Zurück zupickware.de
Beiträge getaggt mit "Pickware"
alle Blog-Beiträge

5 Tipps, die deinen Kommissionierprozess optimieren

blog-cover-komissionierprozesse-optimierenDie Kommissionierung ist für viele Händler einer der aufwendigsten und teuersten Prozesse. Hier besteht ein hohes Potenzial, Zeit und Kosten einzusparen. Die eingesetzte Kommissionierstrategie spielt dabei eine wesentliche Rolle. Aber auch beim Materialfluss, der Artikelplatzierung und dem Lagersystem gibt es einige Stellschrauben. Wir erklären dir, in welche Phasen sich die Kommissionierzeit unterteilt, welche Aufgaben während der Phasen anfallen und geben konkrete Tipps, wie man sie optimieren kann.

Phase 1: Die Basiszeit

Zur Basiszeit gehören die organisatorischen Arbeiten wie Informationsbeschaffung, Auftragszuweisung, Bereitstellung aller benötigten Hilfsmittel, etc. Um diese Phase effizienter zu gestalten, solltest du sicher gehen, dass alles gut vorbereitet ist und alle nötigen Hilfsmittel einsatzbereit und verfügbar sind. Eine ERP-Software hilft dir beispielsweise dabei, Picklisten schneller und einfacher zu erstellen. Außerdem kannst du deine Bestände optimal anpassen.

Tipp 1: Lagerbestandsreduktion

Zwischen niedrigen Beständen, verbesserter Liquidität und hoher Lieferbereitschaft besteht häufig ein Konflikt. Fakt ist jedoch: Wenn du dein Lager zu sehr füllst, um Lieferengpässe zu vermeiden, minderst du deine Liquidität und erschwerst die Kommissionierung, da dein Lager unübersichtlich werden kann. Eine korrekte Bedarfsprognose auf Basis einer künstlichen Entscheidungsintelligenz ist daher sehr hilfreich. Pickware ERP bezieht relevante Daten aus deinem Warenwirtschaftssystem und berechnet daraufhin optimierte Prognosen und Bestellvorschläge für jeden Artikel. Du erhältst Informationen zu kritischen Bestellungen und Bestellzeitpunkten und hast jederzeit die Möglichkeit, die Entscheidungen des Systems aufgrund von Erfahrungswerten zu übersteuern. Somit bist du in der Lage, deine Bestände übersichtlich zu halten und trotzdem lieferfähig zu bleiben.

Phase 2: Die Wegzeit

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um den Zeitaufwand, der den Weg zum Aufbewahrungsort der Ware umfasst. Deine Mitarbeiter sollten dein(e) Lager in und auswendig kennen, damit falsche oder zu lange Wege vermieden werden. Du kannst Laufwege zusätzlich mit Durchlaufregalen und der Bestimmung eines Hauptgangs optimieren. Kommissionierfahrzeuge sind abhängig von der Lagergröße ebenfalls hilfreich.

Tipp 2: Die richtige Kommissionierungsart

Bei der Wahl einer passenden Kommissionierungsart kommt es ganz auf dein Unternehmen an. Je nach Lagerstruktur, Anzahl täglicher Bestellungen, Artikelgewicht und -größe, Anzahl von Bestellpositionen und vieles mehr, unterscheiden sich die Anforderungen sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kommissioniermethoden. Prinzipiell unterscheidet man zwischen einstufiger und mehrstufiger Kommissionierung.

Zur einstufigen Kommissionierung gehört die Einzelkommissionierung, auch serielle Kommissioniermethode genannt. Hier wird jeder Auftrag Position für Position abgearbeitet. Dabei durchläuft ein Mitarbeiter entweder alle Lagerzonen oder der Auftrag wird von Zone zu Zone weitergereicht. Daraus ergeben sich im Vergleich längere Bearbeitungszeiten aufgrund verlängerter Wegstrecken. Auch die eventuell ungleiche Auslastung einzelner Lagerzonen kann bei größerem Arbeitsaufkommen zur Herausforderung werden.

Zur mehrstufigen Kommissionierung gehören die rollende und die Sammelkommissionierung. Hierbei werden bis zu 20 Aufträge gleichzeitig bearbeitet. Bei einer großen Menge an Bestellung können somit die Wege optimiert und Zeit eingespart werden. Ergänzt durch sinnvolle Hardware wie mobile Barcodescanner, die dir die Wegoptimierung vorgeben, kannst du in dieser Phase viel Zeit einsparen. Erfahre mehr zu den unterschiedlichen Kommissionierungsarten auf unserem Blog.

Phase 3: Die Greifzeit

Diese Phase wird auch Pick- oder Entnahmezeit genannt. Sie beschreibt die Zeit, die für die Artikelentnahme bis hin zu dessen Ablegen in den Kommissionierkiste benötigt wird. Platziere deine Artikel mit hohem Umschlag in leicht erreichbarer Griffhöhe und -tiefe im Regal. Dabei spielen Faktoren wie Gewicht, Artikelgröße und Empfindlichkeit eine entscheidende Rolle. Dank dynamischer Lagersysteme gelangen Packstücke selbstständig zum Regalende.

Tipp 3: Die richtige Lagergestaltung

Deine Lagergestaltung hat direkten Einfluss auf deine Kommissionierprozesse. Wie deine Waren aus den Lagerplätzen entnommen werden, hängt ganz von deiner Planung ab. Du kannst zum Beispiel nach dem FIFO-Prinzip (First In First Out) oder dem LIFO-Prinzip (Last In First Out) vorgehen. Die Wahl des richtigen Prinzips wird in der Regel von den gelagerten Waren bestimmt. Nur so ist sichergestellt, dass die älteste Ware immer zuerst versendet wird. Bei anderen Waren kann alternativ das LIFO-Prinzip genutzt werden. Ein schöner Nebeneffekt des FIFO-Prinzips: Es erlaubt die Preisgestaltung in Abhängigkeit vom Einkaufspreis. Steigt dieser für einen Teil der Ware an, kannst du die bereits gelagerten Artikel zunächst noch für den günstigeren Verkaufspreis anbieten. Wir haben bereits einen ausführlichen Ratgeber zur Lageroptimierung mit Tipps zum Lageraufbau, der Ausstattung und Beschriftung der Lagerplätze für dich veröffentlicht. Weitere Tipps zum bewerteten Warenbestand nach dem LIFO- & FiFO-Prinzip erhältst du in unserem Pickware 1x1.

Wenn du die Umschlagshäufigkeit deiner Produkte analysierst, kannst du auch eine Artikelkonzentration in deinem Lager vornehmen.

Tipp 4: Die heiße Zone

Das Einrichten einer Hot-Picking-Zone ähnelt dem Erstellen eines weiteren Lagers in deinem bestehenden Lager. Diese Zone wird mit deinen am häufigsten bestellten Artikeln ausgestattet, die daraufhin schneller und zentral verfügbar sind. Das Identifizieren dieser Artikel wird somit schneller abgeschlossen. Diese Maßnahme ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Frequenz der Artikelbestellungen wirklich hoch ist und sich die Menge der einzelnen Produkte in Grenzen hält.

Phase 4: Die Totzeit

Während der Kommissionierung fallen zwingend auch unproduktive Nebentätigkeiten an. Dazu gehören das Suchen und Identifizieren der Artikel und/oder Lagerplätze, das Zählen, Wiegen, Abmessen, Etikettieren, Quittieren sowie Lesevorgänge und vieles mehr. Den Suchprozess kannst du durch deutliche und effektive Kennzeichnungen vereinfachen. Außerdem solltest du dein Lager digitalisieren, falls dies noch nicht geschehen ist.

Tipp 5: Automatisierung

Bei der Optimierung von Lagerprozessen, die einen Einfluss auf die Kommissionierzeit nehmen, spielen Automatisierung und Digitalisierung eine tragende Rolle. Durch die Integration eines automatisierten Kommissioniersystems wird die Liefergeschwindigkeit erhöht und Bestandsfehler vermieden. Der Schwerpunkt sollte auf der Automatisierung des Bestell- und Lieferprozesses liegen. Die Einzelzeiten der Kommissionierung und damit einhergehende Kosten werden deutlich verringert. Ein weiteres Plus dieser Optimierungen ist die Reduzierung von Fehlentnahmen, Inventurdifferenzen und all ihrer Folgen. Mit Pickware WMS steht dir ein System zur Seite, das die Kommissionierung mit digitalen Picklisten, der Hervorhebung von Expressbestellungen oder auch mit dem automatischen Druck von Versandetiketten und allen weiteren relevanten Dokumenten beschleunigt und erleichtert.

Phase 5: Die Verteilzeit

Auch die Verteilzeit gehört zu den eher unproduktiven Phasen der Kommissionierung, ist aber Teil jeder Arbeitszeit. Sie entsteht durch sachliche oder persönliche Gründe wie Pausen. Schaffe angenehme Arbeitsplatzbedingungen für deine Mitarbeiter und motiviere sie. Eine Vereinfachung der Prozesse mithilfe der oben genannten Tipps trägt sicherlich auch zur Verbesserung der Arbeitsmoral bei.

Wir hoffen, dieser Beitrag inspiriert dich, deine Kommissionierprozesse zu optimieren. Wenn du E-Commerce Einsteiger bist, kannst du dich jetzt noch über die wichtigsten Versandgrundlagen informieren. Wenn du keine weiteren Beiträge verpassen möchtest, abonniere gerne unseren Newsletter.


Der Pickware Jahresrückblick 2021

pickware-jahresrueckblick

Noch mehr Plugins für Shopware 6, der Beginn einer komplett neuen Produktlinie und aufregende Projekte – Zum Jahresabschluss werfen wir einen Blick darauf, was sich in 2021 bei Pickware getan hat und wagen einen Ausblick auf unsere Pläne für das kommende Jahr. Neben den großen und kleinen Produktneuheiten schauen wir auf zahlreiche erfolgreiche Use Cases, unsere Zusammenarbeit mit Shopware und lassen auch Team Pickware nicht außer Acht, da wir uns auch in diesem Jahr wieder über starke Neuzugänge freuen.

Pickware Produktwelt: Shopware 6 & Pickware Cloud

Neben zahlreichen Verbesserungen und kontinuierlichem Support für unsere bestehenden Produkte, haben wir in diesem Jahr einen wichtigen Meilenstein in Richtung Shopware 6 gelegt: Mit dem Release von Pickware POS steht dir unser Kassensystem nun auch in Shopware 6 zur Verfügung. Neben Pickware ERP Starter, DHL Versand und GLS Versand erweitert Pickware POS unsere Produktpalette für die neue Shopware Welt und unterstützt dich bestmöglich in deiner Omnichannel-Strategie.

pickware-pos-release

Einen besonderen Meilenstein und ein gänzlich neues Produkt für Einzelhändler stellt unsere Pickware Cloud dar. Sie bietet eine Komplettlösung bestehend aus Kasse, Onlineshop und Warenwirtschaft und macht es für Einzelhändler unkompliziert möglich, online mit dem eigenen Geschäft durchzustarten. Mit dem Release unterstützen wir Händler dabei, sich dank unserer Cloud Technologie ohne Sorgen um Hosting, Datensicherheit oder Backups zu verwirklichen.

pickware-cloud-release-kasse-onlineshop-warenwirtschaft

Webinare und Experteninterviews mit Shopware

Auch in diesem Jahr haben wir unsere enge Zusammenarbeit mit Shopware weitergeführt. Neben Webinaren zu Pickware ERP Starter und Pickware POS für Shopware 6 konnten wir uns gemeinsam mit den Experten von Shopware zusammensetzen und sie zu Trends im E-Commerce ebenso wie zu den Grundlagen für einen erfolgreichen Start mit Shopware befragen. Über aktuelle Themen im E-Commerce sowie die passenden technischen Lösungen informiert zu sein, erlaubt dir, die besten Entscheidungen für dein Geschäft zu treffen. Lerne jetzt mehr und sieh dir die Aufzeichnungen unserer Webinare sowie unsere Experteninterviews mit Shopware an:

Kundenstorys: Erfolgsgeschichten mit Pickware

pickware-pos-schischi-home

Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen unserer Kunden bieten unsere monatlichen Kundenstorys. Hier zeigen Kunden aus verschiedensten Branchen, wie sie unsere Produkte entlang ihrer individuellen Bedürfnisse einsetzen, um ihre Prozesse rund um Lager, Kasse und Versand zu optimieren. In diesem Jahr freuen wir uns über spannende Kundenstories mit Dr. Hauschka, Triple2, KÖsmetik, König+, 24Helmets.de, Der Wabenprofi, schischi home, Woodberg, Beyond Beer, Vietschi-Farben, Material 4 Print und Flyfire®. Ebenso haben wir bei drei unserer Kunden nachgehakt, was sich rund um ihre Prozesse seit der letzten gemeinsamen Kundenstory getan hat. Die ausführlichen Updates vom SV98, Americandy und kavalio erhältst du im Kundenstory Update.

Team Pickware feiert Zuwachs in allen Bereichen

pickware-teamfoto-2021

Ganze 13 Neuzugänge gab es in diesem Jahr bei Pickware zu feiern. Damit zählt unser Team nun 52 Mitglieder, die täglich daran arbeiten, den Onlinehandel für dich noch einfacher zu gestalten. Mit der neu gewonnen Unterstützung durch unser People & Culture Team konnten wir unsere diversen Teams verstärken und viele neue Projekte beginnen, die dich im kommenden Jahr erwarten.

Produktausblick: Damit geht es in 2022 weiter

Ein wichtiger Teil unseres Jahresrückblicks ist auch der Ausblick auf das kommende Jahr. Dabei richten wir unseren Fokus besonders auf die Bereitstellung unserer Kernprodukte in Shopware 6. In 2022 soll die Pro-Version unserer Warenwirtschaft Pickware ERP Pro erscheinen. An der vollumfänglichen Version unseres ERP für Shopware 6 arbeiten wir mit Hochdruck. Ebenso wichtig ist uns das Projekt Pickware WMS, das wir im kommenden Jahr umsetzen möchten. Mit Pickware WMS bieten wir dir neben unserem ERP und POS schlussendlich auch ein Produkt zur Lager- und Versandoptimierung für Shopware 6 an und komplettieren damit das Angebot unserer wichtigsten Produkte rund um Kasse, Lager und Versand.

Analog zu unserem Wachstum in Shopware 6 soll auch die Pickware Cloud weiterentwickelt werden. Da die Funktionsbereiche in der Cloud auf unseren bisherigen Produkten basieren, wird mit der Weiterentwicklung unserer Shopware 6 Produkte auch der Leistungsumfang der Pickware Cloud wachsen.

Wir blicken dem neuen Jahr motiviert entgegen und freuen uns auf zahlreiche spannende Projekte. Wir wünschen dir einen erfolgreichen Jahresabschluss und einen guten Start in 2022!


Die diesjährigen Versandfristen für deine Weihnachtspakete

versandfristen-weihnachten21-coverbildBald ist es wieder so weit: Weihnachten steht vor der Tür und das große Onlineshopping ist mit dem vergangenen Black Friday Wochenende schon in vollem Gange. Erneut prognostizieren die Versanddienstleister ein neues Rekordhoch in Bezug auf die Menge an Paketen. Damit alles reibungslos läuft, gibt es eine wichtige Voraussetzung für dich als Händler im Weihnachtsgeschäft: Die Geschenke müssen rechtzeitig zu Heiligabend ankommen. Damit du dies sicherstellen kannst, haben wir dir die diesjährigen Versandfristen der großen Dienstleister aufgelistet und geben einige Tipps, wie dein Paket nicht nur pünktlich, sondern auch sicher ankommt.

Kennzahlen zum Weihnachtsgeschäft

Um zu begreifen, welche Dimensionen das diesjährige Weihnachtsgeschäft für die Versanddienstleister annehmen wird, hat Hermes eine Prognose zum Weihnachtsgeschäft 2021veröffentlicht:

  • Circa 9% mehr Päckchen und Pakete als im Rekordjahr 2020
  • Von Oktober bis Dezember 2021 werden rund 137 Millionen Sendungen erwartet
  • An Spitzentagen werden es bis zu 3 Millionen Pakete sein
  • Zeitweise sind täglich zusätzlich 3.500 Arbeitskräfte und 3.900 Fahrzeuge im Einsatz

Versandfristen für Heiligabend

Mit den folgenden Fristen liegen die Geschenke rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum deiner Kunden. In Ausnahmefällen wie z. B. je nach Wetterlagen übernehmen die Versanddienstleister jedoch wie üblich keine Garantie.

Du kannst diese Fristen gerne mit deinen Kunden teilen. Wir empfehlen aufgrund der prognostizierten hohen Auslastung der Paketdienste, ein paar Tage Puffer einzubauen.

DHL

National:

  • Abgabe bis Montag, 20. Dezember 2021 in Postbank- und Partner-Filialen, DHL Paketshops oder Packstationen
  • Abgabe bis Dienstag, 21. Dezember 2021 per DHL ExpressEasy

Europa:

  • Abgabe zwischen Freitag, 10. Dezember und Montag 20. Dezember je nach Zielland

Deutsche Post

National:

  • Abgabe bis Mittwoch, 22. Dezember vor der Leerung

Europa:

  • Abgabe bis Dienstag, 14. Dezember

Hier findest du weitere Informationen zu den DHL Versandfristen für Weihnachten.

Hermes

National
Abgabe bis Montag, 20. Dezember

Europa
Abgabe zwischen dem 05. und 21. Dezember je nach Zielland

Hier gibt es weitere Informationen zum Hermes Weihnachtsversprechen sowie Daten für die einzelnen EU-Länder.

UPS

UPS stellt am Freitag, 24. Dezember 2021 lediglich Pakete, die per UPS Express Plus oder UPS Express versendet worden sind zu. Pakete, die mit UPS Standard, UPS Expedited oder UPS Express Saver versendet werden, werden nur bis zum 23. Dezember ausgeliefert und sollten daher entsprechend früher abgegeben werden.

National:

  • Abgabe bis Dienstag, 21. Dezember bis 12 Uhr * per UPS Standard (Zustellung am 23. Dezember)
  • Abgabe bis Mittwoch, 22. Dezember bis 18 Uhr * per UPS Express Saver (Zustellung am 23. Dezember)
  • Abgabe bis Donnerstag, 23. Dezember bis 12 Uhr * per UPS Express Plus und UPS Express (Zustellung am 24. Dezember)

Europa:

  • Abgabe bis Montag, 20. Dezember * per UPS Standard
  • Abgabe bis Donnerstag, 23. Dezember * per UPS Express Plus und UPS Express

Achtung: Für Onlinehändler gelten in der Weihnachtszeit (vom 31.10.2021 bis zum 15.01.2022) die sogenannten Season Peak Zuschläge. Weitere Infos zum UPS Weihnachtsversand.

*Die Lieferfristen basieren auf den durchschnittlichen UPS Laufzeiten und können je nach Zielland variieren. Um sicherzustellen, dass die Lieferung bis Weihnachten erfolgt, solltest du dich von UPS beraten lassen.

DPD

National:

  • Abgabe bis Dienstag, 21. Dezember bis 12 Uhr per DPD Versand
  • Abgabe bis Donnerstag, 23. Dezember bis 12 Uhr als Prio- oder Expresspaket

Europa:

  • Abgabe bis Freitag, 17. Dezember bis 12 Uhr

Für Onlinehändler gilt vom 01. November 2021 bis zum 23. Dezember 2021 ein Zuschlag für DPD Sendungen. Die Details kannst du im neuen Blogartikel von DPD nachlesen.

GLS

National:

  • Abgabe bis Dienstag, 21. Dezember

Europa:

  • Abgabe bis Montag, 20. Dezember. für den Versand in benachbarte EU-Länder
  • Abgabe bis Freitag, 17. Dezember für den Versand in weitere europäische Länder

Mehr dazu unter folgendem Link.

Österreichische Post

National (Österreich):

  • Abgabe bis Dienstag, 21. Dezember
  • Abgabe bis Donnerstag, 23. Dezember bei Expresspaketen

Europa:

  • Abgabe bis Mittwoch, 15. Dezember als Paket
  • Abgabe bis Montag, 20. Dezember per Post Express

Hier findest du weitere Informationen zu den Österreichische Post Versandfristen für Weihnachten.

Schweizer Post

National (Schweiz):

  • Abgabe bis Donnerstag, 23. Dezember (mit Swiss-Express «Mond» oder als A-Post)

Europa:

  • Abgabe bis Donnerstag, 16. Dezember per URGENT
  • Abgabe bis Dienstag, 07. Dezember per Priority

Hier findest du weitere Informationen zu den Schweizer Post Versandfristen für Weihnachten.

So kommen deine Pakete sicher an

​​Es ist nicht nur wichtig, dass du deine Pakete rechtzeitig versendest, sondern auch, dass deine Kunden früh genug in deinem Onlineshop bestellen. Kommuniziere daher auf all deinen Plattformen die späteste Annahme von Bestellungen, damit die pünktliche Lieferung bis Weihnachten sichergestellt ist.

Neben der Vermeidung von Hohlräumen und dem besonderen Absichern von Glaswaren solltest du auch darauf achten, dass Schlitze am Boden oder Deckel potenzielle Schwachstellen des Pakets sind. Sie müssen daher besonders sorgfältig verklebt werden: mindestens zweimal längs und quer mit Paketband. Bei schweren Sendungen über 20 Kilogramm sollten idealerweise alle Schlitze verschlossen sein, also auch die rund um den Deckel.

Wusstest du, dass einige scheinbar harmlose Produkte vom Versand ausgeschlossen sind? Dazu zählen z. B. Batterien und verderbliche Lebensmittel, aber auch Bargeld und Schmuck. Bei Sendungen in die Schweiz und nach Liechtenstein sind auch Tabak und Alkohol untersagt. Achte also darauf, wie du deine Waren kennzeichnen musst.

In der versandstarken Zeit das Lager aufrüsten

Die Versanddienstleister machen es vor: Rund um Weihnachten wird nochmal an Hardware und Personal aufgerüstet. Bist du für den Ansturm gewappnet?
Die Nutzung der Pickware Versandadapter bringt zusätzlichen Schwung in dein Weihnachtsgeschäft, denn der Einsatz mehrerer Versandadapter hilft dir beim Versandkosten Sparen. In unserem Pickware 1x1 erfährst du, wie du deine Versandkosten in Shopware optimal konfigurierst.

Mehr Infos zu den unterschiedlichen Leistungen wie z. B. dem Thema Haftung, den Vorteilen für Geschäftskunden oder den Extra Services rund um deinen Paketversand findest du in unserem Versanddienstleister Vergleich.

Wir wünschen dir viel Erfolg für das Jahresendgeschäft und eine möglichst entspannte Weihnachtszeit! Um keine hilfreichen Beiträge zu verpassen, abonniere gern unseren Newsletter.


Wie du deine Retourenquote senkst & Retouren effizient abwickelst

pickware-retouren-optimal-abwickeln

Verkaufst du deine Produkte über einen Onlineshop, bist du laut Gesetzgeber dazu verpflichtet, deinen Kunden die Möglichkeit einer unkomplizierten Retoure anzubieten. Im Jahr 2021 wurde dieses Angebot laut einer Bitkom Studie bei jeder siebten Bestellung in Anspruch genommen. Somit werden knapp 15 % aller Onlinebestellungen retourniert. Für Onlinehändler stellt dies eine zusätzliche finanzielle Belastung dar. Ganze 44 % der befragten Händler gaben in der Studie an, dass hohe Retourenquoten ihr Geschäft belasteten. Neben Transportkosten für die zusätzlichen Wege fallen auch die Bearbeitungskosten im Lager an und gegebenenfalls Umsatzverluste durch Waren, die nicht weiter verkauft werden können. Insbesondere für kleine Geschäfte können die Retourenkosten schnell aus dem Ruder laufen, da die Rechnung aus hohen Retourenpreisen und günstigen Artikeln häufig nicht aufgeht.

Selbstverständlich gibt es viele branchenabhängige Unterschiede im Retourenmanagement und kostenlose Rücksendungen sind nicht in allen Branchen selbstverständlich. Für einige Warengruppen, beispielsweise innerhalb der Modebranche, ist die kostenlose Retoure für Kunden allerdings kaum noch wegzudenken. Da die Verlockung des versandkostenfreien Shoppings die Kaufentscheidung oft stark beeinflusst, stellt es ein großes Wagnis dar, die Retourenkosten vom Kunden übernehmen zu lassen. Auch wenn die Gesamtkosten für Rücksendungen teilweise durch höhere Marktpreise auf die Kunden verlagert werden, leiden schlussendlich auch die Margen der Onlinehändler darunter.

Retouren entgegenwirken mit 5 praktischen Tipps:

  • Setze auf detaillierte Produktbeschreibungen. Gehe dabei über die herkömmlichen Informationen einer Produktbeschreibung hinaus. Gib beispielsweise für Kleidung an, ob ein Artikel eher groß oder klein ausfällt. Je spezifischer deine Beschreibung ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kunde sich unter dem Produkt etwas gänzlich anderes vorstellt und die Sendung retourniert.

  • Stelle aussagekräftige Bilder oder Videos zu deinem Produkt bereit. Da deine Kunden im Vorfeld keine Chance haben, die Produkte live zu sehen, sind besonders realistische Produktdarstellungen ein Muss für deinen Onlineshop. Achte hierbei auf eine realitätsgetreue Farbdarstellung sowie Abbildungen, die die Ausmaße, Oberflächenbeschaffenheit etc. deines Produkts darstellen.

  • Fördere authentische Kundenbewertungen. Gib deinen Kunden die Möglichkeit, ihre eigenen Einschätzungen eines gekauften Produktes mit anderen Kunden zu teilen. Mithilfe unabhängiger Produktfotos und -erfahrungen erschaffst du einen weiteren, sehr spezifischen Blickwinkel und erweiterst die Glaubwürdigkeit und Transparenz deines Onlineshops. Lies hier nach, wie du Kundenbewertungen optimal nutzt, um deinen Umsatz zu steigern.

  • Nutze praktische Tools, wie den Shopping Advisor. Mit dem Produktberater-Plugin führst du Kunden über eine Abfrage verschiedener Präferenzen, beispielsweise zu Preisen, Eigenschaften und Herstellern, zum passenden Produkt. Dabei kannst du einzelne Aspekte auch stärker oder schwächer gewichten, um zu gewährleisten, dass die generierten Produktempfehlungen so personalisiert wie möglich sind.

  • Vermeide Fehllieferungen. Durch die Umstellung auf Pickware ERP und Pickware WMS machst du dein Versandwesen noch zuverlässiger und verringerst so die Gefahr, falsche Artikel an die Kunden zu liefern. Insbesondere unsere Versand App hilft dir und deinen Versandmitarbeitern mittels barcodebasierter Prozesse dabei, deinen Kommissionierprozess zu optimieren.

Retourenmanagement mit Pickware ERP

Mit Pickware ERP ist die Aufnahme von Retouren auch über das Backend möglich. Die entsprechende Retourenübersicht findest du unter Kunden > Retouren. Hier kannst du gezielt nach Retouren suchen, neue Retouren anlegen oder alle bereits vorhandenen Retouren einsehen. Um dein Retourenmanagement noch übersichtlicher zu gestalten, kannst du neben den standardmäßig eingeblendeten Spalten viele zusätzliche Spalten mit Informationen zur Kundengruppe oder Anzahl der retournierten Produkte einblenden.

pickware-erp-retoure-backend

Eine ausführliche Beschreibung unseres Retourenmanagements in Pickware ERP findest du in unserem Helpcenter unter Retouren mit Pickware ERP. Wie du Retouren in Shopware 6 abwickelst, erklären dir diese Beiträge zu Umtausch und Retouren.

Retourenmanagement mit Pickware WMS

pickware-wms-scanner-retoure-erstellen

Erweiternd zum Retourenmanagement in Pickware ERP besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Retouren bequem mit der Lager App zu erfassen. Der Retourenprozess läuft dabei in vier einfachen Schritten ab. Suche zunächst im Tab Rücksendungen nach der Bestellung, die du retournieren möchtest oder scanne das Rücksendeetikett. Wähle anschließend das Ziellager zur Einlagerung, scanne die entsprechenden Artikel und hinterlege die Retourenmenge. Anschließend findest du die Retoure in der Retourenübersicht in deinem Backend.

Alle weiteren Schritte und wichtigen Informationen zum Retourenmanagement mit Pickware WMS findest du in unserem Helpcenter unter Retouren mit Pickware WMS.



Experteninterview: E-Commerce Trends – von Virtual Reality bis Social Commerce

pickware-shopware-shopsystem-experten-interview-patrick-buengener-icon

Shopware ist mit über 100.000 zufriedenen Kunden einer der führenden Shopsystem Anbieter in Deutschland. Die Mission des Unternehmens lautet: Händlern mit flexiblen und zukunftsweisenden E-Commerce Lösungen die Freiheit geben, ihre Wachstumspotenziale schnell und einfach zu entfalten. Dies beinhaltet unter anderem, stets die neuesten Entwicklungen im E-Commerce auf dem Radar zu haben. Wir haben nachgefragt, wie die E-Commerce Trends 2022 aussehen und Patrick Büngener von Shopware hat uns als Experte Rede und Antwort gestanden.

Pickware: Lieber Patrick, möchtest du kurz erzählen, was deine Aufgaben bei Shopware sind und wie lange du schon Teil des Unternehmens bist?

Patrick: Ich bin als Partnermanager BeNeLux bei der Shopware AG tätig und berate und betreue unsere Kunden bezüglich gemeinsamer Projekte. Mittlerweile bin ich 4 ½ Jahre dabei.

In den letzten Jahren zählten Augmented und Virtual Reality zu den Top Trends im E-Commerce. Glaubst du, diese Themen sind in 2022 weiterhin relevant oder ist der Hype eher schon vorüber?

Ich denke, dass die Technologie rund um VR noch am Anfang ihres Lebenszyklus steht und durch eine höhere Nachfrage verschiedene Technologien auch noch kostengünstiger angeboten werden können. In Zeiten der Corona-Pandemie ist wieder häufiger nach diesem Trend gefragt worden, speziell in bestimmten Branchen wie der Möbelindustrie, wo beispielsweise virtuelle Showrooms und ähnliches ein Thema sind. Ich sehe eine reelle Chance, dass VR sich in bestimmten Branchen durchsetzen kann, da die Technologie zu einer besseren Customer Journey beiträgt und sie eine umfangreiche visuelle Beratung der Kunden ermöglicht. Es verbessert sich damit nicht nur das Kundenerlebnis, die Kunden sind aufgrund der Beratungsqualität sogar bereit, mehr für das Produkt zu bezahlen. Die Händler können außerdem ihre Retourenquote senken.

Du hast die Corona-Pandemie bereits angesprochen. Welche Trends sind im vergangenen Jahr insbesondere für Shopware relevant geworden?

Im vergangenen Jahr haben wir viele Anfragen zu Omnichannel-Konzepten erhalten. Die Händler stellten sich immer wieder die Frage: Wie kann ich meine Produkte auf genau den Verkaufskanälen anbieten, über die ich meine Zielgruppe aktuell am besten erreiche? Diese Frage stellen sich besonders B2B-Händler, die ihre Produkte direkt an Endkunden vertreiben möchten. Aber auch Händler, die ihr stationäres Ladengeschäft clever mit dem Onlineshop verknüpfen wollen – zum Beispiel mit „Click & Collect“ – sind an uns herangetreten.



Mit Social Commerce wurde ein Weg geschaffen, eine verbesserte persönliche Beziehung zum Kunden und eine aktive Beteiligung der Community zu realisieren. Sollten Onlinehändler Social Shopping zukünftig in ihr Portfolio aufnehmen?

Das hängt stark von den jeweiligen Produkten oder Services sowie dem Geschäftsmodell und der Zielgruppe des Händlers ab. Wenn sich die Zielgruppe intensiv auf Social Media bewegt und dort von Produkten inspirieren lässt, dann ist Social Shopping im Portfolio wahrscheinlich sinnvoll. Aber gerade hier können Händler auch versuchen, sich abzuheben und stattdessen auf anderen Wegen persönliche Beziehungen zur Zielgruppe aufbauen. Allgemein betrachtet ist es klug, eine Omnichannel-Strategie anhand der genannten Faktoren aufzubauen und für sich selbst zu evaluieren, welche Kanäle Potenzial haben.

Welche Möglichkeiten könnten sich für Onlinehändler durch die Integration von Social Commerce ergeben?

Im Rahmen von Social Commerce ist vor allem der Aufbau einer stärkeren, persönlichen Bindung zu Bestandskunden im Fokus. Die Neukundengewinnung ist gerade auf Social Media jedoch ebenfalls häufig erfolgversprechend. Kunden, die über diese Plattformen auf ein Produkt stoßen, kaufen meist intuitiver. Sie überlegen nicht so lange und sind emotional beeinflusst. Sobald du es als Händler schaffst, mit gutem Content und sinnvoller Platzierung deiner Produkte eine aktive Community zu etablieren, bist du auf dem Weg zu einer richtig guten Marke. Ein erhöhter Absatz ist dann definitiv eine langfristige Folge davon.

Social Commerce ist Teil eines Ansatzes, der schon seit vielen Jahren im E-Commerce diskutiert wird und den du nun auch schon angesprochen hast: Omnichannel. Woher kommt die Tendenz hin zu einem kanalübergreifenden Geschäftsmodell?

Die Tendenz kommt vom Menschen selbst und geht mit dem veränderten Kaufverhalten vieler Verbraucher einher. Das Kaufverhalten ist nämlich deutlich vielschichtiger und komplexer geworden. So beginnt zum Beispiel jemand den Kaufprozess auf einem Kanal und schließt diesen auf einem komplett anderen Kanal ab. Um jetzt und zukünftig weiterhin die Zielgruppe zu erreichen, müssen Händler alle relevanten Kanäle berücksichtigen und neue Wege gehen.

Welche Faktoren machen einen erfolgreichen Omnichannel-Ansatz aus?

Zum einen muss die technische Grundlage passen, sodass Händler ihre Produkte flexibel auf verschiedenen aktuellen und zukünftigen Verkaufskanälen nahtlos anbieten und verkaufen können. Die Kunden müssen stets auf eine gleichwertige Kauferfahrung stoßen, die sie beim Einkauf bestmöglich unterstützt. Sowohl technisch als auch in Bezug auf das Marketing sollten die verschiedenen Verkaufskanäle aufeinander abgestimmt sein, damit Händler ihre Kunden in keiner Phase der Customer Journey verlieren. Es reicht also nicht, nur die Kanäle mit Produkten zu füllen, alles muss miteinander verknüpft sein.

Wie sieht deiner Meinung nach die nächste wichtige Innovation im E-Commerce aus?

Ich denke, dass die CO₂-freie Transformation in der Gesamtwirtschaft auch im E-Commerce viele neue Innovationen hervorbringen wird. Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten sowie Unternehmen ist enorm gestiegen. Das ist gut so! Denn hierdurch werden kommerzielle Ziele nachhaltig. Ohne konkret eine Innovation zu nennen, denke ich, dass sich im E-Commerce einiges in den Bereichen Logistik, Verpackung, Retoure usw. tun wird.

Neben einem nachhaltigeren E-Commerce sehe ich in Zukunft vor allem auch das Thema Live Commerce als Trend. Ich gehe davon aus, dass verschiedene Formen von Live Commerce, wie das Verkaufen im Rahmen eines Livestreaming Events oder Live Auktionen, sich kurzfristig im E-Commerce festigen werden.

Lieber Patrick, wir bedanken uns für das Interview.


So holst du das Beste aus deinen Sale-Aktionen heraus

sale-vorbereitung-quadratisch Sale-Aktionen sind beliebt und im Laufe des Jahres tun sich immer wieder geeignete Anlässe auf, um deinen Kunden einen Ausverkauf anzubieten. Abgesehen von den klassischen saisonalen Events wie Weihnachten und Ostern sind vor allem der Sommer- und Winterschlussverkauf bekannt. Darüber hinaus sind in den vergangenen Jahren weitere Trends zu uns nach Deutschland übergeschwappt, die nun als Feiertage im E-Commerce gelten und für vermehrten Traffic sorgen: Der Black Weekend Sale inklusive Black Friday und Cyber Monday, der traditionell am Wochenende nach Thanksgiving stattfindet, sowie der Singles-Day, der aus dem asiatischen Raum kommt und am 11. November gefeiert wird.

Letztere Events gelten als besonders umsatzstark und läuten den Beginn des Weihnachtsgeschäfts ein. Wer sich das als Onlinehändler zu Nutze machen möchte, sollte gut vorbereitet und ab November auf ein erhöhtes Kaufvolumen eingestellt sein, um das volle Potenzial aus den Aktionen herauszuholen. Wir haben unsere Kunden gefragt, wie sie sich auf Sales vorbereiten und geben dir darüber hinaus einige Tipps an die Hand, wie du deinen Sale zum Erfolg machst und auch zu verkaufsstarken Zeiten flexibel bist.

Starte lieber zu früh als zu spät mit der Planung eines Sales

Auch wenn der Sale noch weit in der Zukunft liegt, solltest du dich frühzeitig darauf vorbereiten. Die Organisation beginnt bestenfalls damit, dass du dir überlegst, was dein Ausverkauf umfassen soll. Fokussierst du dich auf ausgewählte Produkte in deinem Shop, bietest du praktische Bundles an oder lockst du deine Kunden mit einem Rabatt über das komplette Sortiment? Ein Sale ist immer auch eine Möglichkeit, Neukunden für sich zu gewinnen, die deine Produkte zunächst zum kleinen Preis testen möchten. In dem Fall kannst du ein Einsteigerprodukt vergünstigt anbieten. Möchtest du dich lieber auf Bestandskunden fokussieren? Dann rabattiere Nachfüllsets oder Aufbauprodukte beziehungsweise deine am häufigsten verkauften Artikel.

“Wir geben Preisvorteile gerne an unsere Kunden weiter. Oft sind es daher spezielle Produkte, die in den Sale wandern. Aber es können auch mal mehrere Artikel eines Herstellers sein, die zeitweise rabattiert sind. Bei saisonalen Sales, z. B. Sommersale, verzichten wir weitestgehend darauf, bestimmte Artikel herauszustellen, sondern lassen die Nutzer*innen via Kategorie-Ebene durch die rabattierten Artikel navigieren. Letztlich bildet die Basis eines erfolgreichen Sales immer der jeweilige Artikel. Ist dieser pickware_sale_grundstoff_logo– nicht nur in Bezug auf den Preis – als Gesamtpaket attraktiv, stimmt auch die Nachfrage.”
Nico Leschhorn, Grundstoff

Es ist wahrscheinlich unklug, deinen kompletten Warenbestand innerhalb weniger Tage zum Schnäppchenpreis abzuverkaufen. Finde daher ein gutes Mittelmaß und stelle sicher, dass dein Lager nicht beispielsweise kurz vor Weihnachten restlos leergeräumt ist. Von Fake-Angeboten solltest du Abstand nehmen. Wer seine Produkte zu einem vermeintlich günstigeren Preis verkauft, obwohl der Originalpreis derselbe ist, fliegt früher oder später auf. Der Image-Schaden ist meist nicht mehr zu bereinigen.

Bereite nicht nur deinen Onlineshop vor

Hast du festgelegt, welche Art von Sale es werden wird, solltest du dein Lager vorbereiten. Kalkuliere, mit welchem Absatz du während deiner Aktion rechnest und bestelle entsprechend bei deinen Herstellern. Dein System sollte dir hierbei Hilfestellung leisten. Pickware ERP liefert dir beispielsweise eine Bestandsübersicht sowie den von dir festgelegten Meldebestand und den voraussichtlichen Bedarf unter Berücksichtigung schon vermerkter Verkäufe. Damit funktioniert nicht nur deine alltägliche Bedarfsplanung optimal, sondern du kannst auf dieser Basis auch deine für den Sale benötigten Mengen berechnen. Bestelle mit genug Vorlauf, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Ist das Lager gut gefüllt, stehen die internen Prozesse an. Wappne sowohl dein System als auch deine Mitarbeiter für den Ansturm. Weder eine überforderte Webseite noch zu spät oder falsch ausgelieferte Produkte sind im Rahmen eines Sales die gute Werbung, die du dir uns erhoffst. Es kann sinnvoll sein, dein Personal im Lager und Versand für den Zeitraum des Sales aufzustocken – deine Pickware WMS Lizenzen kannst du ebenfalls jederzeit aufstocken, damit deine Mitarbeiter zeitgleich arbeiten können.

“Die Lagerbestandsplanung steht für uns vor einem wichtigen Sale an erster Stelle, damit das Lager auch voll ist und über den Sale die Artikel nicht ausgehen.
In Bezug auf den Kundenservice wird darauf geachtet, die Prozesse intern so einfach wie möglich zu halten und effizient zu arbeiten, pickware_sale_koesmetik_logowenn ein großer Ansturm erfolgt.”
Jan Philipps, KÖsmetik

Vergiss nicht: Gegebenenfalls bringt dein Ausverkauf auch erhöhte Retouren mit sich, die es abzuwickeln gilt. Auch hier bietet es sich an, über genügend WMS Power zu verfügen und sich zusätzlich die eigenen Rückgaberichtlinien im Voraus nochmals genau anzusehen. Biete – wenn das sinnvoll ist – Sonderbedingungen in Bezug auf den Versand an, falls du diesen während des Aktionszeitraums beispielsweise kostenlos anbieten möchtest. Falls doch mal etwas schiefläuft, kannst du das häufig mit einem guten Support wieder gut machen – sei darauf also ebenfalls vorbereitet!

“Wir versuchen mögliche Spitzen vorab personell einzuplanen und abzufangen. Meist gelingt dies gut, aber es gab auch schon Phasen, in denen wir aus verschiedenen Gründen mit dem Aufkommen zu kämpfen hatten und dann besondere Maßnahmen, wie ein stark priorisierter Pick- und Versandprozess nötig waren. Bei besonders häufig bestellten Sale-Artikeln unterstützen uns die Pickfilter in der Pickware WMS Versand App, pickware_sale_grundstoff_logo die auf das jeweilige Produkt ausgerichtet sind und den Prozess beschleunigen.”
Nico Leschhorn, Grundstoff

Mach auf deine Aktion aufmerksam!

Wenn du die Grundpfeiler des Sales festgezurrt hast, gilt es die Bewerbung der Aktion ins Auge zufassen. Überlege dir, wann du die Sale-Vorteile kommunizieren willst. Oft ist es sinnvoll, nicht direkt alle Details preiszugeben, sondern “Warm-up”-Mails zu versenden. Diese weisen auf den Ausverkauf hin, benennen aber die Konditionen noch nicht explizit. Wenn du daraufhin 2–3 Tage vor der Sale-Aktion eine weitere Ankündigung und mehr Details zu den rabattierten Produkten versendest, verhinderst du, dass die Kunden ihren Einkauf in deinem Onlineshop aufgrund des Sales hinauszögern. Diese Verzögerung bewirkt eine Umsatzflaute vor dem Ausverkauf und kann im Rahmen dessen schlimmstenfalls zu Lieferengpässen führen.

Nutze möglichst alle deine Kanäle zur Bewerbung deiner Rabattaktion. Achte jedoch darauf, dass du dein Publikum differenziert ansprichst und die Inhalte spannend gestaltest. Du kannst deinen Newsletter-Abonnenten beispielsweise einen weiteren Rabattcode zur Verfügung stellen, den sie zusätzlich zum Sale anwenden können. Nutze den Überraschungseffekt! Nur so hebst du dich von anderen Onlinehändlern ab.

“Je größer und wichtiger die Aktion für uns ist, desto größer ist auch der Zeitaufwand und die Planung im Vorhinein. Wir bieten Sales besonders zu Feiertagen wie Neujahr oder Weihnachten an und sie funktionieren super, um den Umsatz kurzfristig anzukurbeln. Pickware ERP sowie Pickware WMS unterstützen uns bei der Umsetzung unserer Aktionen. Wir sind jedoch auch der Meinung, dass sich pickware_sale_koesmetik_logozu viele Sales negativ auf die Preispolitik auswirken.”
Jan Philipps, KÖsmetik

Und... fühlst du dich nun bereit für deinen Sale? Dann ran an die Vorbereitungen!

Wenn du deine Warenwirtschaft erst noch auf Vordermann bringen möchtest, lohnt es sich, zum Black Weekend im Store vorbeizuschauen:

black-weekend-sale-pickware

Release: Pickware POS für Shopware 6 ist da!

Es ist soweit! Pickware POS ist ab sofort auch für Shopware 6 verfügbar. Nach dem Release von ERP Starter sowie DHL Versand und GLS Versand freuen wir uns, in der Shopware 6 Welt nun auch mit unserem Kassensystem vertreten zu sein.

Pickware POS ist das Kassensystem, welches auch in deinem Shopware 6 Shop nahtlos integriert ist und dich so bei deinem Omnichannel-Handel bestmöglich unterstützt. Mit Pickware POS in Kombination mit der iPad Kasse verkaufst du im Ladengeschäft oder auf Messen direkt aus deinem Onlineshop heraus. Damit wickelst du alle Verkäufe und Warenabgänge in einem System ab und vermeidest Überverkäufe.

211108_blog-cover-pos-release-blog

Wie kann ich Pickware POS für Shopware 6 buchen?

Für Shopware 5 wird unser Pickware POS Plugin weiterhin wie gewohnt über den Shopware Store angeboten. In der Shopware 6 Welt hingegen ist für Pickware POS und WMS der Pickware Account die zentrale Plattform für deine Kunden- und Vertragsdaten, Zahlungen und Lizenzbuchungen. Das Pickware POS Plugin für Shopware 6 kaufst du somit direkt in deinem Pickware Account und kannst dort auch ganz einfach kurzfristige Anpassungen deiner Lizenzen durchführen.

pickware-account-startseite-vorschau

Zum Pickware Account Login gelangst du über unsere Homepage. In unserem Helpcenter beantworten wir weitere Fragen rund um die Installation und Einrichtung von Pickware POS. Die POS App wird wie bisher aus dem Apple App Store installiert.

Mit Pickware POS zum Verkaufserfolg

Mit Pickware POS gelingt dir die Umsetzung deiner Omnichannel-Strategie. Ob im Ladengeschäft, auf Messen, im Pop-up-Store oder über den Onlineshop – Du vermeidest Fehlerquellen und unnötige Schnittstellen zwischen den Verkaufskanälen. Das Kassensystem kommuniziert in Echtzeit mit deinem Onlineshop und dem ERP. So hältst du automatisch deine Lagerbestände aktuell und hast auch am POS Zugriff auf alle Kunden- und Produktdaten aus dem Onlineshop. Außerdem bist du mit Pickware zu 100 % rechtskonform unterwegs. Pickware POS erfüllt alle Anforderungen der GoBD und der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV).

Pickware POS für Shopware 6 jetzt 30 Tage kostenlos testen

Verknüpfe jetzt deine Filiale mühelos mit deinem Onlineshop! Du kannst Pickware POS einfach über den Pickware Account 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen.

pickware-pos-jetzt-kostenlos-testen

Wir wünschen dir viel Spaß mit Pickware POS! Feedback und Anregungen sind wie immer willkommen. Bei weiteren Fragen steht dir unser Support Team selbstverständlich jederzeit zur Seite.

Shopware Webinar: Pickware POS – das integrierte Kassensystem für Shopware 6

Lass dir live zeigen, welche Funktionen dich beim Verkaufen optimal unterstützen und erfahre, wie du ein nahtloses Einkaufserlebnis mit Pickware POS in Shopware 6 kreierst.


Release: Die Pickware Cloud ist da!

Hurra! Wir feiern diese Woche unser Release der Pickware Cloud. Als Komplettlösung für Einzelhändler umfasst die Pickware Cloud eine Kombination aus Kasse, Onlineshop und Warenwirtschaft. Wir freuen uns, euch diesen besonderen Meilenstein in der Pickware Geschichte präsentieren zu dürfen. Wir stellen vor, was die Idee hinter unserer neuen Lösung ist und was die Pickware Cloud bietet.

pickware-cloud-release-kasse-onlineshop-warenwirtschaft

Die Idee hinter der Pickware Cloud

Wir möchten mit der Pickware Cloud insbesondere stationäre Einzelhändler beim Verkaufen und der unkomplizierten Verwirklichung ihrer Geschäftsidee unterstützen. Das sind Händler, die in erster Linie auf der Suche nach einem modernen Kassensystem für ihr Ladengeschäft sind und auch Pläne für den Onlinehandel haben. Sie suchen eine sofort einsatzbereite und trotzdem professionelle und skalierbare Lösung. Die Pickware Cloud bietet genau dieser Zielgruppe eine Komplettlösung. Diese setzt sich zusammen aus einem modernen Kassensystem, einem leistungsfähigen Onlineshop und einer zentralen Warenwirtschaft – alles aus einer Hand.

Diese Lösung basiert auf unserer bisherigen Produktwelt. Wir haben jetzt ein zusätzliches Angebot für alle Händler, die zwar an unserem Kassensystem interessiert sind, die jedoch keinen Shopware Onlineshop betreiben. Mit der Pickware Cloud erweitern wir unser Geschäftsmodell. Wir werden aber auch weiterhin unsere Produkte im On-Premise Bereich für Shopware 5 und 6 anbieten.

Was bietet die Pickware Cloud?

Die Pickware Cloud bietet insbesondere für Einsteiger ein Kassensystem, einen Onlineshop und eine Warenwirtschaft, ohne dass eine eigene Infrastruktur benötigt wird. Damit kann jeder Händler mit nur einer Lösung seinen Onlineshop unkompliziert im Browser per 1-Klick-Setup selbst einrichten, das Kassensystem ist direkt angeknüpft und gleichzeitig profitiert er von wertvollen Warenwirtschaftsfunktionen. Der Händler muss sich dabei Dank Cloud Technologie keine Gedanken bezüglich Hosting, Datensicherheit oder Backups machen.

Auf unserer Homepage findest du in einem neuen Bereich alle Informationen zur Pickware Cloud.

Ausblick und Vision

Da die Funktionsbereiche in der Cloud auf unseren bisherigen Produkten basieren, werden sie sich analog zur unser Entwicklung in Shopware 6 stetig weiterentwickeln. Unsere Vision für die Cloud ist es, stationäre Händler sowohl online als auch offline unkompliziert bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsidee zu unterstützen.

Abonniere unseren Newsletter und halte dich über unsere Produkte und Neuheiten auf dem Laufenden.


Wir verwenden Cookies von Drittanbietern wie Google und Facebook, um unsere Website ständig zu verbessern und dir eine optimierte Benutzererfahrung sowie relevante Werbung zu bieten. Weitere Informationen dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzeinstellungen

Hier findest du eine Übersicht aller Cookies. Du kannst der Verwendung optionaler Cookies bei Bedarf widersprechen. Weitere Informationen zu den von uns eingesetzten Cookies findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Essenziell

Essenzielle Cookies ermöglichen die grundlegende Bedienung der Website und sind für die einwandfreie Funktion erforderlich. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Marketing

Wir nutzen Cookies von Drittanbietern wie Google und Facebook. Diese erfassen das Nutzerverhalten, um dir personalisierte Angebote zu bieten und ein optimales Nutzererlebnis zu garantieren. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Das Google Analytics und Facebook Tracking wurde deaktiviert. Das Google Analytics und Facebook Tracking wurde aktiviert. Vielen Dank!