„Ohne den hätte ich euer Büro angezündet. Dann wäre ich auch gegangen, weil es einfach nicht funktioniert hätte. Das musste einmal gefixt werden und dann war es in Ordnung.“
Daniel Kiefer, Gründer & Geschäftsführer von BABOSSA & CO.
BABOSSA verkauft die ganze Grillpalette: vom 50-Cent-Artikel bis zur 20.000-Euro-Außenküche. Gewachsen ist die Marke auf zwei Wegen: erstens, organisch über den eigenen YouTube-Kanal, aus dem TikTok und Instagram entstanden sind und zweitens, anorganisch über Firmenzukäufe wie Knister Grill und Grillstar.de. Jede davon muss ab Tag eins so ticken wie der Rest der Gruppe. Vier Warenwirtschaftssysteme hat Gründer Daniel Kiefer durchprobiert, bis klar ist, woran es wirklich hängt: nicht am Funktionsumfang. Sondern daran, ob das Team damit klarkommt und ob die Software mitwächst.
„Mit JTL und anderen ERP-Systemen wurden wir absolut nicht warm. Dann habe ich gesagt: Jetzt ist die Zeit, Pickware mal auszuprobieren und innerhalb einer Woche lief das.“
Daniel Kiefer, Gründer & Geschäftsführer von BABOSSA & Co.
BABOSSA ist ein Familienunternehmen aus Bergisch Gladbach, gegründet von Daniel Kiefer, Joscha Bastians und Madita Giehl. Einer kreativ, einer strukturiert, eine diszipliniert, so beschreibt Daniel das Trio. Der Antrieb: bessere Produkte als das, was der Markt hergab. Fleisch, Gewürze, Zubehör, bis zum eigenen Grill.
Gewachsen ist die Marke auf zwei Wegen. Organisch über den eigenen YouTube-Kanal, aus dem TikTok und Instagram entstanden sind. Und anorganisch über Firmenzukäufe wie Knister Grill, Grillstar.de und BBQ Saloon. Das Ergebnis: in sechs Jahren von null auf prognostizierte 30 Millionen Euro Umsatz. Heute zählt das Team 60 bis 70 Köpfe, Daniel verantwortet knapp elf Kapitalgesellschaften, acht davon operativ.
Bei dem Tempo ist das Warenwirtschaftssystem keine Nebensache. Es entscheidet darüber, ob das Wachstum trägt oder ausbremst.
Daniels ERP-Historie ist eine Lernkurve mit Lehrgeld. Erst Billbee, zwei bis drei Jahre im Einsatz. Dann Xentral: die teuerste Fehlentscheidung bisher mit rund 15.000 Euro und drei Monaten verbrannter Arbeitszeit, lief nie. Danach Plentymarkets: etwa ein bis anderthalb Jahre im Einsatz und funktional passend. Eigentlich… Solange Daniel und zwei, drei eingespielte Leute das System bedienten, lief es. Dann kam der Zusammenschluss mit Joscha, Madita und mehr Mitarbeitenden und Plenty wurde zum Bottleneck. Nicht wegen fehlender Features. Wegen der Bedienung. Keine intuitive Oberfläche, schwer zu erklären, mühsam für jeden Neuzugang.
Beim Zukauf von Grillstar.de trifft Daniel dann auf JTL, das diese Marke bereits nutzte. Drei Wochen lang hat er es getestet. Drei Dinge gaben den Ausschlag:
Nach drei Wochen steht die Entscheidung: Mit JTL wird das nichts. Pickware hatte Daniel aus früheren Sales-Calls eh schon auf dem Schirm. Zeit, es auszuprobieren.
Das Spannendste bei Daniel ist nicht der Alltag, sondern der Ausnahmefall, der bei seinen Marken zum Alltag gehört: eine frisch gekaufte Firma integrieren. Bestes Beispiel ist der nächste Zukauf, dessen Shop wie folgt angebunden wird.
Der Shop läuft auf Shopify. Über die native Anbindung sind sofort alle Produkte im System. Bestände lassen sich übernehmen, eine einmalige Inventur erfasst die letzte Kaufpreiszahlung. Zwei, drei Leute gehen mit den Pickware Barcodescannern durchs neue Lager und am Ende steht eine saubere Inventur. Ab Woche zwei wird ganz normal verkauft. Kein wochenlanger Stillstand und ohne „riesen Heckmeck“, wie Daniel sagt.
Dahinter steht für ihn der eigentliche Hebel: Ein Zukauf muss sofort so funktionieren wie der Rest der Gruppe. Verschiedene Pick-Prozesse, verschiedene Rechnungsstellungen, verschiedene Lagerlogiken pro Marke – das skaliert nicht. Weil Pickware multichannelfähig ist und tief in Shopify sitzt, fügt sich jede neue Marke in dieselbe Struktur ein. Das ERP wird vom Risiko zum Grundbaustein des Wachstums.
Auch der normale Lagertag hängt komplett dran. Los geht’s morgens um sechs. In der Pickware App auf dem iPhone sehen die Logistiker sofort und priorisiert, welche Bestellungen dran sind. Parallel läuft der Wareneingang, vorab im System erfasst, inklusive Mengenabgleich. Einlagern, auslagern, freie Lagerplätze, ähnliche Ware am selben Ort: alles sichtbar. Im Büro schauen Daniel und sein Team auf Versandzahlen, offene Bestellungen und die Bestandsplanung: Was fehlt noch, damit Aufträge rausgehen?
Normale Bestellungen sind bei vorrätiger Ware in 5 bis 14 Stunden raus. Bei Außenküchen (acht Module, eine Vierteltonne, teils Made-to-Order aus Spanien) dauert der Vorlauf naturgemäß länger. Sieben iPhone-Barcodescanner sind im Einsatz, teils parallel in verschiedenen Ecken des Lagers.
Die Gruppe um BABOSSA & Co. wickelt monatlich bis zu 10.000 Bestellungen ab. Die Pointe steckt aber in der Bandbreite: Manchmal sind es knapp tausend Bestellungen weniger und trotzdem wird es der umsatzstärkste Monat des Jahres. Bei einem Sortiment von 50 Cent bis 20.000 Euro sagt die reine Bestellzahl wenig. Saison und Warenkorb verschieben das Bild komplett.
Wie viel schneller jetzt die ganze Abwicklung mit Pickware läuft? Bestimmt doppelt so schnell, schätzt Daniel. Der Grund ist Systematik. Ginge man händisch durch die offenen Shopify-Bestellungen von alt nach neu, wären 20 bis 30 Prozent dabei, die gar nicht sofort versendbar sind (Ware im Zulauf, Wunschlieferdatum, Teilverfügbarkeit). Jede einzeln prüfen? Nicht machbar. Pickware priorisiert das automatisch.
Und der Wechsel selbst? War nicht von Tag eins glatt. Anfangs fehlten Features, die für BABOSSAs Setup wichtig waren. Dazu ein kritischer Moment direkt nach dem Go-live: Bestände der Ladenkasse wurden falsch abgezogen, ein Fehler, der das ganze System hätte kippen können. Pickware lieferte einen schnellen Quick-Fix.
„Ohne den hätte ich euer Büro angezündet. Dann wäre ich auch gegangen, weil es einfach nicht funktioniert hätte. Das musste einmal gefixt werden und dann war es in Ordnung.“
Daniel Kiefer, Gründer & Geschäftsführer von BABOSSA & CO.
Entscheidend ist, was danach kam. Die kritischen Funktionen wurden über die Zeit gebaut, seitdem läuft es rund. Ein Tag ohne Pickware ist für Daniel heute nicht mehr vorstellbar. Pickware ist ein System, das mitwächst, statt zu bremsen.
Auch beim Support der klare Kontrast zu JTL: In etwa der Hälfte der Fälle erreicht Daniel bei Pickware direkt jemanden, in der anderen Hälfte kommt der Rückruf am selben Tag. Nach einem Support, der vorher gar nicht abhob, ist das der spürbare Unterschied.

BABOSSA bremst nicht. Dieses Jahr stehen weitere Zukäufe an, im Gespräch waren bis zu drei Marken und rund 7 Millionen Euro zusätzlicher Umsatz. Integriert wird jede über dieselbe Pickware-Struktur, die sich beim letzten Zukauf bewährt hat.
Parallel dazu kommen eigene Produktentwicklungen. Und zusätzlich rollt auch das Thema Internationalisierung. Daniel hat die Verträge mit DHL und Kühne + Nagel neu verhandelt: Ein Grill, der vorher für knapp 200 Euro nach Italien ging, kostet im Versand jetzt nur noch ein Viertel. Damit ist BABOSSA im italienischen Markt plötzlich konkurrenzfähig und baut dort gezielt neue Kanäle auf. Hand in Hand mit Pickware wird BABOSSA also auch den internationalen Handel erobern.
Wenn du wächst, ob durch Zukäufe, neue Kanäle oder einfach mehr Volumen, entscheidet dein Warenwirtschaftssystem, ob das Wachstum dich trägt oder ausbremst. Bei BABOSSA war nicht der Funktionsumfang das Kriterium, sondern wie schnell ein neues Team produktiv ist und wie nahtlos sich eine zugekaufte Marke einfügt. Genau da setzt Pickware an: tief in Shopify integriert, schnell startklar, vom ganzen Team bedienbar.
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Weitere Best-Practice-Beispiele findest du in unseren bisherigen Pickware Kundenstorys.
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