daraus Erkenntnisse für deinen Handel gewinnen. Weitere Einblicke hinter die Kulissen unserer Kunden gibt es in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys.


Die Top 5 Pickware Kundenstorys und Learnings zur Prozessoptimierung

In unseren Kundenstorys stellen wir regelmäßig spannende Praxisbeispiele zum Einsatz von Pickware aus unterschiedlichen Branchen vor. Dabei bieten unsere Kunden neben einem Einblick in ihr Geschäftsmodell auch interessante Insights rund um die Prozesse im Lager, beim Versand oder an der Kasse und die durch Pickware entstandenen Prozessoptimierungen. Unsere meistgelesenen Kundenstorys haben wir jetzt übersichtlich für dich zusammengestellt. Erhalte einen Eindruck davon, wie andere Pickware Nutzer unsere Produkte einsetzen und finde den ein oder anderen Tipp zur Optimierung deiner eigenen Prozesse.

Alpha Industries optimiert sein Retourenmanagement mit Pickware WMS

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Zeitlose Klassiker gepaart mit hoher Qualität und angesagten Marken-Kollaborationen. Die Kombination geht für Alpha Industries auf und macht das Unternehmen seit knapp 60 Jahren zu einer festen Größe in der Modebranche. Um auch in puncto Warenwirtschaft trendsicher und zukunftsorientiert zu agieren, setzt Alpha Industries im B2C-Bereich auf Pickware.

Alpha Industries im Überblick:

  • Branche: Bekleidung

  • Anzahl Artikel: >5.000

  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen

  • Herausforderungen: Räumliche Trennung von Lager und Hauptsitz, Retourenmanagement

Zwischen Hauptsitz und Lager von Alpha Industries liegen knapp 350 km. Durch die räumliche Trennung ist es zwingend notwendig, dass Lagermitarbeiter und das E-Commerce Team im Hauptsitz reibungslos miteinander kommunizieren. Ein wichtiger Faktor ist hier unter anderem die Bearbeitung von nicht berechtigten Retouren, über deren Status die Sachbearbeiter im Hauptsitz entscheiden. Durch die mobilen Barcodescanner liefert Pickware WMS die Möglichkeit, Fotos der retournierten Artikel direkt an die Retoure anzuhängen und Notizen hinzuzufügen. Durch die Echtzeitaktualisierung der Daten und den ortsunabhängigen Zugriff ist die räumliche Trennung für Alpha Industries kein Problem mehr.

Lies jetzt die vollständige Alpha Industries Kundenstory.

Campingshop-24 behält den Überblick bei chaotischer Lagerhaltung

Vom kleinen Familienbetrieb, dessen Lagerprozesse lange Zeit mit Stift und Papier abgewickelt wurden, hin zum erfolgreichen Vertrieb von Campingzubehör mit automatisierter Prozessführung. Campingshop-24 ist einer unserer Kunden der ersten Stunde und profitiert dank Pickware WMS von den zahlreichen Vorteilen der Prozessdigitalisierung. Insbesondere das vielfältige Artikelsortiment, das von besonders kleinen bis zu sperrigen oder schweren Artikel reicht, erhöht die Anforderungen an die Optimierung der Versand- und Lagerprozesse.

Campingshop-24 im Überblick:

  • Branche: Campingzubehör

  • Anzahl Artikel: 24.000

  • Shopware WMS powered by Pickware: 3 Lizenzen

  • Herausforderungen: Viele unterschiedlich große und schwere Artikel, chaotische Lagerhaltung

Durch die barcodebasierte Prozessführung von Pickware WMS greifen bei Campingshop-24 die Prozesse rund um Lagerhaltung, Versand und Retourenmanagement bestens ineinander. Campingshop-24 profitiert hierbei von automatischen Vorschlägen für Lagerplätze, optimalen Laufwegen bei der Kommissionierung und unkomplizierter Zwischenlagerung von Artikeln. Zudem wird durch ein hohes Maß an Flexibilität die chaotische Lagerhaltung vereinfacht. Auch nachbestellte Ware, die von mehreren Lieferanten bezogen wird, lässt sich übersichtlich in Pickware ERP verwalten.

Lies jetzt die vollständige Campingshop-24 Kundenstory.

Coffee Circle nutzt Pickprofile zur Priorisierung von Bestellungen

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Dank des nachhaltigen Konzepts und der leckeren Produkte von Coffee Circle läuft der Vertrieb von fair produziertem Kaffee äußerst erfolgreich. Coffee Circle setzt daher auf eine verlässliche Warenwirtschaft, die mit den Anforderungen des Unternehmens wächst. Für die Herausforderungen, die der diverse Kundenstamm von Coffee Circle mit sich bringt, nutzt das Unternehmen die mobilen Barcodescanner von Pickware WMS.

Coffee Circle im Überblick:

  • Branche: Lebensmittel

  • Anzahl Artikel: 430

  • Shopware WMS powered by Pickware: 13 Lizenzen

  • Herausforderungen: Wachstum des Unternehmens, Priorisierung unterschiedlicher Bestellungen

Dank regelmäßiger Updates und der guten Skalierbarkeit unterstützt Pickware das Wachstum von Coffee Circle optimal. Durch die intuitive Bedienung arbeiten neue Mitarbeiter bereits nach kürzester Zeit effizient und tragen so zum Erfolg des Unternehmens bei. Coffee Circle liefert sowohl an Geschäfts- als auch Privatkunden und bietet im Raum Berlin auch die Möglichkeit der Warenauslieferung mittels Fahrradkurier an. Mithilfe individueller Pickprofile werden die einzelnen Bestellungen im Versandprozess priorisiert und können von den Versandmitarbeitern fristgerecht gepickt werden.

Lies jetzt die vollständige Coffee Circle Kundenstory.

Shisha Cloud meistert hohe Warenrotation dank digitaler Prozessführung

Als Shisha Spezialist mit beachtlicher Social Media Präsenz hat es Shisha Cloud innerhalb weniger Jahre geschafft, zu einer festen Größe bei Shisha Liebhabern zu werden. Durch die hohe Beliebtheit des Unternehmens und die Promotion über die eigenen Social Media Kanäle ist neue Ware meist innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft. Mit mittlerweile vier Standorten sowie einem großen Lager wachsen auch die Anforderungen, die das Unternehmen an das Bestandsmanagement stellt.

Shisha Cloud im Überblick:

  • Branche: Shisha Bedarf & Zubehör

  • Anzahl Artikel: 6.000

  • Shopware WMS powered by Pickware: 6 Lizenzen
  • Herausforderungen: Hohe Warenrotation, Bestandsmanagement über mehrere Standorte und Lager hinweg

Ausgestattet mit 6 Barcodescannern und Pickware WMS arbeiten die Lagermitarbeiter von Shisha Cloud schnell und effizient. Durch die hohe Automatisierung der Lagerprozesse kann Shisha Cloud problemlos mit der Schnelllebigkeit des eigenen Sortiments mithalten. Dank der Echtzeitsynchronisation der Bestände ist es kein Problem, den Überblick über die verschiedenen Ladengeschäfte sowie das 1.800 m² große Lager zu behalten.

Lies jetzt die vollständige Shisha Cloud Kundenstory.

Shabby World optimiert Bestandsplanung und Logistik

Für alle Fans von Upcycling & Do-it-yourself Projekten bietet Shabby World die passenden Utensilien. Mit Pickware konnte Shabby World seine Prozesse weg vom manuellen Lager- und Versandmanagement führen und auch das Ladengeschäft per Pickware POS anschließen. Den Fokus legt Shabby World dabei auf die Optimierung der Lagerprozesse und wechselt mit Pickware WMS von externem Fulfillment zurück zur internen Lagerhaltung.

Shabby World im Überblick:

  • Branche: Kreidefarbe & Malerbedarf

  • Anzahl Artikel: 2.000

  • Shopware WMS powered by Pickware: 6 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 1 Lizenz

  • Herausforderungen: Bestandsmanagement und Lagerorganisation

Um bei erhöhtem Bestellaufkommen auch die eigenen Bestände optimal im Blick zu behalten, nutzt Shabby World das Lieferantenbestellwesen in Pickware ERP. Dank der Digitalisierung der Prozesse und dem übersichtlichen Lieferantenbestellwesen laufen Bestandsplanung und Logistik nun problemlos. Auch unerfahrene Lagermitarbeiter finden sich durch die intuitive Benutzeroberfläche und Laufwegsoptimierung in Pickware WMS schnell und zielsicher im Lager zurecht.

Lies jetzt die vollständige Shabby World Kundenstory.

Hier findest du weitere unserer Pickware Kundenstorys mit Tipps für die Praxis zum Nachlesen.


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