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Kundenstory des Monats: Beyond Beer

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Mit einem Team, das voller Leidenschaft für Bier brennt und einem Produktsortiment, in dem jeder Bierliebhaber fündig wird, gehört Beyond Beer zu einem der erlesensten Craft Beer Shops Deutschlands. Beyond Beer bietet im Hamburger Ladengeschäft nicht nur persönliche Beratung, Tastings und Gutscheine für Bierbraukurse an, sondern betreibt auch einen erfolgreichen Onlineshop. Darin setzen die Bier Spezialisten auf sehr spezielle Angebote, wie beispielsweise das Bier-Abo oder auch Bier-Pakete.

Zum Startschuss des Onlineshops im August 2016 erfolgte die Einführung von Pickware ERP und Pickware WMS.

Beyond Beer im Überblick

Prozessautomatisierung und verbesserte Kundenkommunikation

Dank Pickware konnten viele der anfallenden Prozesse weitgehend automatisiert und die Kundenkommunikation noch transparenter gestaltet werden. Durch die direkte Integration und die gute Kompatibilität von Shopware und Pickware musste Beyond Beer kaum individuelle Anpassungen vornehmen, um die benötigten Funktionen bestmöglich nutzen zu können. Die ausgeprägte Kommunikation, die Beyond Beer mit den Kunden im Laden pflegt, setzt sich auch im Bestellprozess fort. Durch E-Mail-Updates über den aktuellen Bestell- und Versandstatus werden die Kunden immer auf dem Laufenden gehalten.

Mithilfe der drei mobilen Barcodescanner und Pickware WMS pickt und packt Beyond Beer bis zu 60 % schneller im Vergleich zum Prozess ohne Barcodescanner. Insbesondere der automatische Druck der Versandetiketten ist ein Schritt im Versandprozess, der enorm Zeit einspart.

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Kunden regelmäßig Neues bieten mit Bier-Abo & Bier-Paketen

Als neues, besonderes Feature gibt es bei Beyond Beer das Bier-Abo, welches Kunden jeden Monat mit acht spannenden Bieren versorgt. Um diese Funktion optimal in den Onlineshop zu integrieren, hat Beyond Beer ein individuelles Plugin programmieren lassen. Die Bier-Pakete, die ebenfalls sehr gut von den Kunden angenommen werden, bildet Beyond Beer mit dem Stücklisten / Sets Plugin ab. Hier können die Kunden bestmöglich von der Expertise von Beyond Beer profitieren. Die fachkundigen Mitarbeiter stellen dabei perfekt aufeinander abgestimmte Bier-Pakete zusammen, die nicht nur Einsteiger, sondern auch Kenner überzeugen.

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Spezielle Anforderungen an die Lagerhaltung mit Pickware gelöst

Aufgrund der ständig wechselnden Trends in puncto Bier verzeichnet Beyond Beer eine starke Rotation im Produktsortiment. Diese muss auch in der Organisation des Lagers berücksichtigt werden, weshalb Beyond Beer die chaotische Lagerhaltung nutzt. Hierbei helfen die mobilen Barcodescanner und die automatischen Vorschläge der optimalen Laufwege, um den Kommissionierprozess noch effizienter zu gestalten. Zum Picken der Artikel nutzt Beyond Beer die rollende Kommissionierung, die sich insbesondere für die vielen kleinteiligen und durchaus schweren Bestellungen optimal eignet.

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Für den Versand ist es nicht nur besonders wichtig, dass die Flaschen bzw. Dosen gut verpackt werden, sondern auch, dass die Retourenquote so niedrig wie möglich bleibt, da der Rückversand zerbrechlicher Güter immer ein Risiko für das Unternehmen darstellt. Durch besonders robuste Versandkartons und die geringe Fehleranfälligkeit von Pickware WMS gelangen alle Bestellungen sicher, schnell und zuverlässig zu den Kunden von Beyond Beer.

Wir freuen uns, mit unseren Produkten ein so passioniertes Unternehmen zu unterstützen und sind gespannt auf viele weitere Projekte von Beyond Beer. Noch mehr Best Practice Beispiele gibt es in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys.


Effiziente Organisation im Lager: Statische vs. dynamische Lagerhaltung

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Die Optimierung der Prozesse im Lager ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Handel, da hier ein besonders hohes Potenzial für Kosten- und Zeitersparnis und die Erhöhung der Arbeitsproduktivität besteht. In erster Linie geht es darum, die zur Verfügung stehende Lagerfläche optimal zu nutzen und dabei die Abläufe im Lager und in der Lagerverwaltung so effizient wie möglich zu gestalten. Maßgeblich hierfür ist die Wahl der Art der Lagerorganisation.

In der Regel entscheidet man sich zwischen der statischen und der dynamischen bzw. chaotischen Lagerhaltung. Die richtige Wahl ist von verschiedenen Faktoren abhängig und somit von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Im Folgenden haben wir für dich beide Arten der Lagerhaltung kurz erklärt und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

Statische Lagerhaltung

Bei der statischen Lagerhaltung, auch Festplatzsystem genannt, wird jedem
eingelagerten Artikel ein fester Platz zugewiesen, wobei der Artikel dann auch nur an genau diesem Platz gelagert werden darf. Diese Form der Lagerhaltung ist vor allem für Unternehmen mit übersichtlichem Lager, mit ausreichend Platz, überschaubarer Artikelmenge und geringen Schwankungen des Lagerbestands sinnvoll.

Vorteile:

  • Geringer Lernaufwand bei neuen Fachkräften, da Artikel ihren festen Platz haben
  • Lagerbestand ist schnell zu überblicken
  • Fehlmengen oder Überbestände sind direkt sichtbar
  • Manuelle Verwaltung ist möglich und somit eine Warenwirtschaft nicht zwingend erforderlich (obwohl sie in den meisten Fällen auch hier zu einer Effizienzsteigerung führt)

Nachteile:

  • Gefahr der Überlastung der Lagerfläche in Stoßzeiten
  • Hoher Platzbedarf
  • Keine Optimierung der Lagerprozesse (z. B. keine optimalen Laufwege)

Dynamische Lagerhaltung

Bei der dynamischen bzw. chaotischen Lagerhaltung, auch Freiplatzsystem genannt, wird dem Artikel kein fester Platz zugeordnet. Stattdessen wird er an einer beliebigen, gerade nicht belegten Stelle, eingelagert. Ein solches System bietet sich vorrangig für Unternehmen mit großer Artikelanzahl, mit häufigem Sortimentswechsel z. B. durch Saisonartikel, Schwankungen der Artikelanzahl und knappem Lagerplatz an. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Form der Lagerhaltung ist ein Warenwirtschaftssystem und die Nutzung von Barcodescannern dringend erforderlich.

Vorteile:

  • Effizientere Nutzung der Lagerfläche
  • Schnellere Einlagerung neuer Artikel
  • Entlastung der Lagermitarbeiter
  • Optimierte Prozesse bei der Kommissionierung oder Ein- und Auslagerungen
  • Bei einer Störung der Laufwege kann auf einen anderen Lagerplatz des Artikels ausgewichen werden

Nachteile:

  • Abhängigkeit von der Warenwirtschaft
  • Erhöhter Aufwand bei der initialen Organisation des Lagers
  • Große Sorgfalt bei Buchung der Warenbewegungen erforderlich

Kombination der Lagerhaltungsformen

In der Praxis kommt häufig eine Mischform der statischen und der dynamischen Lagerhaltung zum Einsatz. So werden die Vorteile beider Formen der Lagerhaltung genutzt. Es macht beispielsweise Sinn, Verkaufsrenner immer am gleichen, leicht zugänglichen Platz zu lagern und trotzdem den Rest des Lagers noch dynamisch zu organisieren.

Fazit

Bei der Gegenüberstellung der beiden Arten der Lagerorganisation wird deutlich, dass beide ihre Berechtigung haben. Es gilt je nach Ausgangssituation individuell zu entscheiden, welches System den größeren Mehrwert liefert. Grundsätzlich ist ab einer bestimmten Lagergröße aber immer der Einsatz einer Warenwirtschaft sinnvoll, die zentrale Funktionen wie Lagerverwaltung, Lieferantenmanagement, Einkauf, Auswertungen uvm. abbildet. Eine mögliche Lösung hierfür ist Pickware ERP, das in Kombination mit mobilen Barcodescannern und Pickware WMS alle Funktionen für Verwaltung, Lager und Versand aus einer Hand liefert.



Kundenstory des Monats: Woodberg

woodberg-logo

Das Woodberg ist 2014 aus der Motivation entstanden, natürliche und tierversuchsfreie Pflegeprodukte für Herren und Damen, die weder der Umwelt noch den Anwendenden schaden, auf einer stylischen Online-Plattform anzubieten. Die Gründer Armin und Christian testen jedes ihrer Pflegeprodukte und Nischenparfums ausgiebig selbst, bevor sie es ins Sortiment aufnehmen. Sie verfolgen dabei den Anspruch, das Einkaufserlebnis online so zu formen, dass es einem Offline-Kauf möglichst nahekommt.

Seit dem Sommer 2017 setzt Woodberg mit einem lokalen Store in der Darmstädter Innenstadt auch auf Omnichannel-Handel. Das Konzept des Ladengeschäfts ist darauf ausgelegt, online und offline miteinander verschmelzen zu lassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der ausführlichen Beratung und einem klassischen Einkaufserlebnis, das wichtige Faktoren wie Riechen, Sehen, Fühlen und dem direkten Kundenfeedback vereint.

Zu den angebotenen Produkten gibt es umfangreiche Informationen zur Anwendung, zu den Inhalts- und Wirkstoffen sowie zur Verpackung, welche durch liebevoll handbeschriftete Karten ergänzt wird. Bei jeder Bestellung können Woodberg Kunden zudem ihren eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren. Das funktioniert in Kooperation mit dem Climate-Tech Experten Yook unkompliziert im Warenkorb und hat keinen Einfluss auf den Zahlungsvorgang, die Qualität der Produkte oder die Liefergeschwindigkeit. Dazu muss der Kunde lediglich ein Häkchen im Warenkorb setzen und ein Klimaschutzbeitrag unterstützt die Aufforstung von Waldgebieten in Borneo.

Woodberg im Überblick

Von Magento zu Shopware und Pickware – hohe Effizienz dank Warenwirtschaft

Vor dem Einsatz von Pickware musste das Woodberg Team alle Bestellungen komplett manuell picken. Die Prozesse in Lager und Versand wurden weitestgehend mit Excel bewältigt. DHL Etiketten wurden im Magento Backend erstellt. Zu einer der größten Herausforderungen im Woodberg Lager zählen die verschiedenen Versandzonen. Diese haben unterschiedliche Prioritäten, welche jeweils durch eine eigene Pickliste abgebildet werden. Mit Pickware WMS optimieren mobile digitale Picklisten die Laufwege beim Picken der Bestellungen und unterstützen dabei verschiedene Kommissionierungsarten.

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Mit Pickware funktioniert zudem die Interfiliallogistik, also das Nachfüllen und Bestücken des Ladengeschäfts, sowie das individualisierte Abfüllen von Produkten, wie beispielsweise Parfumproben, reibungslos. Hinzu kommt, dass frisch eingetroffene Ware, die sehr begehrt ist und zu bestimmten Zeitpunkten online geht, bei hoher Nachfrage viele Bestellpeaks erzeugt. Mit den Pickware Barcodescannern werden Packfehler auch bei einem hohen Bestellaufkommen vermieden und die Bestände in allen Lagern und Filialen aktualisieren sich in Echtzeit.

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"Pickware ist eine Warenwirtschaft, die wie aus einem Guss mit dem Backend der Webseite einhergeht. Dank der direkten Integration in Shopware fällt kein Aufwand für die Einrichtung von Pickware an. Wir schätzen insbesondere die fehlerfreie Synchronität der Bestände in Lager und Ladengeschäft und die hohe Datenverlässichkeit. Der Support ist erreichbar wenn man ihn braucht und nicht nur per Mail, sondern auch am Telefon für uns da. Außerdem ist Pickware ein Unternehmen aus Deutschland – und auch noch aus unserer Heimatstadt Darmstadt.”
Armin Pourhosseini, Geschäftsführer von Woodberg

Lagerverwaltung und Bestände voll im Griff

Als Form der Lagerhaltung nutzt das Woodberg Team die statische Lagerhaltung, auch Festplatzsystem genannt. Damit ist jedem Produkt ein fester Lagerplatz zugewiesen, Mitarbeiter lassen sich schneller einarbeiten und der Bestand lässt sich einfach überblicken. Der Warenbestand wird mit der Pickware Lager App direkt aus dem Lager heraus bearbeitet und verwaltet. Das Ein-, Aus- und Umlagern der Ware geht damit zuverlässig und schneller von der Hand. Zudem arbeitet das Team häufig mit der Export- und Importfunktion, um beispielsweise große Mengen von Produkten zu bearbeiten. Ein weiterer Faktor ist der Etikettendruck: Das schnelle Zuweisen von EAN-Codes erleichtert die tägliche Arbeit im Lager. Auch Produkte ohne oder mit beschädigtem Barcode können über die Suchfunktion gefunden werden.

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70 Bestellungen täglich 60 % schneller mit Pickware versenden

Zu den Herausforderungen der Woodberg Versandprozesse zählt unter anderem der Versand von als Gefahrgut klassifizierter Ware ins Nicht-EU-Ausland. Das ist mit dem integrierten DHL Adapter für Shopware WMS, der alle DHL-Produkte unterstützt, kein Problem. Versandetiketten und weitere Dokumente werden damit automatisch während der Kommissionierung gedruckt, sodass die Woodberg Pakete im Handumdrehen bei den Kunden sind.

“Mit den mobilen Barcodescannern von Pickware sparen wir in Lager und Versand locker 60 % unserer Arbeitszeit ein. Die Hälfte macht das mobile Scannen aus. Damit sind wir spürbar flexibler und vermeiden Fehlbestände. Den größten Nutzen bieten uns die automatisierten Versandprozesse sowie die individuellen Pickprofile in der Pickware Versand App.”
Armin Pourhosseini, Geschäftsführer von Woodberg

Pickware POS: online und offline verschmelzen

Mit dem ebenfalls integrierten Kassensystem Pickware POS gelingt es, das besondere Woodberg Kundenerlebnis auch kanalübergreifend zu schaffen. Nach einer ausführlichen Beratung können Kunden direkt am POS in der Kasse angelegt und individuelle Preisanpassungen vorgenommen werden. Gutscheine werden manuell oder automatisch erzeugt und unkompliziert mit jedem Einkauf verrechnet. Gleichzeitig kann jeder Mitarbeitende auf alle Kunden- und Produktdaten aus dem Onlineshop direkt zugreifen und diese überblicken. Gleiches gilt für die Bestandsführung: Alle Daten sind online verfügbar und die Anpassung des Lagerbestands erfolgt in Echtzeit.

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Die Flexibilität für die Kunden steht für das Woodberg an oberster Stelle. Kunden können im Ladengeschäft oder online einkaufen, aber flexibel entscheiden, wann und auf welchem Weg sie ihre Ware erhalten möchten. Dabei steht ihnen per Click & Collect auch die Versandkosten und Verpackung sparende Abholung von Onlinebestellungen im Ladengeschäft oder das klimafreundliche “LieferradDA” zur Verfügung. Das Woodberg schätzt an diesen Optionen besonders, dass Produkte sofort ausprobiert und letzte Fragen bei Abholung direkt beantwortet werden können. Als dritte Option ist der Direktversand über alle angebundenen Versanddienstleister möglich. Falls die Ware zwar online oder in einem anderen Lager, aber nicht im Ladengeschäft verfügbar ist, können am POS verkaufte Produkte auch aus dem Woodberg Onlinelager versandt werden.

Rückgabe und Umtausch online oder im Ladengeschäft gekaufter Produkte am POS sind ebenfalls problemlos möglich. So bleibt genug Zeit für die Woodberg Lieblings-Pflegeprodukte, für die oftmals eine ausführlichere Beratung notwendig ist.

Die Zukunft mit Pickware planen

Als Nächstes ist ein weiteres Lager geplant sowie die Anschaffung mehrerer neuer Barcodescanner. Auch soll ein zweites Ladengeschäft eröffnet werden mit einer zweiten iPad Kasse für den POS. Mit Partnern werden weitere Eigenmarken entwickelt. Die Kundenansprache soll spezifischer nach unterschiedlichen Ländern erfolgen und eventuell über denselben oder einen weiteren Onlineshop erfolgen. Wir sind gespannt, wie die Woodberg Erfolgsstory weitergeht und wünschen weiterhin viele glückliche Kunden.

Weitere Best Practice Beispiele gibt es in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys.


Fulfillment mit Pickware: Diese Möglichkeiten bietet dir Dropshipping

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Du hast bereits einen Onlineshop und möchtest dein Sortiment um Artikel erweitern, die deine Lagerkapazitäten übersteigen oder du startest gerade mit deinem Onlineshop und möchtest zunächst nicht die finanzielle Verantwortung eines eigenen Lagers tragen? Dropshipping ist eine komfortable Lösung, die dir nicht nur dabei hilft, dein Sortiment um zahlreiche Artikel zu erweitern, sondern auch Kosten für Lagerhaltung und eigenes Inventar zu sparen.

Auch die Versandabwicklung gibst du beim Dropshipping ganz bequem an externe Dienstleister ab. Um Dropshipping erfolgreich in deinem Shop umzusetzen, solltest du dich jedoch ausführlich mit dem Thema befassen. Wir zeigen dir in diesem Beitrag was du rund um Dropshipping wissen solltest, welche Chancen und Risiken das Thema birgt und welche Plugins dir bei der Umsetzung in deinem Shop helfen.

Wie funktioniert Dropshipping?

Dropshipping bietet dir die Möglichkeit in deinem Shop Artikel anzubieten, die du weder selbst lagerst, noch versendest. Stattdessen lagern diese Artikel bei einem externen Dropshipping-Dienstleister. Wenn du nun einen dieser Artikel an deine Kunden verkaufst, kaufst du gleichzeitig den Artikel von deinem Dropshipping-Dienstleister. Die Lieferung erfolgt direkt von deinem Dienstleister an den Kunden, ohne dass du je in Kontakt mit dem Artikel kommst. Lagerhaltung und Versand liegen somit komplett bei deinem Dropshipping-Dienstleister, während du den Verkauf und die Auftragsabwicklung übernimmst.

Bei Dropshipping handelt es sich somit gleichermaßen um ein Geschäftsmodell wie auch eine Art das Fulfillment abzuwickeln. Insbesondere für Händler, die in den Onlinehandel starten wollen, ohne in ein eigenes Warensortiment und eigene Lagerhaltung zu investieren, ist Dropshipping optimal. Doch auch für Händler, die bereits einen Onlineshop betreiben, ist Dropshipping eine gute Möglichkeit, um bei begrenzter Lagerfläche das Produktsortiment zu erweitern, neue Produktideen zu testen oder die eigenen Lager- und Versandprozesse zu entlasten.

Vorteile von Dropshipping

  • Risikoarme Erweiterung deines Warensortiments
  • Kein Anmieten von zusätzlicher Lagerfläche
  • Keine zusätzlichen Kosten für Versandabwicklung
  • Einfacher Geschäftseinstieg
  • Gute Skalierbarkeit deines Geschäfts
  • Übersicht über die Warenbewegungen (mit Pickware)

Nachteile von Dropshipping

  • Geringe Gewinnmargen & starke Konkurrenz
  • Wenig Kontrolle über Versandabwicklung durch Dropshipping-Dienstleister
  • Fehler der Dropshipping-Dienstleister fallen auf dich zurück
  • Erschwerte Abwicklung von Retouren
  • Weniger Möglichkeiten für individuelles Branding
  • Verkaufs- und Versandprozess unübersichtlich (ohne Pickware)

Wie unterstützt dich Pickware beim Dropshipping?

Mit Pickware werden alle deine Verkäufe und Warenbewegungen zentral in einem System verwaltet. Vom Ladengeschäft bis zum eigenen Onlineshop und angebundenen Marktplätzen – durch den integrierten Ansatz siehst du in Pickware ERP die Verkäufe aus sämtlichen Kanälen auf einen Blick. Die Bestellungen, deren Versand du selbst abwickelst, kannst du unkompliziert mit Pickware WMS kommissionieren und versenden. Auch für deine Dropshipping Verkäufe benötigst du keine getrennte Benutzeroberfläche. Um deine Dropshipping-Prozesse zu erleichtern, empfiehlt sich das passende Dropshipping Plugin. Die digitale Prozessführung von Pickware erleichtert dir dabei die Integration und das nahtlose Ineinandergreifen der einzelnen Module.

Automatisiere dein Dropshipping mit dem passenden Plugin

Mit Dropshipping powered by Pickware kannst du deine Prozesse rund um die Dropshipping-Abwicklung weitgehend automatisieren und vereinfachen. Nachdem du deine Artikel im Backend als Dropshipping-Artikel angelegt hast, unterstützt dich das Plugin dabei, die Versandinformationen an deine externen Dropshipping-Dienstleister weiterzugeben. Sobald eine Bestellung eingeht, werden für die jeweiligen Artikel automatisch Versandaufträge mit den Bestellpositionen sowie allen relevanten Informationen wie Hersteller-Nr., Artikel-Nr., der Lieferadresse sowie Kontaktdaten des Kunden per E-Mail an den hinterlegten Dienstleister versendet.

Du kannst das Plugin aber auch so konfigurieren, dass der Versandauftrag bei bestimmten Zahlungsarten (z. B. Vorkasse) erst bei einem Wechsel auf “Komplett bezahlt” erfolgt. Desweiteren können Zahlungsarten konfiguriert werden, bei denen gar kein automatisierter Versandauftrag versendet wird. Rund um die Artikel, Zahlungsarten, Versandaufträge und E-Mail-Vorlagen hast du also zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten, die dir helfen, die gesendeten Informationen individuell an deine Bedürfnisse anzupassen.

Wie du das Plugin optimal konfigurierst, erfährst du in unserem Helpcenter. Wenn du dich selbst von allen Funktionen überzeugen möchtest, kannst du unser Dropshipping Plugin 30 Tage lang kostenlos und vollumfänglich testen.

Summer Sale vom 10.08. – 20.08.

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Das Dropshipping Plugin sowie viele weitere findest du im Shopware Store. Sichere dir zum Summer Sale vom 10. bis 20. August sommerliche 20 % auf Pickware Kaufplugins sowie 50 % auf ausgewählte Mietplugins (für die ersten drei Monate). Stöbere gerne schon jetzt im Shopware Store und finde Plugins, die dir helfen deine Prozesse zu optimieren.


Pickware 1x1 - Bewerteter Warenbestand nach dem LIFO- & FIFO-Prinzip

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In diesem Teil unserer Blogreihe Pickware 1x1 beschäftigen wir uns mit dem Thema der Warenbewertung nach dem LIFO- und FIFO-Prinzip in Pickware ERP. Die Bewertung deiner Waren hilft dir, den Überblick über den Wert deiner eingelagerten Waren zu behalten und wird spätestens zum Ende des Geschäftsjahres relevant, wenn du für den Jahresabschluss eine Bewertung deines Lagerbestandes vornehmen musst. Zur Bewertung deiner Waren kannst du dich in Pickware ERP zwischen der Warenbewertung nach dem LIFO-, FIFO-Prinzip oder der Methode des gewogenen Durchschnitts entscheiden.

Bei der gewogenen Durchschnittsmethode wird aus den Anfangsbeständen und Zugängen des Geschäftsjahres ein gewogener Durchschnittspreis gebildet. Mit diesem werden die Abgänge und der Endbestand bewertet. Diese Methode ist der einfachste Weg der Bestandsbewertung, während die Warenbewertung nach dem LIFO- und FIFO-Prinzip etwas komplexer ist. Wir erklären dir daher in diesem Beitrag, was hinter dem LIFO- und FIFO-Prinzip steckt, für wen die Verfahren geeignet sind und wie du sie in Pickware anwendest.

Wie unterscheiden sich das LIFO- und das FIFO-Verfahren?

Im Handelsgesetzbuch gibt es zwei in der Bilanz zulässige Bewertungsvereinfachungsverfahren der Verbrauchsfolgebewertung: das LIFO- und das FIFO-Prinzip. Dabei steht LIFO für Last In First Out und beschreibt die Praxis, in der die zuletzt eingelagerten Waren zuerst wieder entnommen werden. FIFO steht hingegen für First In First Out und bezeichnet, dass die zuerst eingelagerten Waren auch als Erstes wieder ausgelagert werden.

"Soweit es den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht, kann für den Wertansatz gleichartiger Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens unterstellt werden, dass die zuerst oder dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Vermögensgegenstände zuerst verbraucht oder veräußert worden sind."
§256 Satz 1 HGB

Bei schwankenden Einkaufspreisen gehen die gekauften Chargen unterschiedlich in die Bestandsbewertung ein. Das Bewertungsverfahren muss dabei nicht zwingend mit der tatsächlichen Lagerorganisation übereinstimmen. Du kannst dein Lager also nach FIFO oder LIFO bewerten, ohne dich im Lager bei der Ausbuchung von Produkten strikt an das jeweilige Prinzip zu halten.

Wie erfolgt die Berechnung nach dem LIFO-Verfahren?

Bei der LIFO Bewertung wird die Ware, die als letztes eingekauft worden ist, als erstes ausgebucht. Für die Bewertung der Bestände werden somit immer die Einkaufspreise aus der ältesten vorrätigen Charge verwendet. Daraus folgt, dass für die Berechnungen des bewerteten Warenbestandes eher ältere Preise zur Bewertung herangezogen werden.

Wie erfolgt die Berechnung nach dem FIFO-Verfahren?

Die Bewertung deines Bestandes nach dem FIFO-Verfahren erfolgt über die Einkaufspreise aus der Charge, die am kürzesten in deinem Bestand ist. Zur Berechnung deines bewerteten Warenbestandes werden demnach die aktuellsten Preise genutzt und so lange aufsummiert bis der aktuelle Lagerbestand erreicht ist. Beachte, dass sich abhängig von deinem gewählten Bewertungsverfahren insbesondere bei schwankenden Einkaufspreisen relevante Unterschiede in der Bewertung des Bestandes und des Materialverbrauches ergeben können.

Welche Bedeutungen haben die Bewertungsverfahren für dich als Pickware Nutzer?

Welches Bewertungsverfahren und welche Lagerhaltung du zur Verwaltung deiner Bestände wählst, steht dir frei. Dennoch empfiehlt es sich, die Lagerhaltung auf dein gewähltes Bewertungsverfahren zuzuschneiden, da sich daraus einige Vorteile für dich ergeben können. Standardmäßig ist in Pickware ERP das LIFO-Verfahren ausgewählt. Besonders gut geeignet ist dieses Prinzip für Waren ohne Ablaufdatum oder zeitlich bedingten Wertverlust, deren Aufenthaltsdauer im Lager keine maßgebliche Rolle spielt. Das LIFO-Verfahren kann in Bezug auf deine Lagerorganisation dabei helfen, sowohl Platz- als auch Kosten gegenüber dem FIFO-Verfahren zu sparen. Da du mit dem LIFO-Prinzip nur einen Zugang zu deinem Lagerplatz brauchst, kannst du zusätzliche Gänge einsparen und deine Lagerfläche effizienter nutzen. Das FIFO-Verfahren empfiehlt sich immer dann, wenn zeitliche Faktoren wie beispielsweise das Ablaufdatum deiner Waren oder zeitlicher Verschleiß eine Rolle spielen. Auch wenn dieses Prinzip mehr Lagerfläche in Anspruch nehmen kann, stellst du hiermit sicher, dass deine Waren immer in bestem Zustand zu deinen Kunden gelangen.

In Pickware ERP wird jeder Zugang mit einem eigenen Einkaufspreis bewertet. Die Bestandsbewertung erfolgt periodisch nach dem von dir ausgewählten Bewertungsverfahren. Bei der periodischen Bewertung werden zur Bewertung des Bestandes immer die Zu- und Abgänge einer Periode berücksichtigt. Je nachdem, welches Verfahren du wählst, werden demnach die ältesten (LIFO) oder die jüngsten (FIFO) Zugänge für die Bestandsbewertung herangezogen, bis der aktuelle Bestand erreicht ist. Beim gewogenen Durchschnitt wird der durchschnittliche Einkaufspreis deiner Waren berechnet und anhand dessen der vorhandene Bestand bewertet. Durch Speichern eines Berichts schließt du die aktuelle Bewertungsperiode ab. Der bewertete Bestand, der sich aus dieser Periode ergibt, zählt gleichzeitig als erster Zugang bzw. Eröffnungsbestand für die darauffolgende Periode.

Hinweis: Beachte bitte unbedingt, dass alle Einkaufspreise schon vor der Bestandsinitialisierung gesetzt werden müssen, damit die Bewertung des initialen Warenbestands korrekt erfolgen kann.

Weiterführende Informationen rund um den bewerteten Warenbestand findest du auch in unserem Helpcenter sowie unserem Tutorial zur Bestandsbewertung. Um keine Beiträge rund um die Optimierung deines Shopware Shops und die Nutzung unserer Produkte zu verpassen, abonniere unseren Newsletter


Kundenstory des Monats: schischi home

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Vor über 15 Jahren startete die Reise von schischi home – damals noch als Büro für Innenarchitektur. Aus der Passion für Inneneinrichtung, gutes Design und Ästhetik entwickelte sich schnell die Idee, Einrichtung und Wohnaccessoires zu verkaufen. Passend zum Ursprung in der Innenarchitektur, startete schischi home zunächst als Ladengeschäft, in dem sich die Gründer in puncto Design und Einrichtung frei ausleben konnten. Da das schön eingerichtete Geschäft gut bei den Kunden ankam, erfolgte der Entschluss, das Ladengeschäft um einen Onlineshop zu erweitern.

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Gleichzeitig mit dem Onlineshop wollte schischi home auch seine Bestandsverwaltung anpassen und musste zudem die komplette Logistik rund um Lager und Versand aufbauen. Gemeinsam mit unserer Partneragentur webpiloten. erfolgte die Umsetzung dieses Projekts und die Einführung von Shopware in der Kombination mit Pickware. Dank der zentralen Verwaltung aller Kanäle behält schischi home stets den Überblick über die Bestände und Warenbewegungen im Dortmunder Ladengeschäft, dem Onlineshop und den zwei Lagern und profitiert darüber hinaus von zahlreichen Omnichannel-Vorteilen.

schischi home im Überblick

  • Website: schischi home
  • Branche: Einrichtung & Dekoration
  • Firmensitz: Dortmund
  • Anzahl Artikel: 10.000
  • Anzahl Mitarbeiter: 6
  • Anzahl Lager: 2
  • Bestellungen pro Tag: 80
  • Shopware ERP powered by Pickware
  • Shopware WMS powered by Pickware: 4 Lizenzen
  • Shopware POS powered by Pickware: 2 Lizenzen
  • Weitere Plugins: DHL Adapter, Dropshipping, Adressetikett & Geschenkgutscheine powered by Pickware

Omnichannel: Mit Pickware alle Kanäle zentral steuern

Um über die verschiedenen Verkaufskanäle hinweg nicht den Überblick zu verlieren, nutzt schischi home die Kombination aus Shopware, Pickware ERP, WMS und POS. Durch die zuverlässige digitale Prozessführung werden alle Warenbewegungen digital erfasst und der Bestand zentral gepflegt. Damit stellt schischi home sicher, dass der im Onlineshop angezeigte Warenbestand stets aktuell ist und Überverkäufe von Artikeln vermieden werden.

"Pickware ist für uns eine performante All-in-one-Lösung für unseren Onlineshop und das Ladengeschäft. Durch den Einsatz von Pickware verzeichnen wir mehr Qualität und Produktivität bei unseren Prozessen rund um Lager, Versand und Kasse."
Christian Volmerich, Inhaber von schischi home

Die nahtlose Verknüpfung der Kanäle ermöglicht den Kunden ein besonders komfortables Einkaufserlebnis. So bietet schischi home beispielsweise Click & Collect, also die Selbstabholung online gekaufter Artikel, an und ermöglicht auch die Rückgabe von Onlinekäufen im Ladengeschäft. Die kanalübergreifende Einlösung von Gutscheinen sowie kanalübergreifende Rabatte und Sonderaktionen runden das nahtlose Einkaufserlebnis ab.

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Als besonderen Service bietet schischi home auch die Ausleihe von Artikeln zur Probe an. So können Kunden beispielsweise Teppiche oder Leuchten zunächst testen, bevor sie sich zum endgültigen Kauf entschließen. Kundenfreundlichkeit steht für schischi home an oberster Stelle. Daher wird Pickware POS auch dazu genutzt, um Kundendaten zu pflegen und im Ladengeschäft sowie online Vorteile für die Kunden zu kreieren. So bietet schischi home für bestimmte Kundengruppen individuelle Rabatte an und pflegt insgesamt ein persönliches Verhältnis zu den Kunden.

Erweiterung von Lagerlogistik für mehrere Lager & individuelle Dropshipping-Lösung

Ein besonders wichtiger Aspekt für schischi home war die Mehrlagerfähigkeit, um die räumlich voneinander getrennten Lager optimal überblicken und steuern zu können. In beiden Lagern setzt schischi home auf die dynamische Lagerhaltung mit Lagerplatzzuordnung. Zur optimalen Verwaltung der Lager kommt Pickware WMS zum Einsatz. Die mobile Lösung nutzt schischi home auch, um Artikel im Ladengeschäft zu picken, wenn sie im Lagerbestand nicht mehr vorrätig sind. Dank der digitalen Prozessführung und der Live-Bestände funktioniert dieses Prinzip reibungslos.

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Um auch über Bestellungen den Überblick zu behalten, die von externen Lieferanten via Dropshipping ausgeliefert werden, nutzt schischi home das Dropshipping Plugin. Zusätzlich zu dem Plugin hat die betreuende Agentur webpiloten. eine weitere Dropshipping-Lösung inklusive automatisiertem Lagerbestandsabgleich für die Lieferantenschnittstelle entwickelt. Der Lagerbestand der Lieferanten wird so im Backend gesondert in einem virtuellen Dropshipping-Lager angezeigt. Auf diese Weise bleibt der Dropshipping-Bestand im Backend getrennt vom realen Lagerbestand und schischi home kann Bestellungen, die über Dropshipping ausgeliefert werden, einfach verwalten.

Transparenter Versandprozess für höhere Kundenzufriedenheit

Neben der Lagerlogistik musste schischi home auch die Versandlogistik von Grund auf aufbauen, als der Onlineshop live ging. Dabei setzt das Unternehmen neben Dropshipping vor allem auf die Nutzung unseres DHL Adapters. Dieser sorgt für einen fehlerfreien und automatisierten Etikettier- bzw. Versandprozess und erlaubt es den Lagermitarbeitern, Bestellungen in kürzester Zeit versandbereit zu machen.

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Auch die transparente Kommunikation während des Versandprozesses sorgt bei den Kunden für Zufriedenheit. Sobald die Bestellungen versandfertig gepackt und gescannt sind, erhalten die Kunden eine E-Mail mit einem Update über den Bestellstatus sowie einem Link zum Tracking. Dadurch sind die Kunden immer über den Bearbeitungs- und Versandprozess ihrer Bestellungen informiert. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Produkten rund um Kasse, Lager und Versand helfen können, die Prozesse von schischi home zu vereinfachen und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Weitere Best Practice Beispiele gibt es in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys. Eine Partneragentur in deiner Nähe findest du auf unserer Partnerseite.


5 Tipps für effizienteres Arbeiten im Shopware Backend

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Mit optimierten Arbeitsabläufen im Backend deines Shops sparst du wertvolle Zeit und hältst deine Prozesse schlank und effizient. Wir zeigen dir in diesem Beitrag 5 Tipps inklusive Tutorials und Dokumentationen, die deine bisherige Nutzung von Shopware auch in Kombination mit Pickware erweitern und dir das Arbeiten im Backend erleichtern.

Tipp 1: Weniger Klicks durch Tastaturkürzel

Mithilfe von Tastaturkürzeln kannst du im Shopware Backend bestimmte Fenster öffnen und Aktionen veranlassen. Durch die Nutzung von Shortcuts sparst du Klicks und dadurch Zeit während du im Backend navigierst. Über die Tastenkombination CTRL + ALT + H öffnest du die Übersicht der Tastaturkürzel. Folgende Aktionen lassen sich durchführen:

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Tipp 2: Bestellungen nach individuellen Kriterien filtern

Wenn du über viele Bestellungen verfügst und dir die Standardfilter von Shopware nicht ausreichen, um deine Bestellungen zu filtern, kannst du mithilfe von Pickprofilen nach individuellen Kriterien filtern. Die Nutzung von individuellen Pickprofilen als Filter ist nur möglich, wenn du Pickware WMS nutzt. Die Pickprofile von Pickware WMS sind eigentlich dafür gedacht, dich im Kommissionierprozess zu unterstützen. Sie ermöglichen es dir, Bestellungen, die gepickt werden sollen, nach eigenen Bedingungen zu filtern und priorisieren und geben deinen Lagermitarbeitern einen besseren Überblick. Wie du individuelle Pickprofile anlegst, zeigen wir dir in diesem YouTube Tutorial.

In unserem Beispiel helfen sie dir aber auch, die vorhandenen Shopware Filter um zahlreiche individuelle Kriterien zu erweitern, da du mithilfe der Pickprofile auf alle Attribute der Bestellung, Artikel und Kunden zugreifen kannst. Auf diese Weise kannst du dir beispielsweise nur Bestellungen anzeigen lassen, in denen ein bestimmter Artikel enthalten ist oder die an einen ausgewählten Dropshipping Dienstleister gehen. Auch Bestellungen mit einem gewissen Gewicht oder aus einer bestimmten Region lassen sich mithilfe dieser Funktion filtern.

Um dies technisch im Backend umzusetzen, wählst du zunächst unter Kunden > Bestellungen > Pickprofil-Vorschau > Pickprofil dein individuelles Pickprofil aus. Damit dir die gefilterten Bestellungen angezeigt werden, musst du anschließend unter Kunden > Bestellungen > Filter Optionen die Option Sichtbar in Versand-App auf Ja setzen.

Tipp 3: Filteroption und Mehrfachänderung miteinander verbinden

Die Filteroption benutzt du im Backend typischerweise, um deine Artikel nach verschiedenen Kriterien zu filtern. Über Artikel > Übersicht > Filter > Neuer Filter kannst du neue Filter anlegen. Verbindest du die Filteroption mit der Mehrfachänderung unter Artikel > Übersicht > Mehrfachänderung hast du die Möglichkeit, mehrere Artikel auf einmal zu verändern. Dies ist beispielsweise hilfreich, wenn du für mehrere Artikel auf einmal die E-Mail Adresse deines Dropshipping Dienstleisters hinterlegen willst, oder eine DATEV Kostenstelle für deinen Steuerberater setzen möchtest. Auch um festzulegen, dass bestimmte Artikel nicht relevant für die Versand App sind, oder um interne Pickanweisungen zu hinterlegen, eignet sich die Kombination von Filteroption und Mehrfachänderung.

Wie du die Filteroption mit der Mehrfachänderung verbindest und dir damit viele manuelle Handgriffe im Backend ersparst, erfährst du in der Shopware Dokumentation oder in unserem Shopware Tipps & Tricks Beitrag.

Tipp 4: Mehrere Bestellungen auf einmal bearbeiten mit Stapelverarbeitung

Mit der Shopware Stapelverarbeitung lassen sich mehrere Bestellungen auf einmal bearbeiten. Möchtest du beispielsweise den Status für mehrere Bestellungen ändern oder mehrere Dokumente erstellen und versenden, eignet sich die Stapelverarbeitung optimal dafür. Über Kunden > Bestellungen gelangst du zur Bestellübersicht. Wähle nun die Bestellungen, die du bearbeiten möchtest über die Checkbox auf der linken Seite aus. Klicke anschließend auf Stapelverarbeitung.

Die Stapelverarbeitung kannst du auch in Verbindung mit Pickware nutzen, um mehrere Picklisten auf einmal zu erstellen. In Verbindung mit unserem Adressetikett Plugin kannst du über die Stapelverarbeitung mit wenigen Klicks mehrere Adressetiketten auf einmal erstellen. Das gleiche Prinzip gilt für die Erstellung mehrerer Versandetiketten, wenn du die Stapelverarbeitung gemeinsam mit unseren Versandadaptern nutzt.

Tipp 5: Importieren & exportieren von CSV-Dateien

Eine der Funktionen, die dir hilft im Backend enorm viel Zeit zu sparen, ist das Arbeiten mit CSV-Dateien. Mithilfe von CSV-Dateien kannst du ohne viele Klicks größere Mengen an Daten ändern, anlegen oder exportieren. In Pickware ERP hast du damit beispielsweise die Möglichkeit deine Lagerbestände mit wenigen Handgriffen anzupassen, mehrere Lieferanten auf einmal anzulegen oder deinen Artikeln automatisch die passenden Lieferanten zuzuordnen. Damit bei dem Import, Export und Ändern der CSV-Dateien nichts schief läuft, gibt es einige Dinge zu beachten.

In unserem Shopware Tipps & Tricks Beitrag erklären wir dir ausführlich, was wichtig ist, wenn du deine Dateien in Excel oder LibreOffice Calc öffnest und veränderst und was du rund um das kostenlose Import/Export Tool von Shopware beachten solltest. Auch die Möglichkeit, Stücklisten-Artikel anzulegen und zu bearbeiten ist per CSV-Datei gegeben. Die vollständige Dokumentation dazu findest du in unserem Helpcenter.

Wir hoffen, dass du den ein oder anderen Tipp gefunden hast, um deine Arbeitsweisen im Shopware Backend zu erweitern oder optimieren. Um keine Beiträge zur Optimierung der Prozesse rund um deinen Shop zu verpassen, abonniere unseren Newsletter


Checkliste: Was solltest du vor dem Einsatz von Pickware prüfen?

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Eine neue Warenwirtschaft an deinen Onlineshop anzuschließen, ist zunächst erst einmal mit mehr Aufwand verbunden. Zwar zahlt sich die Investition in die Automatisierung und Optimierung deiner Prozesse bereits nach kurzer Zeit aus, jedoch solltest du sichergehen, dass die Warenwirtschaft den Anforderungen deines Geschäfts auf lange Sicht gerecht wird. In unserem dreiteiligen Leitfaden erklären wir dir, welche grundlegenden Kriterien du bei der Auswahl der passenden Warenwirtschaft beachten solltest. In unserer detaillierten Checkliste zeigen wir dir in diesem Beitrag, welche Faktoren du im Einzelnen prüfen solltest, um sicherzugehen, dass Pickware zu den Ansprüchen deines Geschäfts passt. Dabei gehen wir auf die Definition deiner Anforderungen, Methoden zur Systemevaluation und das ausführliche Software-Testing ein und zeigen dir, welche Ressourcen du nutzen kannst, um zu prüfen, ob Pickware optimal zu deinem Shop passt.

Schritt 1: Anforderungsanalyse

Bevor du eine neue Warenwirtschaft einführst, solltest du zunächst eine Anforderungsanalyse durchführen. Auf diese Weise bestimmt du, welche Ziele du mit der Einführung des neuen Systems verfolgst, welche Optimierungen du für den bestmöglichen Ablauf deiner Prozesse benötigst und welche Anforderungen technisch und finanziell für deinen Onlineshop umsetzbar sind. Deine Anforderungen solltest du zudem priorisieren, um so zu definieren, welche Prozesse auf keinen Fall fehlen dürfen und auf welche Prozesse du gegebenenfalls verzichten kannst.

Eine gute Methode ist es, zunächst den Ist-Zustand und den Soll-Zustand deiner Prozesse näher zu beleuchten und zu definieren. Um den Ist-Zustand zu bestimmen, solltest du deine bereits bestehenden Prozesse rund um Lager, Kasse, Versand und Onlineshop gründlich betrachten und sie in kleine Schritte herunterbrechen. Untersuche dafür alle relevanten internen Arbeitsprozesse und schau dir an, wie diese Prozesse im Detail ablaufen. Nach deiner Bestandsaufnahme kannst du damit beginnen zu filtern, an welchen Stellen sich Verbesserungsmöglichkeiten befinden. Dafür solltest du auch das Feedback von deinen Mitarbeitern einbeziehen, die die jetzigen Prozesse täglich durchführen, da diese Schwachstellen und Verbesserungspotenzial bestens im Blick haben. Im Soll-Zustand definierst du anschließend mithilfe konkret formulierter Szenarien, wie deine Prozesse nach der Einführung eines neuen Systems funktionieren sollen. Dabei solltest du vorrangig im Blick behalten, welche Möglichkeiten zur Prozessautomatisierung dir ein neues System bietet. Insbesondere Optimierungen, wie die automatische Erzeugung von Versandlabels oder die automatische Auswahl der Bestellung zur Kommissionierung basierend auf Regeln, helfen dir sowohl Zeit als auch Geld einzusparen.

Um deine Prozesse zu priorisieren, kannst du sie in drei Kategorien einordnen:

  • Kernprozesse: Hierunter listest du alle Prozesse, die du zwingend rund um deinen Shop benötigst.
  • Nicht veränderbare Prozesse: Hier listest du unter anderem bereits bestehende Systeme auf, mit denen dein neues System kompatibel sein muss.
  • Ergänzende Prozesse: In diesem Teil listest du alle Prozesse auf, deren Umsetzung wünschenswert wäre, aber ferner in Abhängigkeit von Kosten, Kompatibilität und Komplexität evaluiert werden müssen.

Schritt 2: Systemevaluation

Sobald du deine Anforderungen klar definiert hast, solltest du dich mit dem Leistungsportfolio deiner ausgewählten Warenwirtschaft auseinandersetzen. Das Pickware Helpcenter bietet dir ausführliche Dokumentationen, die die Funktionen und den Umfang unserer Produkte näher erklären. Die Prozesse live zu sehen und im Shopware Backend zu testen, ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um dich mit den Funktionen vertraut zu machen. In unserem Demo Shop kannst du problemlos die vorhandenen Funktionen testen und im Backend (Name/Passwort: demo) eigene Einstellungen vornehmen. Auf diese Weise kannst du dich bereits mit der Benutzeroberfläche vertraut machen und herausfinden, ob die vorhandenen Funktionen kompatibel mit deinen Anforderungen sind.

Kostenlose Live-Vorführung & Support

Wenn du dir nach dem Durchgehen dieser Ressourcen noch nicht sicher bist, ob Pickware zu deinen Anforderungen passt, bieten wir dir außerdem eine kostenfreie Live-Vorführung an. In unseren Live-Vorführungen zeigen wir nicht nur den Einsatz unserer Produkte, sondern erklären auch ausführlich, wie unsere Produkte funktionieren und deine Prozesse optimieren. Während der Live-Vorführung hast du die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen, um so zu prüfen, ob Pickware für dich passend ist. Deine unverbindliche und kostenfreie Live-Vorführung kannst du jederzeit buchen.

Schritt 3: Testphase im eigenen Shop

Für die Testphase solltest du dir Zeit nehmen, um alle geplanten Prozesse ausgiebig zu testen und alle für deinen Tagesablauf denkbaren Szenarien durchzuspielen. Um keine Punkte zu vergessen, solltest du an dieser Stelle deinen zuvor beschriebenen Soll-Zustand aufgreifen, um ihn in der Praxis zu testen. Häufig lernst du in dieser Phase das System am besten kennen und mitunter ergeben sich sogar weitere Optimierungsmöglichkeiten, welche vorher noch nicht absehbar waren. Eine gute Testphase unterstützt dich auch bei der anschließenden Einführung, da du das System bereits gut kennst und direkt loslegen kannst. Hierbei solltest du darauf achten, wie sehr sich die Prozesse mit deinem Soll-Zustand überschneiden. Zur besseren Entscheidungsfindung ergeben sich für dich an dieser Stelle drei Optionen:

  • Anpassung deiner Prozesse an das System
  • Anpassung deines Systems an die Prozesse
  • Verwerfen des Systems & Reevaluation

Kostenlose Testphase im eigenen Onlineshop

Wir bieten dir in unserer Testphase die Möglichkeit, unsere Produkte 30 Tage lang vollumfänglich und kostenlos in deinem Shop zu testen. Dabei kannst du den Funktionsumfang vertiefend kennenlernen und mit deinen persönlichen Anforderungen abgleichen. Du kannst nicht nur unsere Kernprodukte Pickware ERP, WMS und POS, sondern auch alle Plugins rund um Versand, Onlineshop, Finanzen und Steuern 30 Tage lang kostenfrei testen. Das hat den großen Vorteil, dass du unser System individuell und unverbindlich innerhalb deines eigenen Onlineshops evaluieren kannst. Auch unser Pickware Support unterstützt dich gerne in dieser Phase und steht dir für individuelle Rückfragen zur Verfügung.

Schritt 4: Einführung des Systems

Nachdem du dich für die Einführung eines neuen Systems entschieden hast, folgt die passende Einrichtung und Optimierung deiner Arbeitsprozesse. Hilfe bei der Einrichtung deines Systems findest du entweder über unsere YouTube Tutorials oder über unsere lizenzierten Partneragenturen. Es stehen zahlreiche Pickware Partner zur Verfügung, die dich bei der Umsetzung deiner Projekte unterstützen. Auch individuelle Lösungen für deinen Shop sind für viele Partneragenturen und Freelancer problemlos programmierbar. Wie du die passende Agentur für dein Pickware Projekt auswählst, erfährst du in unserem Leitfaden zur Auswahl der passenden Agentur.

Wir hoffen, unsere Checkliste hilft dir, die Anforderungen deines Shops optimal mit unserem Leistungsumfang abzugleichen. Solltest du weitere Fragen haben, kontaktiere uns gerne per E-Mail oder Telefon.


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