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Lager
| 08.12.2022

Lagerkennzeichnung: So funktioniert die Regalbeschriftung

Ein wichtiger Faktor für mehr Übersicht und Organisation im Lager ist die Kennzeichnung der Lagerplätze. Diese kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Die gängigste Vorgehensweise stellen bedruckbare Regaletiketten dar, über die mit einer Abfolge von Buchstaben und Nummern sowie einem Barcode klar erkennbar ist, um welchen Lagerplatz und Artikel es sich handelt. Wichtig ist, dass die Lagerkennzeichnung einem logisch nachvollziehbaren Aufbau folgt und sich dadurch Laufwege verkürzen und Lagerprozesse wie die Kommissionierung schneller abwickeln lassen.

Voraussetzung für die Regalbeschriftung

Für eine sinnvolle Anbringung der Lagerkennzeichnung ist wichtig, dass das Lager inklusive der Lagerregale und -gänge logisch aufgebaut ist. Für die optimale Kennzeichnung spielt auch eine Rolle, ob das Lager in Zukunft ausgebaut werden soll, da sich die zukünftigen Umbauten mit der Beschriftung der Lagerplätze decken sollten. Je nach Beschaffenheit des Lagers und der Artikel, die dort gelagert werden, kann dies sehr unterschiedlich ausfallen.

Optimaler Aufbau der Lagerkennzeichnung: 

Die Zuweisung der Lagerplätze sollte anhand eines festen Systems erfolgen. Zur Umsetzung hat sich folgendes Schema etabliert:

Lagerplatz Benennung

Schauen wir uns das Beispiel der ersten Lagerkennzeichnung A-04-03 an, dann ergibt sich folgende Erklärung: 

A: Der Buchstabe gibt den Gang an, in welchem sich der Lagerplatz befindet. 

04: Die erste Ziffer gibt den Regalplatz innerhalb des Ganges an, wobei die Zuordnung analog zu Hausnummern immer abwechselnd links und rechts erfolgen sollte. Zudem kann eine gegenläufige Nummerierung der Gänge die Laufwege weiter reduzieren.
03: Die letzte Ziffer gibt die Höhe des Lagerplatzes an, also 01 für die niedrigste, 03 für die dritte Regalebene usw. 

Zusätzlich zu der Kennzeichnung der Lagerplätze sollte das Lagerplatzetikett über den Barcode des gelagerten Artikels verfügen, damit dieses bei Prozessen wie der Kommissionierung oder der Abwicklung von Retouren einfach per Scanner erfasst werden kann. 

Anbringung der Regalbeschriftung 

Die Anbringung der Regalkennzeichnung ist abhängig von der Beschaffenheit der Regale und der Größe der Lagerplätze. In jedem Fall sollte das Etikett gut sichtbar und eindeutig dem Lagerplatz zuweisbar angebracht werden. Um Verzögerungen beim Scannen der Barcodes zu vermeiden, sollte auf den optimalen Druck und den eventuellen Schutz des Etiketts vor Schmutz geachtet werden. Da sich Lagerplätze auch im Nachhinein ändern können, sollte ein ablösbares Etikett auf dem Lagerregal angebracht werden. 

Bei kleinteiligen Artikeln, die in Kisten gelagert werden, empfiehlt sich die Anbringung des Lagerplatzetiketts direkt auf der Kiste – mit dem Etikett in Richtung des Lagergang.

Tipps für die Lagerkennzeichnung 

Die Nutzung von digitalen Systemen zur Lageroptimierung ist ein wichtiger Punkt dafür, weshalb im Lager überhaupt erst Lagerplätze ausgewiesen werden. Systeme rund um das Warehouse Management helfen dabei den Überblick über die gelagerten Artikel zu behalten und optimierte Laufwege für Retouren, Kommissionierung oder Einlagerung zu finden. Die optimale Ergänzung für ein WMS sind mobile Barcodescanner, mit denen sich die Lagermitarbeiter frei im Lager bewegen können und die gescannten Artikel sofort im System vermerken können. Sobald die Lagerplätze im WMS gepflegt sind, werden die Mitarbeiter automatisch durch das Lager geführt und sparen so Zeit und unnötige Schritte, was insbesondere in großen Lagern ein immenser Vorteil ist. 

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