„Der Trailer sieht aus wie eine rollende Markenbühne. Technisch ist er eine vollwertige Filiale. Genau das ist Unified Commerce.“
Bastian Brändle, E-Commerce Manager bei Dr. Hauschka
Naturkosmetik im Drogerieregal kennen viele. Naturkosmetik im Airstream neben einem iPad-Kassensystem ist neu. Dr. Hauschka verkauft über drei eigene Direct-to-Consumer-Kanäle plus klassischen Handel und hat sich dabei ganz dem Unified Commerce versprochen.
„Der Trailer ist nicht nur Marketing. Er ist eine vollwertige Filiale – nur eben mit vier Rädern drunter.“
Bastian Brändle, E-Commerce Manager bei Dr. Hauschka
Was das in der Praxis bedeutet: Wenn jemand im Kosmetiksalon in Bad Boll eine Creme kauft, sinkt der Bestand im Onlineshop in Echtzeit. Wenn jemand online einen Gutschein bekommt, kann er vor Ort eingelöst werden – im Salon oder direkt im Onlineshop. Die Bestellhistorie oder das Treueprogramm der Kunden im Salon sind für alle Mitarbeitenden an der Kasse einsehbar.
Der Salon (2025 am Hauptsitz in Bad Boll eröffnet) ist der stationäre Anker des D2C-Setups. Er spielt nach denselben Regeln wie der Onlineshop: ein Kundenkonto, ein Preis, derselbe Bestand. Ohne Extra-Datenbank für den Store, ohne manuelle Abgleiche am Abend. Und dann gibt es da noch den dritten Kanal. Den, der die Story spannend macht.
Viele Marken fahren mit einem Promo-Stand zur Messe. Dr. Hauschka fährt mit einem restaurierten Airstream vor, diesem silbrig-glänzenden Kult-Wohnwagen aus dem Film. 35 m² Innenraum, ausgebaut mit Holz, Sisal und Wolle. Kein Pop-up-Feeling, sondern ein mobiler Kosmetiksalon mit Substanz.
Damit tourt die Marke durch Deutschland und Europa. An Bord: Naturkosmetik und Make-up-Expertinnen und Experten, Behandlungen, Beratung, Chill-Zones und einer Pickware-Kasse, die technisch exakt das kann, was auch die Kasse im Kosmetiksalon in Bad Boll leistet.
Und genau hier wird’s interessant. Der Airstream ist der Hingucker. Pickware POS ist der Grund, warum das Ganze kein Schatten-Setup ist.

Was das Regal nicht zeigt, zeigt das System
Der Trailer trägt eine kuratierte Auswahl. Oft Neuheiten, die dort exklusiv vor dem offiziellen Handelsstart erlebbar sind. Dazu thematische Aktionsware, passend zur jeweiligen Tour. Ein Teil des Gesamtsortiments.
Und trotzdem kaufen Kundinnen und Kunden am Tresen alles, was Dr. Hauschka im Programm hat. Rund 300 Artikel. Was vor Ort im Regal steht, geht direkt mit. Was fehlt, bestellt das Team über Pickware POS aus dem Zentrallager in Bad Boll – ein Bezahlvorgang, eine Bestätigungs-Mail, Versand mit Trackingcode. Für Kundinnen und Kunden ist das ein Kauf. Kein „bestell das bitte nochmal zu Hause im Onlineshop“.
Ein Filialäquivalent auf vier Rädern
Kundenkonten werden also live erkannt. Rabatte und Gutscheine aus dem Newsletter werden direkt am POS eingelöst. Bestände aktualisieren sich in Echtzeit an zwei Stellen gleichzeitig: Im Trailer-Bestand für das mitgenommene Produkt und im Onlineshop-Bestand für das verschickte. Die Preise greifen exakt so wie online, da sie zentral in Shopware 6 gepflegt sind.
„Der Trailer sieht aus wie eine rollende Markenbühne. Technisch ist er eine vollwertige Filiale. Genau das ist Unified Commerce.“
Bastian Brändle, E-Commerce Manager bei Dr. Hauschka
Damit klar wird, was „Unified Commerce“ operativ bedeutet, hier der Prozess an einem ganz normalen Messetag. Eine Kundin kauft im Trailer:
Sieben Schritte, ein System. Ohne verbundene Infrastruktur wären das drei Systeme, zwei manuelle Abgleiche und mindestens eine Fehlerquelle.

„Unified Commerce heißt für uns: Egal, ob jemand online bestellt, im Kosmetiksalon vorbeikommt oder auf einer Messe am Trailer steht – es ist derselbe Account, derselbe Preis, derselbe Bestand. Ein System dahinter, auf das wir uns verlassen können.“
Bastian Brändle, E-Commerce Manager bei Dr. Hauschka
Die Retourenquote liegt bei Dr. Hauschka bei unter 1 %. Die Pickfehlerquote ist praktisch null, was auch der Grund ist, warum Retouren so selten passieren. Wenn doch jemand etwas zurückschicken möchte, läuft das online über ein Retourenportal, das direkt in Pickware erfasst. Eine Rückgabe im Trailer wäre technisch möglich, kommt aber in der Praxis kaum vor.
Ein weiteres Detail: Preise, Rabatte und Gutscheine werden zentral in Shopware 6 gepflegt und greifen an jedem Touchpoint. Was das Team im Backend einmal anlegt, gilt online, im Salon und im Trailer.
„Durch die saubere Verknüpfung zwischen Shopware und Pickware greifen Rabatte, Gutscheine und Treuepunkte kanalübergreifend – ohne dass wir irgendwo doppelt pflegen müssen. Das wäre ohne ein System, das alles verbindet, schlicht nicht möglich.“
Bastian Brändle, E-Commerce Manager bei Dr. Hauschka

Dr. Hauschka gibt Pickware aktiv Feedback in die Produktentwicklung. Themen wie Multilager oder die Unterstützung von Chargen und MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) sind unter anderem aus dem Austausch mit dem Dr. Hauschka-Team in die Pickware-Weiterentwicklung eingeflossen. Ein System, das mit dem Kunden wächst, statt ihn in Features zu zwingen, die nicht gänzlich passen.
Dr. Hauschka setzt bereits seit 2018 auf Shopware und Pickware – damals noch auf Shopware 5. Der Wechsel auf Shopware 6 kam 2025, zusammen mit der Eröffnung des Kosmetiksalons am Hauptsitz.
„Die Lizenzmodelle von Pickware sind skalierbar aufgebaut. Wir können Kassen und Geräte genau dann ergänzen, wenn wir sie brauchen. Das passt zu einem Setup, das über die Jahre gewachsen ist und auch weiter wachsen wird“, so Bastian. Der nächste Verkaufskanal kann kommen. Der Weg ist offen, weil das System offen ist.
Du arbeitest gerade an einem eigenen oder neuen Verkaufskanal neben dem Onlineshop? Du überlegst, ob ein Pop-up, ein Ladengeschäft oder ein Eventformat Teil deiner Marke sein sollte? Dann schau dir an, wie Pickware ERP, WMS und POS zusammen mit Shopware arbeiten.
Weitere Best-Practice-Beispiele findest du in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys.
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